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Der Krieg in der Ukraine begann mit der russischen Invasion vor mehr als viereinhalb Jahren. Selenskyj hat sich zu direkten Gesprächen mit Putin bereiterklärt, aber Einladungen nach Moskau abgelehnt. Eine Wahl zur Kriegszeit ist laut ukrainischer Verfassung ausgeschlossen.
Kiew/Washington. Die ukrainische Regierung weist die Forderung von US-Präsident Donald Trump nach einem neuen Präsidenten zurück. Außenminister Andrij Sybiha schrieb am Abend auf der Plattform X, Selenskyj genieße die Unterstützung des ukrainischen Volkes und dieses habe das Recht, selbst zu entscheiden. „Äußerungen aus dem Ausland bestätigen nur, dass er seine Aufgabe gut erfüllt. Er verdient Unterstützung.“
Trump hatte am Samstag einen neuen Präsidenten für die Ukraine gefordert und behauptet, Selenskyj habe vielfach die Gelegenheit gehabt, den Ukraine-Krieg zu beenden, und sich dagegen entschieden. „Ich glaube, es ist an der Zeit, dass die Ukraine einen neuen Präsidenten bekommt.“ Die Ukrainer sollten einen neuen Anführer suchen, der eine Vereinbarung zur Beendigung des Krieges schließen könne. Denn trotz vieler Möglichkeiten habe Selenskyj das „aus irgendeinem Grund nie getan.“
Begonnen wurde der Krieg aber nicht von der Ukraine, sondern von Russland, dass vor mehr als viereinhalb Jahren in das Nachbarland einmarschiert war. Kremlchef Wladimir Putin hat mehrfach Angebote für einen bedingungslosen Waffenstillstand abgelehnt. Auch spätere diplomatische Initiativen verliefen im Sande.
Derweil berichtete „Bild“-Reporter Paul Ronzheimer aus Kiew, die Berater von Selenskyj seien geschockt von den Nachrichten aus Washington, wonach Trump nach dem Diesel-Deal mit Putin nun einen neuen Präsidenten für die Ukraine fordere. Ein enger Selenskyj-Berater habe ihm gesagt, ihnen sei klar gewesen, dass die Ukraine während des Wahlkampfs für die US-Zwischenwahlen im November wieder in den Fokus geraten würden, berichtete Ronzheimer auf der Plattform X. Aber damit hätten sie nicht gerechnet. Die größte Sorge sei, dass Trump tatsächlich die Geheimdienstkooperation beende.
Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europaparlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), schrieb auf X, wenn Trump Selenskyj zum Rücktritt auffordere, stelle er sich unmissverständlich auf die Seite des Mörders. „Über die Führung der Ukraine entscheiden alleine die Ukrainerinnen und Ukrainer in freien Wahlen, nicht das Weiße Haus und schon gar nicht der Kreml.“
Selenskyj hatte sich mehrfach zu direkten Gesprächen mit Putin bereiterklärt, aber Einladungen nach Moskau kategorisch abgelehnt. Ein Wechsel an der Staatsspitze der Ukraine ist aktuell nicht möglich, da laut Verfassung eine Wahl zu Kriegszeiten ausgeschlossen ist.
Trump beschuldigte Selenskyj zudem, mit Angriffen auf den russischen Energiesektor zur Knappheit an Diesel beigetragen zu haben. „Er will unseren Landwirten und Viehzüchtern Probleme mit Dieselkraftstoff bereiten, denn Russland liefert einen großen Teil des Dieselkraftstoffs weltweit“, behauptete Trump. Tatsächlich waren die Preise für Rohöl und Diesel infolge des Iran-Krieges in die Höhe geschossen, den die USA und Israel im vergangenen Februar begonnen hatten.
Nach dem von Trump verkündeten Diesel-Deal mit Russland hatte Selenskyj empört reagiert. „Die Erlaubnis für Russland, Erdölprodukte zu verkaufen, ist eine Investition in den Krieg (gegen die Ukraine), den man beenden und nicht verlängern muss“, schrieb er auf Telegram.
AI outlook — possibilities, not facts
Die USA werden unter Trump die Geheimdienstkooperation mit der Ukraine reduzieren oder einstellen.
Likely · Within weeks
Die Ukraine wird weiterhin Selenskyj als Präsidenten behalten, solange der Krieg andauert.
Very likely · Within months

Twelve people were killed and 309 injured in a Houthi militia attack on King Khalid International Airport in Riyadh, including citizens of Saudi Arabia, Bangladesh, the United States, Egypt, Jordan, Syria, Sudan and the Palestinian territories. The US is investigating involvement in Saudi counterattacks in Yemen, while airport operations have been temporarily suspended.
Former Ukrainian Foreign Minister Dmytro Kuleba warns of a harsher winter than last year due to massive Russian airstrikes on energy, food and medicine depots. He rules out a peace solution with Putin and calls on the West to prepare for a long-term conflict, as Putin only thinks about victory and defeat.

A tanker was hit by an unknown missile in the Strait of Hormuz and caught fire while the crew was evacuated to safety. Iran has been blocking traffic in the strait with threats and attacks since the start of the war. At the same time, US President Trump announced a diesel deal with Vladimir Putin, according to which over 300,000 tons of diesel from Russia would be made available to the US and the global market, despite recently imposed sanctions against Russia.
At least 12 people were killed and 309 injured in an attack on the international airport in the Saudi capital Riyadh, including foreigners from the United States, Bangladesh, Egypt, Jordan, Palestine, Syria and Sudan. The airport had already been hit on Thursday. Germany and western countries advise against its use.

US President Donald Trump expressed disappointment at not receiving the Nobel Peace Prize again this year, despite claiming to have settled many wars and ended two others. At the same time, he criticized Ukrainian President Volodymyr Zelensky and called on Ukrainians to look for a new leader who could reach peace agreements.

After an attack on King Khalid Airport in Riyadh, the Saudi aviation authority reported 12 dead and 309 injured, including four Saudis, two Bangladeshis and one person each from the USA, Egypt, Jordan, Syria, Sudan and the Palestinian territories. Airport operations have been temporarily suspended. The Houthi militia from Yemen had recently increased their attacks on Saudi Arabia.