
Der ukrainische Präsident warnt vor Raketenengpässen in Kyjiw. Unterdessen sorgen Telefonate finnischer und norwegischer Politiker mit Putin für Irritationen.
AI-generated summary
Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als viereinhalb Jahren gegen eine groß angelegte russische Invasion.
Im ukrainischen Verteidigungskrieg gegen Russland gibt es einen akuten Mangel an Flugabwehrraketen. Das hat Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft nun erneut deutlich gemacht.
Der ukrainische Präsident hat darin zum wiederholten Mal auf den Bedarf seines Landes an Flugabwehrraketen und Verzögerungen bei deren Lieferungen hingewiesen. Moskau habe innerhalb von zwei Wochen mehr als 100 ballistische Raketen gegen die Hauptstadt Kyjiw und ihr Umland eingesetzt, sagte Selenskyj.
Vor allem gehe es um US-Systeme vom Typ Patriot. Sie gelten als besonders wirksam gegen Angriffe mit ballistischen Raketen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit schwer abzufangen sind. Erst am Montag hatte Selenskyj Verzögerungen bei den Lieferungen beklagt. Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als viereinhalb Jahren gegen eine groß angelegte russische Invasion.
Zuletzt geriet dabei zunehmend die ukrainische Hauptstadt Kyjiw ins Visier. Beobachtern zufolge will Moskau mit den Angriffen auf Verkehrs- und Energieinfrastruktur Druck für Verhandlungen zu russischen Bedingungen aufbauen. Selenskyj warf Moskau in der Vergangenheit vor, darauf abzuzielen, die Menschen zum Verlassen der Hauptstadt zu bewegen.
Derweil gehen die Bemühungen um ein Ende des Kriegs weiter. Am Dienstag haben Finnlands Präsident Alexander Stubb und Norwegens Regierungschef Jonas Gahr Støre mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert. »Ziel des Telefonats war es, Präsident Putin direkt Botschaften bezüglich künftiger Verhandlungen zu übermitteln, die zur Beendigung des Kriegs beitragen sollen«, hieß es anschließend. Bei den europäischen Partnern sorgte der Anruf für Irritationen. Aus dem Kreml hieß es nüchtern, es habe einen »Meinungsaustausch über die Beilegung der Ukrainekrise« gegeben. Die Europäer haben eigenen Angaben zufolge zudem die Wiederaufnahme der trilateralen Treffen zwischen der Ukraine, Russland und den USA begrüßt.
Trump kündigt »sehr bald« Treffen mit Putin und Selenskyj an
Die Dreiergespräche sind im November geplant, einen genauen Termin gibt es bisher nicht. US-Präsident Donald Trump gab sich jedoch zuversichtlich. Er hat ein baldiges Treffen mit seinem russischen Kollegen Putin und dem ukrainischen Staatschef Selenskyj angekündigt. »Es wird sehr bald ein Treffen geben«, sagte Trump am Mittwoch vor Journalisten. »Ich glaube, dass dabei große Fortschritte erzielt werden könnten«, fügte er mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen hinzu, den seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden Krieg zu beenden.
AI outlook — possibilities, not facts
Geplante Dreiergespräche im November zwischen Ukraine, Russland und den USA
Likely · Within weeks

A Russian drone attack on a train station in Dnipro left 13 people dead and at least ten injured. The drone hit a waiting train. President Zelensky condemned the attack and called for sanctions against Russia to be tightened.
A Russian drone attack on a train station in Dnipro killed 13 people and injured at least five. A jet-powered drone hit a platform carrying a civilian train to Zaporizhzhia.

A Russian drone attack on a train station in the Ukrainian city of Dnipro left 13 people dead and five injured. A drone hit a platform with a civilian train.

A stable ceasefire has been in effect in the Russian-occupied Ukrainian front-line town of Oleschky since Tuesday. An evacuation via a humanitarian corridor is to begin on Saturday, while aid deliveries are being prepared at the same time.
German and Dutch military leaders have explored possible hotspots on NATO's eastern flank in an unprecedented trip. In view of possible conflict scenarios with Russia, Germany and the Netherlands are pushing ahead with expanding defense capabilities in the Baltics.

According to a Civey survey commissioned by MHP and Quadriga University, only 3.1 percent of German medium-sized companies are fully prepared for a defense event. Although 86 percent are ready, IT resilience and emergency planning show enormous deficits.