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Der Krieg in der Ukraine dauert seit 2022 an. Beide Seiten führen Luftschläge gegen Ziele im Hinterland durch. Die Ukraine zielt auf militärische und logistische Infrastruktur Russlands, während Russland ukrainische Städte und Energieanlagen angreift. Internationale Akteure wie die IAEA überwachen die Sicherheit von Atomkraftwerken, während diplomatische Bemühungen um Friedensgespräche stocken.
Krieg in der UkraineUkraine kündigt Angriffe auf alle Wildberries-Lager in Russland an
28. August 2026, 13:10 Uhr|
„Als Armeeversorger sind sie ein legitimes Ziel“, sagt der ukrainische Drohnenkommandeur Browdi über den russischen Onlinehändler. Wildberries werde künftig nicht mehr in Russland arbeiten können.
Alle Entwicklungen im Liveblog
Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen stammen von ukrainischen oder russischen Behörden und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.
Wichtige Updates
IAEA meldet Drohnenattacken auf AKW Saporischschja
Ukraine greift Ölraffinerie im russischen Jaroslawl an
Ukraine stellt neue Friedensgespräche im September in Aussicht
Russland warnt London und Paris vor Lieferung von Raketentechnologie an Ukraine
Bericht: Mehrere EU-Staaten fordern Nutzung russischer Vermögen für Ukraine
Ukrainischer Drohnenkommandeur kündigt Angriffe auf alle Wildberries-Lager an
Die Ukraine will nach Angaben des Kommandeurs ihrer Drohnenstreitkräfte, Robert Browdi, ihre Angriffe auf den russischen Onlinehändler Wildberries verstärken und alle seine Lager ins Visier nehmen. Bisher hätten seine Einheiten mithilfe von Langstreckendrohnen 24 Lager des „russischen Amazons“ getroffen, sagte Browdi dem Tagesspiegel. „Wir werden auch die restlichen Lager zerstören. Wildberries wird künftig nicht mehr in Russland arbeiten können“, fügte er hinzu. Er begründete die Angriffe damit, dass der Onlinehändler militärische Ausrüstung für russische Soldaten verkaufe. „Als Armeeversorger sind sie ein legitimes Ziel“, sagte Browdi.
Die Angriffe mit Mittel- und Langstreckendrohnen etwa auf Ölraffinerien und Lager tief im Landesinneren führten auch dazu, dass der russischen Bevölkerung „das Sicherheitsgefühl abhanden“ komme. „Unsere Angriffe schränken den Komfort ein, genauso wie das Benzin an russischen Tankstellen“, sagte Browdi. Dass die Menschen in Russland den Krieg stärker spürten als noch im Vorjahr, sorge dafür, dass viele den Krieg hinterfragten.
Für Angriffe auf Abschussrampen für ballistische Raketen zur Stärkung der eigenen Luftabwehr benötige die ukrainische Armee aber eine Internetverbindung bis nach Russland hinein. Bisher habe man erfolglos versucht, das US-Unternehmen Starlink davon zu überzeugen, ausschließlich zum Schutz der Zivilbevölkerung über sein Satelliten-System in einem begrenzten Gebiet Russlands nahe der Grenze dafür einen Internetzugang einzurichten.
Nach Browdis Einschätzung hätte die ukrainische Armee 2022 den Einmarsch Russlands aufhalten können, hätte sie bereits damals über Langstreckendrohnen von heute verfügt. Das Militär hätte „die Russen bereits in einer Entfernung von 150 Kilometern aufgespürt und ihre Zufahrtswege mit Drohnen vermint“. Genauso könne ein etwaiger russischer Angriff auf das Baltikum mit Langstreckendrohnen besser abgewehrt werden, sagte Browdi.
Das Bild zeigt Rauch über einem Lager des russischen Onlinehändlers Wildberries nahe Moskau nach einem Angriff Mitte August. Die Ukraine greift Wildberries seit Wochen wiederholt an. Foto: Tatyana Makeyeva/AFP
Selenskij droht Russland mit bis zu 1000 Drohnen täglich
Das ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat Moskau mit einer Intensivierung der Drohnenschläge im russischen Hinterland gedroht. „Die Aufgabe lautet: täglich 1000 Drohnen für Langstreckenangriffe gegen Russland. Derzeit führen wir durchschnittlich über 300 solcher Langstreckenangriffe aus – das muss mehr werden“, sagte Selenskij in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. Die Ukraine müsse den Einsatz von Waffen zur Abwehr russischer Angriffe maximieren, betonte er.
Mit den Angriffen etwa auf Ölraffinerien, Logistikzentren und militärische Ziele hat Kiew die Kosten für Moskaus Krieg in die Höhe getrieben.
Kremlchef Wladimir Putin hatte wirtschaftliche Schäden zwar eingeräumt, sie aber als nicht kritisch heruntergespielt. Putin wiederum drohte der Ukraine mit Attacken, die weitaus mehr Zerstörungen anrichteten als umgekehrt.
Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fedorow wird Italien militärisch beraten
Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow wird Berater für militärische Innovationen im italienischen Verteidigungsministerium. Dies teilt das Ministerium in Rom mit. Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto hatte dem Ukrainer den Posten nach dessen Entlassung im Juli angeboten. Fedorow erklärt auf der Plattform X, er wolle Italien bei der Einführung moderner Kriegstechnologien unterstützen und den Verteidigungssektor stärken. Er betonte, die Ukraine verfüge über einzigartige Erfahrungen, die das Land mit seinen Verbündeten teilen wolle. Fedorow stellte aber trotz des Beraterpostens für Italien klar: „Gleichzeitig bleibt mein Hauptfokus unverändert: Ich setze meine Arbeit in der Ukraine an zentralen Projekten fort, die unsere Verteidigung stärken und dazu beitragen, internationale Ressourcen zu gewinnen.“
Der 35-Jährige war in seiner Heimat nach Konflikten mit der Militärführung und politischen Rivalen über Reformen bei der Beschaffung und Mobilisierung entlassen worden.
IAEA meldet Drohnenattacken auf AKW Saporischschja
Das von Russland besetzte ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja ist nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zuletzt mehrfach von Drohnen angegriffen worden. Die Strahlenmesswerte in der frontnahen Anlage seien weiterhin im Normbereich.
Die IAEA sei informiert worden, dass am Dienstag zwei AKW-Mitarbeiter verletzt worden seien, als eine Drohne in der Nähe des Kühlwasserteichs angegriffen habe, hieß es. Am Mittwoch detonierte ein weiteres Flugobjekt im Bereich eines Trockenlagers für Reaktorbrennstoff. Am selben Tag wurde demnach eine Sprinkleranlage von einer dritten Drohne getroffen.
IAEA-Chef Rafael Grossi bezeichnete Angriffe auf Kernkraftwerke als inakzeptabel. Auf der Plattform X rief er die Kriegsparteien erneut zu maximaler Zurückhaltung auf.
Das Kernkraftwerk Saporischschja ist mit sechs Reaktoren das größte Atomkraftwerk Europas. Bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs geriet es unter russische Kontrolle und wurde seitdem mehrfach beschossen. Die Reaktoren sind abgeschaltet, müssen aber weiterhin gekühlt werden. Die IAEA ist ständig mit einem Team vor Ort, um die Lage zu beobachten.
Ukraine greift Ölraffinerie im russischen Jaroslawl an
Im russischen Jaroslawl ist nach Behördenangaben eine Industrieanlage von Trümmerteilen einer ukrainischen Drohne getroffen worden. Bei dem Angriff sei ein Mensch getötet worden, teilte Gouverneur Michail Jewrajew auf Telegram mit. 27 weitere Menschen seien verletzt worden. Nach ukrainischen Angaben handelt es sich um eine Ölraffinerie. Das Militär habe die Raffinerie angegriffen, teilte der ukrainische Generalstab auf Telegram mit.
In der Stadt Pawlowski Possad in der Region Moskau ist eine Drohne in einen Supermarkt des russischen Einzelhändlers Magnit eingeschlagen. Es seien auch Schäden an einem nahegelegenen Gesundheitszentrum entstanden, sagte der Gouverneur der Region Moskau, Andrej Worobjow, auf Telegram.
Auch die von Russland besetzte Halbinsel Krim wurde in der Nacht angegriffen. In Sewastopol wurden nach russischen Angaben vier Menschen bei einem Drohnenangriff auf ein Wohnhaus verletzt. Drohnen und Trümmerteile hätten zudem ein Hotel, einen Kindergarten und mehr als ein Dutzend Autos getroffen, teilte der von Moskau eingesetzte Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mit. Entgegen ersten Berichten brannten keine Öldepots.
Bei russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine starb nach Behördenangaben im Landkreis Butscha bei Kiew mindestens ein Mensch. Im Kiewer Umland seien zudem zwei weitere Zivilisten verletzt worden, teilte der Gouverneur des Gebiets, Tymur Tkatschenko, auf Telegram mit.
In der Nähe von Kiew wurden zudem Sortierzentren des privaten Post- und Kurierunternehmens Nova Poshta zerstört, wie das Unternehmen erklärte. Auch in der nördlichen Stadt Sumy seien solche Zentren zerstört worden, teilte Nova Poshta auf Telegram mit. Vier gelenkte Luftbomben hätten das Terminal in Sumy getroffen und zudem drei Lastwagen beschädigt. Alle Mitarbeiter seien unversehrt.
Russischer Offizier bei Autoexplosion in Sankt Petersburg getötet
In Sankt Petersburg ist ein Offizier bei der Explosion eines Sprengsatzes in seinem Auto getötet worden. Ermittler bestätigten nur den Tod eines Militärangehörigen, nannten aber keine Details. Die Ehefrau des Mannes sei verletzt worden, teilten die Ermittler mit. Das Petersburger Nachrichtenportal Fontanka meldete, bei dem Toten handle es sich um einen Oberstleutnant der russischen Luftstreitkräfte.
Die Explosion ereignete sich demnach am Morgen, als das Paar seine Wohnung in einem für Militärangehörige gebauten Viertel verlassen habe. Die Hintergründe der Explosion waren bisher unklar.
In Russland wurden in den vergangenen Jahren immer wieder auch Militärangehörige bei Autoexplosionen getötet. In mehreren Fällen sprachen die Ermittler im Zuge der Untersuchungen von Anschlägen, die sie den ukrainischen Geheimdiensten zurechneten.
Verletzte nach neuen russischen Angriffen auf die Ukraine
Russland und die Ukraine haben ihre gegenseitigen Luftschläge auf Ziele im Hinterland des Gegners fortgesetzt. „Die Russen haben kritische Infrastruktur in den Gebieten Poltawa, Sumy und Cherson angegriffen“, teilte der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij auf sozialen Netzwerken mit. Fünf Menschen seien unter anderem bei Angriffen in den Gebieten Saporischschja und Dnipropetrowsk verletzt worden. Schäden habe es auch nach Attacken im Gebiet der Hafenstadt Odessa gegeben.
Nach Angaben örtlicher Behörden brannten östlich der Hauptstadt Kiew im Landkreis Boryspil Lagerhallen nach russischen Angriffen. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden. Abgestürzte Trümmerteile hätten auch in Kiew selbst Schäden an mehreren Gebäuden angerichtet. Im Zentrum der Dreimillionenstadt wurde der Militärverwaltung zufolge eine Sportanlage im unmittelbaren Zentrum beschädigt. Bilder in sozialen Netzwerken zeigten eine Rauchwolke im Bereich des Walerij-Lobanowskyj-Stadions am Rande des Regierungsviertels. Gemäß Mitteilung des Fußballvereins Dynamo Kiew bei Facebook blieb das Stadion jedoch unbeschädigt.
Die ukrainische Luftwaffe fing dabei nach eigenen Angaben erstmals seit Längerem sieben ballistische Raketen ab. Zudem sei eine Antischiffsrakete des Typs Oniks abgeschossen worden, hieß es. Selenskij hatte zuvor am Dienstag über eingetroffene neue Flugabwehrraketen für die Patriot-Systeme informiert.
Ukrainischen Angaben zufolge wurden rund 86 Prozent der vom russischen Militär eingesetzten Drohnen abgefangen. Fünf russische Drohnen verletzten nach Auskunft des moldauischen Verteidigungsministeriums in Chișinău auch kurzzeitig den Luftraum Moldaus.
Die Ukraine wiederum setzte ihre Angriffe auf Lager von russischen Internethändlern fort. Im Uralgebiet wurde nach Unternehmensangaben ein Logistikzentrum des zweitgrößten russischen Marktplatzes Ozon in Ufa von ukrainischen Drohnen angegriffen. Demnach musste auch in Orenburg nahe der kasachischen Grenze wegen Raketengefahr ein Verteilzentrum kurzzeitig geräumt werden. Es habe aber weder Opfer noch Schäden gegeben.
Ukraine stellt neue Friedensgespräche im September in Aussicht
Neue Gespräche zwischen ukrainischen und russischen Vertretern unter Beteiligung der USA könnten nach Angaben aus Kiew womöglich im September stattfinden. Die Ukraine bemühe sich um eine Wiederbelebung der Verhandlungen, sagte der ukrainische Präsidialamtschef Kyrylo Budanow dem ukrainischen Nachrichtenportal Novyny Live. Mit weiteren Entwicklungen sei im kommenden Monat zu rechnen. Auf die Frage, ob er damit direkte Gespräche zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern meine, sagte Budanow: "Ich hoffe darauf, ja, und natürlich auch auf amerikanische Vertreter. Ohne sie geht es nicht."
Die von den USA vermittelten Friedensgespräche waren in diesem Jahr ins Stocken geraten. Die Ukraine hatte russische Forderungen nach Gebietsabtretungen abgelehnt. Zudem waren die USA zunehmend mit dem Krieg gegen Iran beschäftigt. Präsident Wolodimir Selenskij erklärte kürzlich, die Ukraine sehe bis zum Ende des nächsten Sommers ein Zeitfenster für eine US-Vermittlung. Seine Regierung habe zusammen mit US- und europäischen Vertretern ein Dokument mit Vorschlägen erarbeitet, das Moskau vorgelegt werden solle. Die letzte Runde von Gesprächen unter Beteiligung von US-Vertretern fand im Februar statt. Seither führten Vertreter der Ukraine und Russlands getrennte Gespräche mit der US-Seite.
Ukraine: Russland greift Einkaufszentrum in Charkiw an
Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Großstadt Charkiw ist nach ukrainischen Angaben mindestens ein Mensch getötet worden. Vier Menschen seien verletzt worden, teilte der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets, Oleh Synjehubow, auf Telegram mit. Ziel der Attacke sei ein Einkaufszentrum gewesen.
Russland warnt London und Paris vor Lieferung von Raketentechnologie an Ukraine
Russland hat Großbritannien und Frankreich wegen der geplanten Weitergabe sensibler Raketentechnologie an die Ukraine vor unvorhersehbaren Konsequenzen gewarnt. Die beiden europäischen Staaten spielten "mit dem Feuer", sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. Sie drohte Großbritannien mit Angriffen auf britische Militärziele, sollten ukrainische Streitkräfte russisches Staatsgebiet mit britischen Raketen beschießen. Dies könne Ziele innerhalb und außerhalb der Ukraine betreffen. Sacharowa forderte Großbritannien auf, von seiner feindseligen Haltung im Ukraine-Konflikt abzurücken. Andernfalls drohe die Auseinandersetzung eine völlig neue Stufe zu erreichen.
Großbritannien und Frankreich hatten der Ukraine am Montag eine stärkere militärische Unterstützung zugesagt. Bei einem Treffen anlässlich der ukrainischen Unabhängigkeitsfeiern vereinbarten sie unter anderem den Zugang zu vertraulicher Technologie und schnellere Lieferungen von Luftabwehrraketen. Großbritannien will der Ukraine den Zugriff auf geheime Technologie ermöglichen, damit das Land eigene Storm-Shadow-Marschflugkörper herstellen kann. Diese Waffen sind in der Lage, Ziele tief in Russland zu treffen. Frankreich stimmte der Lizenzierung der Technologie für die Raketen zu.
Bericht: Mehrere EU-Staaten fordern Nutzung russischer Vermögen für Ukraine
Mehrere EU-Staaten dringen einem Bericht der Financial Times zufolge auf eine Wiederaufnahme der Pläne zur Nutzung eingefrorener russischer Staatsvermögen für die Ukraine. In einem gemeinsamen Schreiben an die Europäische Kommission fordere eine Koalition von Ländern, zu der unter anderem Schweden, die Niederlande, Spanien und Polen gehörten, die Brüsseler Behörde zu entsprechenden Schritten auf. Das berichtet die Zeitung unter Berufung auf vier mit de
AI outlook — possibilities, not facts
Die Ukraine wird im September Friedensgespräche mit Russland unter US-Vermittlung aufnehmen.
Possible · Within weeks
Die Ukraine wird ihre Drohnenangriffe auf russische Logistikzentren und Onlinehändler wie Wildberries und Ozon fortsetzen und ausweiten.
Likely · Within weeks

Nach einer verheerenden Sturzflut an der chinesisch-nepalesischen Grenze sind Rettungsarbeiten aufgrund der Gefahr neuer Überflutungen und eines überlaufenden Sees vorläufig eingestellt worden. In Nepal wurden bislang 469 Tote und über 1500 Verletzte geborgen, während viele Ausländer, darunter acht Deutsche, weiterhin vermisst werden.

In Teheran führen Gerüchte über eine mögliche Treibstoffknappheit seit Tagen zu langen Schlangen und Hamsterkäufen an Tankstellen, wobei Autofahrer sogar nachts warten mussten. Präsident Pezeshkian rief zur Sparsamkeit auf, während Beamte Engpässe wegen gestiegener Nachfrage und sozialer Medien-Gerüchte erklärten. Das Regime versucht, Berichte zu beruhigen und Politiker zu verwarnten, die öffentlich über das Thema sprechen.

In der spanischen Enklave Ceuta brennen plötzlich Strandhütten, nachdem die Regierung zuvor behauptet hatte, den Migrationsansturm unter Kontrolle zu haben. Ministerpräsident Pedro Sánchez droht nun die Kontrolle über die Lage zu verlieren.

Neun Monate nach der angeblichen Entführung Venezuelas Diktators Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte und der Kontrolle über die Ölindustrie deutet sich an, dass die USA vor einem Deal stehen, um an Ölquellen zu partizipieren, während der Nutzen für die venezolanische Bevölkerung unklar bleibt.

Nach einer kurzzeitigen Unterbrechung aufgrund der Gefahr einer weiteren Sturzflut haben Nepal und China die Rettungs- und Bergungsarbeiten in den überfluteten Gebieten des Himalaja wieder aufgenommen. Laut nepalesischen Behörden wurden bislang mindestens 469 Menschen getötet, über 3000 wurden per Hubschrauber evakuiert und etwa 93.000 Menschen befinden sich laut Roten Kreuz in Not. Die nepalesische Regierung lehnte ausländische Hilfsangebote ab und betonte, die Rettungsmaßnahmen selbst zu führen. Erste Indizien deuten auf einen Gletscherabbruch als mögliche Ursache hin.

Russland hat die ukrainischen Städte Cherson und Kyjiw mit Drohnen und Raketen angegriffen, wobei zivile Infrastruktur wie ein Fernwärmekraftwerk in Cherson schwer beschädigt wurde. Der Gouverneur von Cherson rief insbesondere Familien mit Kindern und älteren Menschen zur Evakuierung auf. In Kyjiw und anderen Regionen wurden Menschen getötet und verletzt. Selenskyj fordert mehr Luftabwehr von den Verbündeten.