Breaking
TRCHP'de yönetim krizi: Özgür Özel ve 90 milletvekili istifa etti, Yeni Parti kuruluyorTRBugün Hangi Maçlar Var? 24 Temmuz Cuma Futbol Maç ProgramıTRMacaristan Başbakanı Peter Magyar'a Budapeşte'de Tükürüklü SaldırıTRCHP'den Ayrılan Vekiller 'Yeni Parti' Kurdu, Kılıçdaroğlu'ndan TepkiTRIntel'in İkinci Çeyrek Geliri Yüzde 25 Arttı Ancak 11 Milyar Dolar Zarar EttiTRİstanbul'da baraj doluluk oranları düşüyor: 5 aylık su kaldıTRKazakistan, Elektrikli Hava Taksileriyle Orta Asya'da Ulaşım Dönüşümüne Öncülük EdiyorTRXiaomi, 58 Cihaz İçin Temmuz 2026 Güvenlik Güncellemesini YayınladıTRUbisoft CEO'su: Sony'nin PlayStation'da disk desteğini sonlandırması sektörü çok etkilemezTRGençlerbirliği'nin Olağanüstü Seçimli Genel Kurulu Yarın YapılacakTRCHP'de yönetim krizi: Özgür Özel ve 90 milletvekili istifa etti, Yeni Parti kuruluyorTRBugün Hangi Maçlar Var? 24 Temmuz Cuma Futbol Maç ProgramıTRMacaristan Başbakanı Peter Magyar'a Budapeşte'de Tükürüklü SaldırıTRCHP'den Ayrılan Vekiller 'Yeni Parti' Kurdu, Kılıçdaroğlu'ndan TepkiTRIntel'in İkinci Çeyrek Geliri Yüzde 25 Arttı Ancak 11 Milyar Dolar Zarar EttiTRİstanbul'da baraj doluluk oranları düşüyor: 5 aylık su kaldıTRKazakistan, Elektrikli Hava Taksileriyle Orta Asya'da Ulaşım Dönüşümüne Öncülük EdiyorTRXiaomi, 58 Cihaz İçin Temmuz 2026 Güvenlik Güncellemesini YayınladıTRUbisoft CEO'su: Sony'nin PlayStation'da disk desteğini sonlandırması sektörü çok etkilemezTRGençlerbirliği'nin Olağanüstü Seçimli Genel Kurulu Yarın Yapılacak
Newsgather
BackUkraine meldet Tote, Verletzte und neue Angriffe bei russischen Luft- und Drohnenangriffen
Ukraine meldet Tote, Verletzte und neue Angriffe bei russischen Luft- und Drohnenangriffen
BREAKING
Die Zeit2 hours agoWorld5 min readGermany

Ukraine meldet Tote, Verletzte und neue Angriffe bei russischen Luft- und Drohnenangriffen

Berichte aus Slowjansk, Saporischschja, Tschernihiw, Kyjiw, Rumänien und Russland zeigen anhaltende Eskalation im Krieg.

Quick Look

  • Mehrere ukrainische Städte und Regionen meldeten russische Angriffe mit Toten, Verletzten und Stromausfällen.
  • Zugleich berichteten die Ukraine und Russland von gegenseitigen Angriffen auf Rüstungs- und Logistikziele sowie von neuen diplomatischen Spannungen.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Text bündelt mehrere Meldungen zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine sowie zu dessen Auswirkungen auf Nachbarstaaten und internationale Politik. Dazu gehören Angriffe auf ukrainische Städte, Gegenschläge, Sanktionen und Fragen der Luftverteidigung.

Font size

Russische oder ukrainische Angaben zu Details einzelner Angriffe und zur Zahl Verletzter und Getöteter lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.

Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Slowjansk sind nach Behördenangaben fünf Menschen getötet worden. Wie der Gouverneur der Region Donezk, Wadym Filaschkin, via Telegram mitteilte, wurden neun weitere Menschen verletzt. Zwei Fliegerbomben beschädigten demnach zehn Privathäuser, ein Unternehmen sowie das Gelände des lettischen Konsulats.

Auch in der südukrainischen Region Mykolajiw meldeten Behörden Folgen eines russischen Drohnenangriffs. Nach Angaben des Regionalgouverneurs Heorhij Reschetilow wurde Hafeninfrastruktur getroffen, zwei zivile Schiffe seien beschädigt worden. Verletzt worden sei niemand.

Ukrainische Behörden beschuldigen russische Soldaten, einen weiteren ukrainischen Kriegsgefangenen erschossen zu haben. Nach Angaben der örtlichen Staatsanwaltschaft wurde der Soldat in der Region Donezk gefangen genommen und auf Befehl eines Vorgesetzten nach einem Verhör erschossen. Der Vorfall habe sich bereits am 13. Juli ereignet. Die Vereinten Nationen schätzen, dass russische Soldaten seit Kriegsbeginn mindestens 129 Kriegsgefangene getötet haben; nach UN-Angaben vom Februar sind zudem mindestens 43 ukrainische Gefangene in russischer Kriegsgefangenschaft gestorben.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj traf Vertreter des US-Unternehmens Raytheon. Das Unternehmen, das Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot produziert, sei zur Produktion der Abfangraketen gemeinsam mit der Ukraine bereit, teilte Selenskyj in den sozialen Medien mit. US-Präsident Donald Trump hatte vor knapp drei Wochen angekündigt, dass die Ukraine eine Lizenz zur Produktion von Patriot-Systemen erteilt bekomme. Die Ukraine ist auf das Flugabwehrsystem angewiesen, um ballistische Raketen abwehren zu können.

In Rumänien schoss ein Kampfjet erstmals seit Beginn des russischen Angriffskriegs eine in den eigenen Luftraum eingedrungene Drohne ab. Präsident Nicușor Dan schrieb auf der Plattform X, ein rumänischer Pilot habe an Bord einer F-16 die Drohne gegen 11.00 Uhr abgeschossen. Das unbemannte Fluggerät sei über einem unbewohnten Gebiet in der Nähe der Stadt Padina im Osten des Landes zerstört worden.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte, Russland werde seine Kriegsziele unter allen Umständen erreichen. Eine diplomatische Lösung würde Moskau zwar vorziehen, sagte Lawrow am Rande eines Gipfels im zentralasiatischen Kirgistan. Zugleich reagierte er auf Äußerungen von US-Außenminister Marco Rubio, der den Gipfel in Alaska zuletzt als gescheitert bezeichnet hatte.

In der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw kam es zu mehreren Explosionen. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte mit, die Flugabwehr sei im Einsatz. Die ukrainische Luftwaffe meldete kurz zuvor russische Raketen im Anflug auf die Hauptstadt. Laut RBK Ukrajina handelte es sich möglicherweise um ballistische Raketen.

Wolodymyr Selenskyj bestätigte zudem einen Angriff auf eine Rüstungsfabrik in der russischen Stadt Kirow. Nach seinen Angaben handelt es sich um eine der wichtigsten militärischen Fabriken, in der Komponenten für Flugzeuge und Raketensysteme hergestellt würden. Der Gouverneur der Region, Alexander Sokolow, sagte, bei dem Angriff seien sechs Menschen getötet und 26 verletzt worden.

In der nordukrainischen Region Tschernihiw verloren 150.000 Menschen den Zugang zur Stromversorgung. Der örtliche Energieversorger machte einen russischen Angriff dafür verantwortlich. Die ukrainische Luftwaffe warnte dort vor russischen Langstreckendrohnen.

Mindestens 50 ukrainische Drohnen griffen über Nacht die russische Großstadt Sankt Petersburg an. Nach Angaben örtlicher Behörden brannte nahe der Stadt ein Lagerhaus. Lokale Medien zeigten eine große Rauchwolke über der Stadt. Die Onlineplattform The Kyiv Independent berichtete, Logistikzentren des Onlinehändlers Wildberries seien getroffen worden.

Angriffe auf Saporischschja hätten auch die Anlage des von Russland besetzten Atomkraftwerks betroffen, berichtete die Internationale Atomenergiebehörde. Generaldirektor Rafael Grossi sagte, militärische Aktivitäten hätten die Wasserversorgung von Teilen des Kraftwerks Saporischschja beeinträchtigt. Es gebe keinen Mangel an Brunnenwasser zur Kühlung der Reaktoren, aber die IAEA-Beobachter hätten seit dem 18. Juli nur begrenzten Zugang zu Leitungswasser.

Ein russischer Bombenangriff auf Saporischschja verletzte mindestens 25 Menschen, darunter sechs Minderjährige. Nach Angaben des ukrainischen Militärgouverneurs Iwan Fedorow warfen russische Streitkräfte fünf Gleitbomben auf die Stadt ab und beschädigten Wohnhäuser und eine Privatklinik.

Die EU-Staaten einigten sich auf neue Sanktionen gegen Russland. Die Verhandlungen darüber hatten sich über Wochen hingezogen. Die Uneinigkeit in der EU wurde auch mit Eigeninteressen begründet.

Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow besteht vor dem Hintergrund weiterer angekündigter Proteste auf seiner Rückkehr ins Amt. Er sagte, im Staat gebe es nur drei Posten, die den Kriegsverlauf real beeinflussten: der Präsident, der Verteidigungsminister und der Oberkommandierende der Streitkräfte. Mehrere Tausend Demonstranten forderten seine Wiedereinsetzung und die Entlassung von Armeechef Olexander Syrskyj.

Selenskyj sagte, die neue Militärführung solle die Mobilmachung besser organisieren. Der neue Verteidigungsminister Chmara und der neue Oberbefehlshaber Drapatyj müssten die Rekrutierungsämter besser führen. Zugleich kündigte er an, Fedorow im Kabinett halten zu wollen und Julija Swyrydenko einen Botschafterposten in den USA angeboten zu haben.

Täglich transportieren Hunderte von russischen Schiffen Öl über die Weltmeere. Das neue Sanktionspaket der EU soll Russlands Einnahmen aus Ölexporten begrenzen. Russland verdiene mit dem Seetransport von Rohöl und Ölprodukten fast 400 Millionen Euro pro Tag.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Weitere Berichte über russische Angriffe und ukrainische Gegenangriffe werden folgen.

    Very likely · Within days

  • Die Diskussion über Luftabwehr und Patriot-Produktion dürfte anhalten.

    Likely · Within weeks

  • Die EU wird die Wirkung ihrer neuen Sanktionen gegen Russland weiter prüfen.

    Likely · Within weeks

Open Questions

  • Welche konkreten Ziele wurden bei den Angriffen in den einzelnen Fällen getroffen?
  • Von welcher Herkunft war die in Rumänien abgeschossene Drohne?
  • Welche genauen Sanktionen haben sich die EU-Staaten geeinigt?

Related Topics

This article was originally published by Die Zeit.

Related Stories

More on this topicukraine