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Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine begann mit der russischen Invasion vor mehr als viereinhalb Jahren. Seitdem hat die Ukraine militärische und finanzielle Unterstützung von westlichen Verbündeten erhalten, insbesondere den USA. Trotz mehrerer Friedensinitiativen und Gesprächsangebote hat kein dauerhafter Waffenstillstand stattgefunden.
Der US-Diesel-Deal mit Russland und die Ablöseforderung von Donald Trump an den ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj führen in Kiew zu neuen Sorgen. Muss die Ukraine um ihren mächtigsten Unterstützer im Krieg gegen Russland bangen? Ein Passant in der Hauptstadt formuliert es so: "Die Russen werden Geld für Diesel erhalten, das sie dann für den Krieg gegen uns ausgeben werden. Für Raketen, die uns töten werden. Das ist also das doppelte Gesicht unserer sogenannten 'Partner'."
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha stärkte Selenskyj öffentlich den Rücken. Bei X schrieb er, Selenskyj genieße die Unterstützung des ukrainischen Volkes und dieses habe das Recht, selbst zu entscheiden. "Äußerungen aus dem Ausland bestätigen nur, dass er seine Aufgabe gut erfüllt. Er verdient Unterstützung."
Trump erneuert Kritik an Selenskyj
Doch offenbar sind die USA aktuell nicht bereit, diese Unterstützung zu geben. Denn Trump erneuerte seine Kritik an Selenskyj: "Ich denke, er sollte eine Wahl abhalten und er hätte diese Sache schon viele Male regeln können", sagte Trump auf dem Regierungsflughafen Joint Base Andrews vor Reportern.
Die ukrainische Verfassung schließt eine Wahl zu Kriegszeiten aus. Doch diese Einschränkung ignoriert Trump offenbar.
Trump behauptet: "Russland würde gerne einen Deal machen"
Ebenso wie die bisher gescheiterten diplomatischen Bemühungen. Mit Blick auf ein mögliches Ende des Krieges von Russland gegen die Ukraine sagte Trump: "Russland würde gerne einen Deal machen, aber aus welchen Gründen auch immer will Selenskyj keinen Deal machen."
Begonnen wurde der Krieg nicht von der Ukraine, sondern von Russland, dass vor mehr als viereinhalb Jahren in das Nachbarland einmarschiert war. Kremlchef Wladimir Putin hatte mehrfach Angebote für einen bedingungslosen Waffenstillstand abgelehnt.
Selenskyj hatte sich mehrfach zu direkten Gesprächen mit Putin bereit erklärt, aber Einladungen nach Moskau kategorisch abgelehnt. Mehrere diplomatische Initiativen zur Beendigung des Krieges verliefen im Sande.
Prien spricht von moralischer Bankrotterklärung
Aus der Bundesregierung äußerte sich Familienministerin Karin Prien zur US-Regierung. Bei X schrieb sie: "Für ein paar Liter Diesel. Was für ein moralischer Bankrott." Auch ein Regierungssprecher hatte klar gemacht, dass Deutschland an seiner Unterstützung für die Ukraine festhalte. "Die Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkampf bleibt ungebrochen."
Die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Europaparlaments, Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP), schrieb auf X, wenn Trump Selenskyj zum Rücktritt auffordere, stelle er sich unmissverständlich auf die Seite des Mörders.
Pence: "Putin will keinen Frieden"
Kritik an Trump gibt es auch in den USA - von einem ehemaligen Trump-Vertrauten. Ex-Vizepräsident Mike Pence warnte bei X davor, "Putins Kriegsmaschinerie" eine "Rettungsleine zuzuwerfen".
ARD-Korrespondent Jan Oppel äußerte sich in den tagesthemen zu Trumps möglichen Motiven. "Er ist im Wahlkampf und er möchte für seine Leute etwas liefern." Dabei schaue er vor allem auf die Landwirte, die auf günstigen Diesel angewiesen seien.
AI outlook — possibilities, not facts
Die USA werden ihre militärische Unterstützung für die Ukraine in den kommenden Monaten überprüfen und möglicherweise reduzieren.
Likely · Within months
Deutschland und andere europäische Länder werden ihre Unterstützung für die Ukraine öffentlich bekräftigen, um Trumps Druck zu entgegenzuwirken.
Very likely · Within weeks

At least 12 people were killed and over 300 injured in a Houthi attack on Riyadh airport. The US condemns the attack and is examining involvement in Saudi countermeasures. The airport was temporarily closed.
The Ukrainian government has rejected US President Donald Trump's calls for a new president for Ukraine, emphasizing that Volodymyr Zelensky enjoys the support of the people. At the same time, Russia shelled Kyiv, injuring eight people, including a 15-year-old. Trump had accused Zelensky of failing to end the war and called for elections while praising Russia for its commitment to peace.

Twelve people were killed and 309 injured in a Houthi militia attack on King Khalid International Airport in Riyadh, including citizens of Saudi Arabia, Bangladesh, the United States, Egypt, Jordan, Syria, Sudan and the Palestinian territories. The US is investigating involvement in Saudi counterattacks in Yemen, while airport operations have been temporarily suspended.
Former Ukrainian Foreign Minister Dmytro Kuleba warns of a harsher winter than last year due to massive Russian airstrikes on energy, food and medicine depots. He rules out a peace solution with Putin and calls on the West to prepare for a long-term conflict, as Putin only thinks about victory and defeat.

The Ukrainian government has rejected US President Donald Trump's calls for a new president for Ukraine. Foreign Minister Andriy Sybiha emphasized that Zelensky enjoyed the support of the Ukrainian people and had the right to decide for himself. Trump accused Zelensky of not ending the war even though he had the opportunity to do so. Ukraine emphasizes that the war was started by Russia and that only Ukrainians decide how to lead it.

A tanker was hit by an unknown missile in the Strait of Hormuz and caught fire while the crew was evacuated to safety. Iran has been blocking traffic in the strait with threats and attacks since the start of the war. At the same time, US President Trump announced a diesel deal with Vladimir Putin, according to which over 300,000 tons of diesel from Russia would be made available to the US and the global market, despite recently imposed sanctions against Russia.