
Nathan Cofnas, der Plagiatsvorwürfe gegen Jason Arday erhoben hatte, wurde vorläufig vom Dienst freigestellt.
AI-generated summary
Jason Arday war als jüngster schwarzer Professor in Cambridge bekannt und trat nach Plagiatsvorwürfen zurück. Er wurde am 9. August tot in London aufgefunden.
Die Universität im belgischen Gent hat den US-Forscher Nathan Cofnas suspendiert, der die Plagiatsvorwürfe gegen den am vergangenen Freitag tot aufgefundenen Cambridge-Professor Jason Arday erhoben hatte. „Ich wurde gerade von der Universität Gent suspendiert. Sie werden mich mit ziemlicher Sicherheit feuern“, schrieb Cofnas am Donnerstag auf der Onlineplattform X.
Die Universität Gent teilte in einer Erklärung mit, sie habe eine „vorläufige disziplinarische Untersuchung“ gegen einen Forscher eingeleitet, der in den Fall verwickelt sei, und ihn „als Vorsichtsmaßnahme“ vom Dienst suspendiert. Den Namen Cofnas nannte sie nicht.
Cofnas hatte die Universität Cambridge 2024 wegen Rassismusvorwürfen verlassen müssen. Seine Plagiatsvorwürfe gegen Arday wurden von verschiedenen Zeitungen und Journalisten aufgegriffen. Es ging um Plagiate in seiner Doktorarbeit und falsche Angaben zu seiner Vita. Die Vorwürfe erhärteten sich, Unterstützer Ardays sprachen gleichwohl von einer rassistischen Hetzkampagne, während Kritiker ihn als Opfer einer überzogenen Diversitätspolitik auswiesen. Der britische Premierminister Andy Burnham sprach in einer Reaktion auf Ardays Tod von einer „Tragödie auf vielen Ebenen“.
Arday hatte vor drei Jahren als jüngster schwarzer Professor der Universität Cambridge Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Am 5. August war der 41-Jährige von seinem Posten als Professor für Bildungssoziologie zurückgetreten, nachdem zahlreiche Medien über Plagiatsvorwürfe und Zweifel an seinen Angaben zu seinem Lebenslauf berichtet hatten.
Am vergangenen Freitag wurde er schließlich tot in Battersea im Süden Londons aufgefunden. Die Polizei stufte seinen Tod nicht als verdächtig ein, sie vermutet einen Suizid oder einen natürlichen Tod. Ardays Familie bestätigte seinen Tod und sprach von einer „Mobbing-Kampagne“ gegen den Soziologen.

Die Universität Gent hat den US-Forscher Nathan Cofnas suspendiert, nachdem dieser Plagiatsvorwürfe gegen den verstorbenen Cambridge-Professor Jason Arday erhoben hatte. Der Fall löste in Großbritannien eine Debatte über Rassismus und akademische Integrität aus.

Mädchen sind in der Schule oft erfolgreicher als Jungen, doch Frauen verdienen im Berufsleben trotz gleicher Qualifikation weniger und sind in Spitzenpositionen seltener vertreten. Rollenerwartungen spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Eine Auswertung des Statistischen Bundesamtes für 2024 zeigt, dass Frauen bei höheren Schulabschlüssen dominieren, während Männer häufiger niedrigere Abschlüsse erzielen, Klassen wiederholen oder ohne Berufsausbildung bleiben.
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg hat eine grundlegende Reform der gymnasialen Oberstufe angekündigt. Künftig können Schüler Fächer flexibler kombinieren, die Facharbeit entfällt und es wird weniger schriftliche Prüfungen geben.

Ein Bericht des Statistischen Bundesamts zeigt, dass etwa 10% der 20- bis 24-Jährigen in Deutschland weder arbeiten noch lernen (NEETs). Deutschland liegt damit unter dem EU-Durchschnitt von 12,9%. Experten warnen vor langfristigen gesellschaftlichen Risiken und fordern eine Ausbildungsgarantie.
Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, fordert einen intensiveren Unterricht zur DDR-Geschichte an Schulen. Zum Gedenken an den Mauerbau betont er die Bedeutung der Erinnerung an die Opfer des autokratischen Regimes und den Wert der Demokratie.