
Nach dem Eintritt des Nasdaq in eine Korrektur stabilisieren sich Technologieaktien, während Industriewerte unter Druck geraten.
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Die US-Zwischenwahlen entscheiden über die Zusammensetzung des Kongresses und beeinflussen die politische Handlungsfähigkeit des Präsidenten.
Vor den wichtigen Midterms zeigt sich an den US-Börsen kein klarer Trend. Nachdem der Nasdaq offiziell in eine Korrektur eingetreten ist, kehren Teile der Anleger auf die Käuferseite zurück.
Düsseldorf. Die wichtigsten Indizes an der Wall Street finden am Tag der US-Zwischenwahlen keine gemeinsame Richtung. Nach den deutlichen Verlusten stabilisieren sich – von Apple abgesehen – die Kurse im Technologiesektor. Zuletzt gefragte Industriewerte geraten im frühen Handel am Dienstag hingegen leicht unter Druck.
Der Dow Jones der Standardwerte verliert 0,6 Prozent auf 51.652 Punkte.
Der breiter gestreute S&P 500 liegt leicht im Plus bei 7561 Zählern.
Die Technologiebörse Nasdaq steigt um 0,7 Prozent auf 25.337 Punkte. Der Index hatte am Montag mehr als zehn Prozent unter seinem Rekordhoch geschlossen und war damit in eine Korrektur eingetreten.
Das gilt auch für den Nasdaq 100, der die 100 größten Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung abbildet.
In der Nacht zu Mittwoch stehen die ersten Ergebnisse der Zwischenwahlen an. Der endgültige Ausgang hängt davon ab, wie knapp die einzelnen Rennen verlaufen. Es ist nicht auszuschließen, dass erst nach Tagen Gewissheit besteht.
Abgestimmt wird über die künftige Zusammensetzung des Kongresses, aber auch über Dutzende Gouverneursposten und Ämter auf Bundesstaats- und Kommunalebene sowie zahlreiche Vorhaben, die von einer Steuer für Milliardäre bis zu Abtreibungsrechten reichen.
Umfragen deuten darauf hin, dass die Demokraten die Mehrheit im Repräsentantenhaus von den Republikanern übernehmen könnten, während die Mehrheit im Senat ungewiss bleibt. Somit hängt von den Wahlen ab, wie frei Trump in den verbleibenden zwei Jahren seiner Präsidentschaft regieren kann.
Blick auf Einzelwerte
Apple: Die Aktie fällt um drei Prozent. Umsatz und Gewinn liegen auf Rekordniveau, allerdings warnt der Konzern vor steigenden Kosten für Speicherchips.
Shopify: Anleger reagieren geschockt auf die erste Enttäuschung beim Quartalsumsatz seit gut vier Jahren. Die Aktien der cloudbasierten E-Commerce-Plattform verlieren bis zu 13 Prozent auf knapp 136 Dollar. Damit rutschten sie auf das Niveau von Ende September ab.
Pfizer: Der Pharmakonzern hat nach einem starken dritten Quartal seine Jahresprognose angehoben. Die Aktie liegt am Dienstag unverändert, hat im vergangenen Monat aber mehr als zehn Prozent an Wert gewonnen.
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Erste Wahlergebnisse werden in der Nacht zu Mittwoch erwartet.
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