US-Filmindustrie: Paramount schließt Übernahme von Warner Bros. ab
Der neue Dachkonzern Skydance geht an die New Yorker Börse
Quick Look
- Paramount hat die 111 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros.
- Discovery vollzogen.
- Die Aktie des neuen Dachkonzerns Skydance wird ab Dienstag an der New Yorker Börse gehandelt, nachdem rechtliche Hürden und politische Kritik überwunden wurden.
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Why It Matters
Die Übernahme von WBD durch Paramount war aufgrund politischer Verbindungen der Eigentümer und Bedenken hinsichtlich der redaktionellen Unabhängigkeit umstritten.
Der US-Unterhaltungskonzern Paramount hat die seit Monaten heftig umstrittene Übernahme des Konkurrenten Warner Bros. Discovery (WBD) abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Aktie des neuen Dachkonzerns Skydance ab diesem Dienstag (Ortszeit) an der New Yorker Börse gehandelt werden.
Die Übernahme hat ein Volumen von 111 Milliarden US-Dollar (knapp 99 Milliarden Euro). Mit diesem Angebot hatte Paramount den Streaming-Konkurrenten Netflix ausgestochen, der sich mit WBD Ende 2025 auf eine Übernahme für 83 Milliarden US-Dollar (knapp 74 Milliarden Euro) geeinigt hatte. Im Februar zog sich Netflix zurück, die US-Regierung ließ die Übernahme durch Paramount später zu – ein Schritt, der Kritik geweckt hatte, da Paramount-Chef David Ellison und dessen Vater, der Techmilliardär Larry Ellison, Unterstützer von US-Präsident Donald Trump sind.
Konkret befürchteten Kritiker, dass die Fusion der redaktionellen Unabhängigkeit von Sendern unter WBD-Dach schaden könnte, etwa dem Sender CNN. Im Juli hatten zwölf US-Bundesstaaten gegen das geplante Geschäft geklagt und das mit Sorge um mögliche Marktmanipulation begründet. Ende September billigte ein Gericht einen Vergleich zwischen Paramount und den klagenden Bundesstaaten.
Open Questions
- Wie wird sich die Fusion langfristig auf die redaktionelle Linie von CNN auswirken?




