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BackUS-Militär greift iranische Raketenwerfer an – Spannungen im Persischen Golf eskalieren
US-Militär greift iranische Raketenwerfer an – Spannungen im Persischen Golf eskalieren
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Süddeutsche Zeitung49 minutes agoWorld3 min readGermany

US-Militär greift iranische Raketenwerfer an – Spannungen im Persischen Golf eskalieren

Quick Look

  • Das US-Militär hat Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli Angriffe auf zwei iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak geflogen, um die Legung von Seeminen in der Straße von Hormus zu verhindern.
  • Gleichzeitig stecken etwa 400 Schiffe im Persischen Golf fest, die Revolutionsgarde behauptet volle Kontrolle über die Meerenge, und Iran droht mit Vergeltung gegen neue US-Sanktionen, während diplomatische Bemühungen mit Katar und Oman laufen.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Konflikt zwischen den USA und Iran eskalierte seit Februar 2026, nachdem Iran beschuldigt wurde, Seeminen in der Straße von Hormus zu legen. Die USA reagierten mit militärischen Angriffen und Sanktionen, während Iran die Kontrolle über die strategische Meerenge behauptet und diplomatische Kanäle über Katar und Oman nutzt. Der Schiffsverkehr ist stark eingeschränkt, wobei etwa 400 Schiffe im Persischen Golf feststecken.

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Krieg in NahostMedien: US-Militär greift iranische Raketenwerfer an

30. August 2026, 22:46 Uhr|

Das US-Militär hat Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Angriffe in Iran geflogen. Ziel waren demnach zwei Raketenwerfer.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Viele Angaben über den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu Kämpfen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.

Wichtige Updates

Etwa 400 Schiffe stecken noch im Persischen Golf fest

Irans Revolutionsgarde: Haben volle Kontrolle über Straße von Hormus

Iran: Diplomatie könnte wieder in Gang kommen

Brief an UN: Iran bezeichnet US-Sanktionen als Wirtschaftsterrorismus

China hält an Iran-Kooperation fest und warnt USA vor Sanktionen

Medien: US-Militär greift iranische Raketenwerfer an

Das US-Militär hat Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Ziele in Iran angegriffen. Ziel seien zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak gewesen, berichteten das Nachrichtenportal „Axios“ sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten. Sie sollten demnach daran gehindert werden, neue Seeminen in der Straße von Hormus zu legen. Zuvor hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf Anwohner berichtet, dass im Bereich der Insel Larak eine Explosion zu hören gewesen sei.

Die iranischen Revolutionsgarden wurden in Staatsmedien mit den Worten zitiert, bei dem Angriff seien mehrere Soldaten und Zivilisten getötet und verwundet worden. Auf den Angriff würden „Reaktion und Bestrafung“ folgen, hieß es.

Erst diese Woche hatte US-Präsident Donald Trump Iran erneut mit der Zerstörung jeglicher Schiffe und Boote gedroht, die in der Straße von Hormus Seeminen verlegen. Er sprach von einer „Null-Toleranz-Politik“. Trump sagte mit Bezug auf sein Militär zudem, alle Minen seien aus der Straße von Hormus entfernt oder gesprengt worden. Auch Mitte August hatte es geheißen, es seien keine Sprengkörper mehr in der Meerenge zu finden: Damals sagte Trump weiter, dass die Straße von Hormus angeblich vollständig geöffnet sei. Noch immer aber liegt der Schiffsverkehr weiter deutlich unter dem Vorkriegsniveau.

Etwa 400 Schiffe stecken noch im Persischen Golf fest

Nach Beginn des Iran-Kriegs vor einem halben Jahr stecken einem Bericht zufolge noch immer ungefähr 400 Schiffe im Persischen Golf fest. „Während einige Schiffe und ihre Besatzungen den Persischen Golf verlassen konnten, haben bis zu 400 Schiffe mit rund 6000 Seeleuten seit Beginn des Konflikts nicht sicher abfahren können“, sagte der Generalsekretär der Weltschifffahrtsorganisation IMO, Arsenio Dominguez, laut einer Mitteilung am Freitag.

Die Organisation verifizierte seit Kriegsbeginn Ende Februar eigenen Angaben zufolge 70 Attacken auf internationale Schiffe im Persischen Golf. Dabei seien 19 Seeleute getötet worden. Die schlechte Sicherheitslage schade allen, sagte Dominguez. „Besonders bedrückend ist sie jedoch für die Tausenden unschuldigen Seeleute, die davon betroffen sind.“

Irans Revolutionsgarde: Haben volle Kontrolle über Straße von Hormus

Die Marine der iranischen Revolutionsgarde beharrt genau wie die US-Regierung darauf, die volle Kontrolle über die Straße von Hormus zu haben. Die Behauptung von US-Beamten, die Meerenge sei offen, sei eine „glatte Lüge“ und diene nur dazu, die Ölpreise zu kontrollieren und die eigene Niederlage zu vertuschen, teilte die Revolutionsgarde über ihren Kanal Sepah News auf Telegram mit.

Schiffen, die ohne vorherige Abstimmung mit Iran die Meerenge passieren wollten, sei die Durchfahrt verboten, hieß es in der Erklärung, die auch von Staatsmedien zitiert wurde. „Die Kontrolle, die die Streitkräfte der Islamischen Republik über die strategische Meerenge von Hormus ausüben, ist vollständig und entscheidend.“ All dies werde auch so bleiben, bis die „Aggression“ der USA ende und die Verpflichtungen aus einem vor rund zweieinhalb Monaten geschlossenen und mittlerweile ausgelaufenen Rahmenabkommen erfüllt seien.

Am Donnerstag hatte der Kommandeur des für den Nahen Osten zuständigen US-Regionalkommandos Centcom, Brad Cooper, gesagt, das US-Militär habe die Straße von Hormus in den vergangenen Monaten von Minen befreit: „Heute sind die internationalen Schifffahrtsrouten offen, und die Dynamik nimmt zu.“ US-Präsident Donald Trump hatte schon Mitte des Monats behauptet, die Meerenge sei minenfrei, vollständig geöffnet und werde „zu 100 Prozent“ von den USA kontrolliert. Die Angaben beider Seiten lassen sich kaum unabhängig überprüfen.

Laut der britischen Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) passierten in den vergangenen sieben Tagen täglich etwa 29 Frachter die Meerenge. Vor Kriegsbeginn waren es im Februar nach Angaben der Weltschifffahrtsorganisation IMO durchschnittlich knapp 130 Schiffe pro Tag gewesen.

Iran: Diplomatie könnte wieder in Gang kommen

Iran ist seinem Außenminister Abbas Araghtschi zufolge zur Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen mit den USA bereit. Dies sei nicht unmöglich, teilt er auf der Online-Plattform X mit. Es hänge aber davon ab, dass die Vereinigten Staaten verstünden, dass Druck nicht funktioniere. Er habe „kreative Gespräche“ mit dem Ministerpräsidenten und Außenminister von Katar, Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, geführt. Die Regierung in Washington solle Vertrauen aufbauen, respektvoll sprechen, die Rechte Irans anerkennen und ihre Verpflichtungen einhalten.

Luzia Geier

Syriens Präsident ernennt früheren SDF-Kommandeur zum Berater

Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa ernennt den früheren Kommandeur der Kurdenmiliz SDF, Maslum Abdi, einem Agenturbericht zufolge zu seinem Berater. Das meldet die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf ein Präsidialdekret. Abdi hat kürzlich die Auflösung der von Kurden angeführten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) als unabhängige Streitmacht verkündet. Dies ist Teil eines Integrationsplans, der in diesem Jahr mit der islamistisch geführten Regierung in Damaskus vereinbart wurde.

Luzia Geier

Iran: Arbeiten an Bedingungen für Wiederöffnung von Hormus-Passage

Iran bereitet nach eigenen Angaben eine Liste von Bedingungen für die Wiederöffnung der Straße von Hormus vor. Zu den Forderungen gehöre ein Ende des regionalen Krieges, sagt der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates, Mohsen Rezai, in einem Interview des Fernsehsenders Al-Manar. Iran habe sich zudem mit dem Oman auf einen Schifffahrtskorridor geeinigt. Schiffe könnten eine zentrale Fahrrinne nutzen, falls die USA die Bedingungen erfüllten.

Die Revolutionsgarden teilen mit, Iran werde eine Wiederöffnung der Meerenge nicht erlauben, solange Washington nicht die Blockade iranischer Häfen aufhebe, Entschädigungen zahle und Sanktionen zurücknehme. Durch die Meerenge wurde vor Beginn des Krieges im Februar etwa ein Fünftel des weltweiten Öls und Flüssiggases transportiert.

Iran: Berichte über Anschlagspläne auf Trump-Sohn sind falsch

Berichte über angebliche Pläne für ein Attentat auf den jüngsten Sohn von US-Präsident Donald Trump sind dem iranischen Sicherheitschef Mohsen Resai zufolge falsch. Diese Behauptungen seien eine Lüge, sagt Resai in einem Interview des libanesischen Fernsehsenders Al-Manar. Der US-Geheimdienst Secret Service hatte am Dienstag erklärt, ihm sei ein Video des staatlichen iranischen Fernsehens über ein mögliches Attentat auf Barron Trump bekannt.

Katars Regierungschef in Iran

Mit dem Besuch des katarischen Regierungschefs in Teheran mehren sich die Zeichen für diplomatische Bemühungen im Iran-Krieg. Am Donnerstag traf sich Katars Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani mit Irans Außenminister Abbas Araghtschi, wie dessen Ministerium in der iranischen Hauptstadt mitteilte.

Es ist bereits der dritte hochrangige diplomatische Besuch innerhalb weniger Tage. Am Montag war eine Delegation unter Leitung des pakistanischen Armeechefs Asim Munir in Teheran und führte Gespräche mit der iranischen Führung. Am Dienstag folgte Omans Außenminister Badr al-Busaidi. Vor allem Pakistan und Oman hatten in jüngster Zeit zwischen Teheran und Washington vermittelt.

Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen

In der Straße von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Er sei in der Meerenge zwischen Iran und Oman von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Anders als in den meisten bisherigen Fällen machte die Behörde zu dem Angriff am Dienstag zunächst keine genaueren Angaben zum Ort des Zwischenfalls. Damit blieb unklar, ob der Tanker vor der Küste Omans oder näher an der iranischen Küste getroffen worden war.

Die Besatzung sei in Sicherheit, hieß es weiter. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar. Zuletzt hatte die Behörde am Montag einen Angriff auf einen Tanker vor der omanischen Küste gemeldet.

Brief an UN: Iran bezeichnet US-Sanktionen als Wirtschaftsterrorismus

Iran hat die angedrohten jüngsten US-Sanktionen in einem Brief an die Vereinten Nationen als einen Akt staatlichen und wirtschaftlichen Terrorismus verurteilt. Außenminister Abbas Araghtschi schrieb in dem auf der Plattform Telegram und in Staatsmedien veröffentlichten Brief, die USA versuchten, die „rechtmäßigen Wirtschaftsbeziehungen Irans mit anderen Staaten zu beenden“, nachdem sie ihre Ziele durch Krieg nicht hätten erreichen können. Der Brief richtet sich an UN-Generalsekretär António Guterres, den UN-Sicherheitsrat und die UN-Mitgliedstaaten.

Araghtschi schrieb, die US-Sanktionen schadeten bewusst der Zivilbevölkerung, weil der Zugang zu Nahrungsmitteln, Medikamenten und anderen Gütern eingeschränkt werden solle. Iran fordere den UN-Sicherheitsrat und die UN-Mitgliedstaaten auf, die „einseitigen Zwangsmaßnahmen und Sekundärsanktionen“ durch die USA zu verurteilen und zurückzuweisen. Darüber hinaus sollten die Mitgliedstaaten die US-Sanktionen nicht anerkennen und umsetzen. Die USA müssten damit aufhören, souveräne Staaten zu zwingen, ihre rechtmäßigen Handelsbeziehungen mit Iran zu ändern.

China hatte die angedrohten Sanktionen bereits kritisiert. Ein Wirtschaftskrieg führe nicht zu einer Lösung, sondern verschärfe Konflikte und störe die globale Finanzordnung, hieß es.

Luzia Geier

Bericht: USA Planen vorerst keine neuen Iran-Angriffe

Das US-Nachrichtenportal Axios berichtet, US-Außenminister Marco Rubio habe in den vergangenen Tagen mehreren Außenministern verbündeter Länder mitgeteilt, dass die USA bis auf Weiteres wohl keine weiteren Angriffe auf Iran starten werden. Stattdessen wollten sich die USA auf andere Druckmittel konzentrieren, heißt es unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter und eine zweite Person mit Kenntnis der Angelegenheit.

Lorenz Zeck

China hält an Iran-Kooperation fest und warnt USA vor Sanktionen

China hält an seiner Zusammenarbeit mit Iran fest und widersetzt sich damit dem Druck aus Washington. „Chinas Zusammenarbeit mit Iran ist stets im internationalen Rahmen erfolgt und sollte weder beeinträchtigt noch untergraben werden“, sagte Außenministeriumssprecher Lin Jian. China lehne einseitige Sanktionen ab und warne, dass diese Konflikte verschärfen könnten. Die dringendste Aufgabe bestehe darin, die Spannungen abzubauen und zu Verhandlungen zurückzukehren.

Nach den jüngsten Sanktionen der Trump-Administration gegen Unternehmen in China und Hongkong drohte Peking den USA mit Vergeltungsmaßnahmen. „China beobachtet die entsprechenden Entwicklungen genau und wird alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine eigenen Interessen entschlossen zu schützen“, so Lin.

Stunden zuvor hatte Washington ein Sanktionspaket gegen Dutzende Personen und Organisationen vorgestellt. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Maßnahmen als Teil der Operation "Economic Outcast". Dabei handelt es sich um eine breiter angelegte Kampagne mit dem Ziel, die verbliebenen finanziellen Rettungsleinen Irans zu kappen.

Obwohl auch Organisationen mit Sitz in Hongkong betroffen sind, verzichteten die USA darauf, große chinesische Finanzinstitute ins Visier zu nehmen. Die Maßnahmen deuten darauf hin, dass Washington die Kosten für Geschäfte mit Teheran erhöhen will, ohne sich bislang mit den umfassenderen wirtschaftlichen und diplomatischen Folgen auseinanderzusetzen, die Sanktionen gegen große chinesische Banken nach sich ziehen könnten.

China kauft den Großteil des iranischen Öls und war 2025 der zweitgrößte Handelspartner Irans hinter den Vereinigten Arabischen Emiraten. Diese haben erklärt, alle wirtschaftlichen Beziehungen zu Teheran abgebrochen zu haben, nachdem sie Iran vorgeworfen hatten, ballistische Raketen auf ihr Territorium abgefeuert zu haben.

Lilly Zerbst

Iran droht USA mit Vergeltung

Iran hat den USA nach der Ankündigung neuer Sanktionen mit Vergeltung gedroht. Das Land sei vollständig auf die US-Strafmaßnahmen vorbereitet, sagte Wirtschaftsminister Ali Madanizadeh im Staatsfernsehen. Die Gegner beabsichtigten wirtschaftlichen Terror, doch Iran habe eigene Instrumente. Die militärische Doktrin sei nicht mehr nur defensiv, die Feinde sollten sich auf einen Angriff einstellen.

Luzia Geier

Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen

In der Straße von Hormus ist erneut ein Öltanker angegriffen worden. Er sei vor der Küste Omans von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) in der Nacht. Dabei sei der Maschinenraum beschädigt und das Schiff manövrierunfähig gemacht worden. Die Besatzung sei in Sicherheit, hieß es. Der Vorfall ereignete sich demnach neun Seemeilen (rund 17 Kilometer) nordöstlich des Ortes Asch Schischah. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die USA werden in den nächsten Wochen keine weiteren militärischen Angriffe auf Iran starten, sondern sich auf wirtschaftliche und diplomatische Druckmittel konzentrieren.

    Likely · Within weeks

  • Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wird voraussichtlich erst nach einer Einigung über die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen den USA und Iran spürbar zunehmen.

    Possible · Within months

Open Questions

  • Wie viele Soldaten und Zivilisten wurden bei dem Angriff auf Larak tatsächlich getötet oder verwundet?
  • Welche konkreten Bedingungen stellt Iran für die Wiederöffnung der Straße von Hormus?
  • Wird die USA tatsächlich keine weiteren Angriffe auf Iran starten, wie von Axios berichtet?
  • Wie effektiv sind die bisherigen Minenräumungsaktionen der USA in der Straße von Hormus?

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This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

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