Breaking
DECaptain and crew arrested after ferry accident off CyprusARAl Hilal ends its contract with Benzema and the new Saudi Federation board of directors begins its dutiesUSTrump Administration Plans New Sanctions on Bank to Isolate IranCNFlash flood at Grand Canyon leaves more than 20 people possibly missingBRBrazil wins three golds, two silvers and two bronzes in the Parapan-Pacific with a world recordKRSamsung, LG Electronics, AI home appliances all out... Largest participation by a Chinese company everARUS forces bomb two Iranian missile launchers on Lark IslandRUMan hijacks Cessna 172, flies toward Paks Nuclear Power Station in HungaryDESerious motorcycle accident in Hirschhorn: 20-year-old passenger fatally injuredINTLNASA launches Nancy Grace Roman Space Telescope to study dark energy, dark matter, and exoplanetsDECaptain and crew arrested after ferry accident off CyprusARAl Hilal ends its contract with Benzema and the new Saudi Federation board of directors begins its dutiesUSTrump Administration Plans New Sanctions on Bank to Isolate IranCNFlash flood at Grand Canyon leaves more than 20 people possibly missingBRBrazil wins three golds, two silvers and two bronzes in the Parapan-Pacific with a world recordKRSamsung, LG Electronics, AI home appliances all out... Largest participation by a Chinese company everARUS forces bomb two Iranian missile launchers on Lark IslandRUMan hijacks Cessna 172, flies toward Paks Nuclear Power Station in HungaryDESerious motorcycle accident in Hirschhorn: 20-year-old passenger fatally injuredINTLNASA launches Nancy Grace Roman Space Telescope to study dark energy, dark matter, and exoplanets
BackUS-Militäraktionen gegen den Iran und Reaktionen: Sanktionen, Vergeltungsdrohungen und geopolitische Spannungen
US-Militäraktionen gegen den Iran und Reaktionen: Sanktionen, Vergeltungsdrohungen und geopolitische Spannungen
Developing
Handelsblatt1 hour agoWorld3 min readGermany

US-Militäraktionen gegen den Iran und Reaktionen: Sanktionen, Vergeltungsdrohungen und geopolitische Spannungen

Quick Look

  • Das Pentagon hat einen Medienbericht über interne Warnungen gegen eine Verlängerung des US-Einsatzes gegen den Iran als teilweise falsch zurückgewiesen.
  • Gleichzeitig plant die US-Regierung weitere Sanktionen gegen Banken wegen Iran-Geschäften, während die iranischen Revolutionsgarden nach einem US-Angriff auf Raketenwerfer Vergeltung drohen.
  • Weitere Entwicklungen umfassen Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus, Siedlergewalt im Westjordanland und israelische Militärschläge gegen Hamas-Ziele.

AI-generated summary

Why It Matters

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran eskaliert durch militärische Aktionen, Sanktionen und diplomatische Spannungen. Die USA haben ihren Fokus auf wirtschaftlichen Druck gelegt, führen aber dennoch gezielte Angriffe auf iranische Militärziele durch. Der Iran droht mit Vergeltung und betont seine Rechte zur Selbstverteidigung.

Font size

Miriam Braun

Verlängerung von Iran-Einsatz untragbar? Pentagon dementiert

Das US-Verteidigungsministerium hat einen Medienbericht zumindest in Teilen dementiert, wonach mehrere hochrangige US-Militärs vor einer Verlängerung des US-Einsatzes gegen den Iran gewarnt haben. „Vieles davon ist schlichtweg falsch“, schrieb Pentagon-Sprecher Sean Parnell auf der Plattform X. Er betonte, dass die Veröffentlichung streng geheimer Lageberichte ein „Verbrechen“ sei.

In einem Statement an die Deutsche Presse-Agentur sagte Parnell, dass der Artikel „ein schlecht recherchierter Bericht voller Ungenauigkeiten“ sei. Zu internen operativen Abläufen oder bestimmten Risikobewertungen wolle er sich nicht öffentlich äußern.

Zuvor hatte die „Washington Post“ unter Berufung auf mit einem geheimen Dokument vertraute Personen berichtet, dass mehrere hochrangige US-Militärs Verteidigungsminister Pete Hegseth darauf hingewiesen hätten, dass eine Verlängerung großangelegter Operationen gegen den Iran nicht tragbar sei. Zudem könnten dadurch die Fähigkeiten der Streitkräfte, Bedrohungen auch in der Heimat abzuwehren, eingeschränkt werden, schrieb die Tageszeitung unter Berufung auf das sogenannte Secretary of Defense Orders Book (SDOB).

Miriam Braun

Bessent: USA wollen weitere Bank wegen Iran-Geschäften sanktionieren

Die US-Regierung will ihr Vorgehen gegen Finanzgeschäfte mit dem Iran verschärfen und noch in dieser Woche eine weitere Bank mit Sanktionen belegen. Finanzminister Scott Bessent sagte der AP am Sonntag (Ortszeit) vor dem G20-Finanzministertreffen im US-Bundesstaat North Carolina, die USA wollten damit den wirtschaftlichen Druck auf die Islamische Republik erhöhen. Bei dem Treffen in Asheville will er sich einzeln mit seinen Amtskollegen aus den großen Industrie- und Schwellenländern treffen, um sie für eine wirtschaftliche Isolation des Iran zu gewinnen.

„Wenn es sein muss, wird das finanzielle Gewalt sein“, sagte Bessent im Interview. „Wir zeigen den Menschen, dass wir wissen, wer ihr seid, ihr wisst, wer ihr seid, und dass das aufhören muss.“

Bessent hatte kürzlich eine neue Kampagne angekündigt, mit der Länder, die weiterhin Geschäfte mit der bereits stark sanktionierten Islamischen Republik machen, dazu bewegt werden sollen, ihre finanziellen Beziehungen zum Iran abzubrechen. Andernfalls drohten Vergeltungsmaßnahmen der USA.

Miriam Braun

Revolutionsgarden drohen nach US-Angriff mit Vergeltung

Nach einem US-Angriff auf zwei Raketenwerfer im Iran haben die iranischen Revolutionsgarden mit Vergeltung gedroht. Der aggressive Akt habe zum Tod und zur Verletzung mehrerer ihrer Kämpfer und Landsleute geführt, zitierte die Nachrichtenagentur Fars eine Mitteilung der Revolutionsgarden. Dies werde eine Bestrafung des Aggressors nach sich ziehen, hieß es weiter. Eine genaue Zahl von Toten oder Verletzten wurde nicht genannt.

Zuletzt hatte die US-Regierung eigentlich erklärt, künftig den Fokus auf wirtschaftlichen Druck gegen den Iran legen zu wollen. Der Angriff war die erste Attacke auf Ziele im Iran seit Ende Juli. Damit habe man verhindern wollen, dass Seeminen in der Straße von Hormus verlegt werden, schrieben amerikanische Medien unter Berufung auf einen US-Beamten.

Miriam Braun

US-Medien: US-Militär greift iranische Raketenwerfer an

Das US-Militär hat Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli wieder Angriffe im Iran geflogen. Ziel seien zwei iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak gewesen, berichteten das Nachrichtenportal „Axios“ sowie die Sender Fox News und CBS News unter Berufung auf einen US-Beamten.

Lesen Sie hier mehr:

Lydia Wolter

Erneut Tanker in Straße von Hormus angegriffen

In der Straße von Hormus ist erneut ein Tanker angegriffen worden. Das Schiff sei vor der Küste des Omans von einem unbekannten Geschoss getroffen worden, meldete die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) am Abend auf der Plattform X. Den Angaben nach kam es bereits am Samstag zu dem Vorfall zwölf Seemeilen nördlich der Stadt al-Chasab.

Derzeit lägen keine Berichte über Verletzte oder Umweltschäden vor, hieß es weiter. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb unklar. Die Behörden ermittelten, teilte UKMTO mit. Zuletzt hatte die Behörde einen Angriff am Dienstag auf einen Öltanker vor der omanischen Küste gemeldet.

In einer weiteren Mitteilung von UKMTO am Sonntag hieß es, dass Angriffe, Angriffsversuche und Belästigungen der iranischen Revolutionsgarden in der Straße von Hormus andauerten, darunter Drohnenüberflüge, gezielte Überwachung von Handelsschiffen und gelegentliche Funksprüche. Dies zeige, dass der Iran weiter den Druck auf durchfahrende Schiffe aufrechterhalten wolle. Der Handelsverkehr durch die Meerenge bleibe auf einem reduzierten Niveau, wenn auch mit einem leichten Anstieg gegenüber den jüngsten Tiefständen.

Angelika Ahrens

Siedler greifen Fernsehteam an – mehrere Verletzte

Radikale israelische Siedler haben Medienberichten zufolge Mitglieder eines US-Fernsehteams und eine palästinensische Familie im besetzten Westjordanland angegriffen. Dabei seien ein Mann und eine Frau verletzt worden, hieß es. Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtete, der Vorfall habe sich im Dorf Dschalud südlich von Nablus ereignet. NBC News berichtete, dass mehrere Journalisten des US-Senders attackiert worden seien.

Die Journalisten hätten eine Familie zu ihrem Haus begleitet, das diese bereits vor längerer Zeit hatte verlassen müssen. Wafa berichtete, die Siedler hätten unter anderem die Windschutzscheibe des Fahrzeugs eingeschlagen, in dem Mitarbeiter des US-Senders NBC News unterwegs waren. „Sie sprangen heraus, schlugen uns und sprangen dann zurück ins Auto“, zitierte NBC News seinen Korrespondenten.

Die israelische Armee teilte dazu mit, Sicherheitskräfte seien auch in Dschalud im Einsatz, „um weitere Unruhen zu verhindern und die Ordnung in der Region wiederherzustellen“. Man verurteile „alle Formen von Gewalt aufs Schärfste“.

Angelika Ahrens

Israel greift Hamas-Kommandeur auf Klinikgelände an

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben einen Kommandeur des militärischen Flügels der islamistischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen gezielt angegriffen. Der Mann habe sich in einem Medikamentenlager in einem angrenzenden Gebäude des Al-Aksa-Krankenhauses in Deir al-Balah im zentralen Abschnitt des Küstenstreifens versteckt gehalten, hieß es in der Mitteilung des Militärs. Das Krankenhaus selbst sei nicht angegriffen worden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Laut Krankenhaus wurden bei einem israelischen Drohnenangriff drei Palästinenser verletzt.

Bei weiteren Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen wurden nach palästinensischen Angaben insgesamt drei Palästinenser getötet. Zwei Palästinenser seien bei einem Luftangriff auf ein Motorrad im Südwesten der Stadt Gaza und ein dritter bei einem Angriff auf einem Feld östlich von Deir al-Balah getötet worden, hieß es nach Angaben von Rettungskräften. Das Militär äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten.

Angelika Ahrens

Minister: Ölproduktion in kurdischer Region im Irak wieder hochgefahren

Die Ölförderung in der Region Kurdistan im Irak wurde nach Angaben der Regierung wieder hochgefahren. Die Unternehmen hätten die Förderung wieder aufgenommen, die nach Drohnenangriffen während des Iran-Kriegs unterbrochen gewesen sei, erklärt der zuständige Minister Kamal Mohammed. Aktuell würden 220.000 bis 230.000 Barrel (1 Barrel = 159 Liter) pro Tag gefördert. Ein Sprecher des irakischen Ölministeriums sagt, die Ölexporte aus der Region zum türkischen Hafen Ceyhan hätten inzwischen ein Volumen von rund 150.000 Barrel pro Tag erreicht.

Angelika Ahrens

Geheimdienst: Netanjahus Sohn wegen Bedrohung aus USA zurück

Israels Inlandsgeheimdienst hat bestätigt, dass ein Sohn des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu wegen einer akuten Bedrohung aus den USA zurückkehren musste. „Tatsächlich bestand eine erhebliche Gefahr für Jair Netanjahu“, hieß es in einer Mitteilung von Schin Bet. „Aufgrund dieser Bedrohung und nach einer Lageeinschätzung wurde entschieden, ihn gemeinsam mit seinem Sicherheitsteam dringend nach Israel zurückzubringen.“

Der Geheimdienst äußerte sich allerdings nicht zu angeblichen Mordplänen des Irans gegen einen seiner Söhne, von denen Benjamin Netanjahu zuletzt gesprochen hatte.

Der US-Sender Newsmax hatte berichtet, der 35-jährige Jair Netanjahu sei Ende vergangenen Jahres Ziel eines iranischen Attentatsplans gewesen. Der israelische Geheimdienst habe im vergangenen Dezember davon erfahren und habe die US-Behörden informiert, berichtete der Sender unter Berufung auf eine Person aus dem Umfeld der US‑Strafverfolgung. Demnach hätten sich bereits iranische Agenten „vor Ort“ in Miami befunden und den Wohnsitz von Jair sowie seine Bewegungen überwacht.

Julie Leduc

Israelische Siedler greifen Haus im Westjordanland an

Dutzende maskierte israelische Siedler haben im besetzten Westjordanland erneut palästinensische Häuser angegriffen. Die Angreifer umzingelten am Samstag am Rande des Dorfes Kusra ein Gebäude und bewarfen es mit Steinen, wie Augenzeugen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. In dem Haus hätten sich sieben Palästinenser gefunden.

Das eintreffende israelische Militär ging den Zeugen zufolge jedoch gegen die Palästinenser vor. Die Soldaten hätten Tränengas in das Haus gefeuert, die Bewohner gefesselt, ihnen die Augen verbunden und sie geschlagen, sagte der Hauseigentümer Luaj Bajrudi. Die Siedler hätten dagegen unbehelligt abziehen können, erklärte der Sanitäter Saddam Odaj, der sich ebenfalls in dem Gebäude befand. Ihm zufolge wurden vier Menschen durch Tränengas und zwei weitere durch Steinwürfe verletzt.

Das Militär teilte mit, die Truppen seien angerückt, um Randalierer zu vertreiben und die Bewohner zu schützen. Zu den Vorwürfen der Misshandlung äußerte sich die Armee zunächst nicht.

Carlotta Moreno Lara

Iran: Werden US-Sanktionen standhalten

Die iranische Regierung hat im Konflikt mit den USA angekündigt, trotz der neuen Wirtschaftssanktionen nicht nachzugeben. Der Iran werde sich auch von den Verschwörungen der USA und Israels nicht von seinem Kurs abbringen lassen, hieß es in einer von staatlichen Medien verbreiteten Erklärung der Führung in Teheran. Diplomatie und Verteidigung gehörten untrennbar zusammen, um die nationalen Interessen, die Sicherheit und die territoriale Integrität des Landes zu schützen.

Die iranische Führung werde beide Wege gleichzeitig verfolgen. Zudem wolle sie sich darauf konzentrieren, die Inflation einzudämmen, Arbeitsplätze zu schaffen, die heimische Produktion zu fördern und die Abhängigkeit vom Dollar schrittweise zu verringern. Am Freitag hatte das Außenministerium die US-Sanktionen als „Staatsterrorismus“ und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt. Sie gefährdeten die Lebensgrundlagen von Millionen Menschen.

Angelika Ahrens

Iran weist US-Angaben über geöffnete Straße von Hormus zurück

Die Marine der iranischen Revolutionsgarden weist US-Angaben zurück, wonach die Straße von Hormus geöffnet sei. Die Behauptungen der USA seien ein Versuch, die Ölpreise zu kontrollieren und eigene Misserfolge zu vertuschen, heißt es in einer Mitteilung der Revolutionsgarden. Die Einschränkungen an der Meerenge blieben demnach so lange bestehen, bis die US-Militäraktionen gegen den Iran beendet und entsprechende Verpflichtungen umgesetzt seien.

Angelika Ahrens

Iranischer Präsident fordert Verhandlungen mit USA

Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat sich einem staatlichen Fernsehbericht zufolge für Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA ausgesprochen. Weder Teheran noch Washington könne die eigenen Forderungen vollständig durchsetzen, sagte Peseschkian demnach am Freitag. Es seien Gespräche nötig, um für Stabilität und Ruhe zu sorgen.

Peseschkian kritisierte Hardliner im Iran, die sich gegen ein Abkommen mit den USA stellen, eine Fortsetzung des Kriegs bevorzugen und argumentieren, dass Sanktionen bislang kaum Auswirkungen für das Land gehabt hätten.

Die USA und Israel hatten den Krieg gegen den Iran vor sechs Monaten, am 28. Februar, begonnen.

Vivian Melchert

Israel: Hamas-Mitglied bei Luftangriff im Westjordanland getötet

Bei einem Luftangriff im Westjordanland hat das israelische Militär nach eigenen Angaben ein Hamas-Mitglied und zwei weitere Personen getötet. Demnach sei ein Auto nahe der Stadt Dschenin im Norden des besetzten Gebiets mit Drohnen unter Beschuss genommen worden, teilt die Armee mit. Bei dem Getöteten handele es sich um Kais Bitawi, dem das Militär die Planung und Finanzierung von Anschlägen vorwirft. Auch die Extremistengruppen Hamas und Islamischer Dschihad bestätigen seinen Tod. Der Palästinensische Rote Halbmond wirft israelischen Bodentruppen vor, Rettungskräfte vorübergehend festgehalten und den Transport von Verletzten behindert zu haben. Eine Stellungnahme des Militärs dazu liegt zunächst nicht vor.

Vivian Melchert

Acht Zivilisten bei Drohnenangriffen im Sudan getötet

Bei Drohnenangriffen im Sudan sind nach Angaben einer Aktivistengruppe acht Zivilisten getötet und Dutzende weitere Menschen verletzt worden. Eine Drohne habe am Donnerstag Zivilisten in der Stadt Sowdari im sudanesischen Bundesstaat Nord-Kordofan angegriffen, teilte am Freitag die unabhängige Gruppe Notfallanwälte mit, die Gräueltaten im Bürgerkriegsland Sudan dokumentiert. Als andere Menschen den Opfern zu Hilfe kamen, habe es einen zweiten Drohnenangriff gegeben.

Zivilisten ins Visier zu nehmen und dann während eines Rettungseinsatzes erneut anzugreifen, sei ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und stelle ein Kriegsverbrechen dar, berichtete die Gruppe auf Facebook. Die Organisation forderte eine unabhängige Untersuchung, um die Verantwortlichen ausfindig zu machen.

Im Sudan herrscht seit April 2023 ein Bürgerkrieg, in dem sich das sudanesische Militär und die paramilitärische Gruppe RSF gegenüberstehen. Beide Kriegsparteien haben Drohnen eingesetzt. Laut den Vereinten Nationen sind Drohnenangriffe inzwischen für die meisten Todesfälle im Land verantwortlich. Demnach waren Drohnen für 80 Prozent der zivilen Todesopfer in den ersten vier Monaten des aktuellen Jahres verantwortlich.

Vivian Melchert

Behörde sieht mehr Schiffspassagen in Straße von Hormus

Die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt (UKMTO) verzeichnet mehr Schiffspassagen durch die für die internationale Energiewirtschaft wichtige Straße von Hormus als traditionelle Datenanbieter. Etwa 29 Frachter hätten die Meerenge durchschnittlich täglich in den vergangenen sieben Tagen passiert, wie aus einem aktuellen Bericht der Behörde hervorgeht.

Demnach seien in der vergangenen Woche 103 Schiffe in den Persischen Golf ein- und 101 Schiffe ausgefahren. Der Bericht verzeichnet einen leichten Anstieg seit dem Ende aktiver Kampfhandlungen zwischen dem Iran und den USA in der Region Ende Juli.

Schifffahrtsdatenanbieter wie das Unternehmen

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die USA werden in den kommenden Wochen weitere Banken wegen Iran-Geschäften sanktionieren.

    Likely · Within weeks

  • Die iranischen Revolutionsgarden werden auf den US-Angriff auf Raketenwerfer mit militärischer Vergeltung reagieren.

    Likely · Within days

Open Questions

  • Welche konkreten Schritte plant die US-Regierung hinsichtlich weiterer Sanktionen gegen Banken?
  • Wie wird der Iran auf die US-Angriffe auf Raketenwerfer konkret reagieren?
  • Welche Auswirkungen haben die Siedlerangriffe im Westjordanland auf die Sicherheitslage?
  • Wie wird die Ölproduktion in der kurdischen Region des Irak die Energieversorgung beeinflussen?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

US-Militär greift iranische Raketenwerfer auf Insel Larak an
BREAKING·14 minutes ago

US-Militär greift iranische Raketenwerfer auf Insel Larak an

Das US-Militär hat nach Medienberichten erstmals seit Ende Juli Ziele im Iran angegriffen, indem es zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier nahm, um die Legung von Seeminen in der Straße von Hormus zu verhindern. Laut US-Beamten beobachtete man Revolutionsgardisten bei Vorbereitungen zum Abfeuern minenbestückter Raketen. Iranische Staatsmedien berichteten von getöteten und verwundeten Soldaten sowie Zivilisten und drohten mit Reaktion und Bestrafung.

Handelsblatt
1 min read
Serbien nach dem Tod von Ratko Mladić: Eine Gesellschaft zwischen Verharmlosung und Aufarbeitung
Developing·19 minutes ago

Serbien nach dem Tod von Ratko Mladić: Eine Gesellschaft zwischen Verharmlosung und Aufarbeitung

Nach dem Tod des verurteilten Kriegsverbrechers Ratko Mladić spalten sich die Reaktionen in Serbien: Während Regierungsvertreter und nationalistische Kräfte ihn als Held feiern und das UN-Tribunal als Terrororganisation diffamieren, warnen Opposition und Menschenrechtsorganisationen vor einer Verharmlosung von Kriegsverbrechen und einem fehlenden europäischen Integrationswillen.

FAZ
3 min read
US-Militär greift iranische Raketenwerfer an – Spannungen im Persischen Golf eskalieren
BREAKING·27 minutes ago

US-Militär greift iranische Raketenwerfer an – Spannungen im Persischen Golf eskalieren

Das US-Militär hat Medienberichten zufolge erstmals seit Ende Juli Angriffe auf zwei iranische Raketenwerfer auf der Insel Larak geflogen, um die Legung von Seeminen in der Straße von Hormus zu verhindern. Gleichzeitig stecken etwa 400 Schiffe im Persischen Golf fest, die Revolutionsgarde behauptet volle Kontrolle über die Meerenge, und Iran droht mit Vergeltung gegen neue US-Sanktionen, während diplomatische Bemühungen mit Katar und Oman laufen.

Süddeutsche Zeitung
3 min read
US-Militär greift iranische Ziele an – Eskalation im Nahen Osten
BREAKING·45 minutes ago

US-Militär greift iranische Ziele an – Eskalation im Nahen Osten

Das US-Militär hat erstmals seit Ende Juli Angriffe auf iranische Ziele durchgeführt, wobei zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier genommen wurden. Der Iran droht mit Vergeltung, während Trump von einer „Null-Toleranz-Politik“ spricht und einen „Wirtschaftskrieg“ ausruft, obwohl der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus weiterhin unter dem Vorkriegsniveau liegt.

Handelsblatt
2 min read
US-Angriff auf iranische Abschussrampen auf Larak – Trump droht weiter mit Wirtschaftskrieg gegen Iran
Developing·1 hour ago

US-Angriff auf iranische Abschussrampen auf Larak – Trump droht weiter mit Wirtschaftskrieg gegen Iran

US-Streitkräfte haben zwei iranische Abschussrampen auf der Insel Larak angegriffen, nachdem Vorbereitungen zum Abschuss von Minen bestückten Raketen in der Straße von Hormus beobachtet wurden. Iran meldet Tote und Verletzte und kündigt Reaktion an. Trump hatte zuvor Angriffe ausgesetzt, später aber einen Wirtschaftskrieg ausgerufen, ohne tiefgreifende Sanktionen zu verhängen.

Spiegel Ausland
2 min read
US-Militär greift iranische Raketenwerfer an – Trump droht mit Wirtschaftskrieg
Developing·1 hour ago

US-Militär greift iranische Raketenwerfer an – Trump droht mit Wirtschaftskrieg

Das US-Militär hat laut Medienberichten erstmals seit Ende Juli Ziele im Iran angegriffen, wobei zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier genommen wurden, um die Legung von Seeminen in der Straße von Hormus zu verhindern. Der Iran drohte mit Vergeltung, während Trump von einer 'Null-Toleranz-Politik' sprach und später einen 'Wirtschaftskrieg' ausrief, obwohl konkrete Maßnahmen bislang ausblieben.

Die Zeit
2 min read
More on this topiciran