Breaking
AUBonnie Tyler, Welsh singer famed for 1980s hits, dies at 75GLOBALUS Launches New Strikes on Iran After Retaliatory AttacksRUВ Тульской области объявлена опасность атаки БПЛАJPイラン軍、米基地攻撃と発表 クウェート、バーレーン、カタール標的ARالأنظار تتجه نحو مواجهة المغرب وفرنسا في ربع نهائي كأس العالمARتركيا تطلق اسم ترامب على مطار جديد وتتطلع لتعزيز العلاقات مع واشنطنARاعتزال سارة ستوري، مستقبل بوغبا الغامض، وبرشلونة يقترب من أديميRUПесков: в администрации США заблуждаются насчет эскалации на УкраинеARالبيت الأبيض يدافع عن قيود تأشيرات إيران خلال كأس العالم.. ومستقبل بوغبا مع موناكو غامضRUWindows 11 получит функцию восстановления ОС через интернетAUBonnie Tyler, Welsh singer famed for 1980s hits, dies at 75GLOBALUS Launches New Strikes on Iran After Retaliatory AttacksRUВ Тульской области объявлена опасность атаки БПЛАJPイラン軍、米基地攻撃と発表 クウェート、バーレーン、カタール標的ARالأنظار تتجه نحو مواجهة المغرب وفرنسا في ربع نهائي كأس العالمARتركيا تطلق اسم ترامب على مطار جديد وتتطلع لتعزيز العلاقات مع واشنطنARاعتزال سارة ستوري، مستقبل بوغبا الغامض، وبرشلونة يقترب من أديميRUПесков: в администрации США заблуждаются насчет эскалации на УкраинеARالبيت الأبيض يدافع عن قيود تأشيرات إيران خلال كأس العالم.. ومستقبل بوغبا مع موناكو غامضRUWindows 11 получит функцию восстановления ОС через интернет
Newsgather
BackUS-Notenbank Federal Reserve hält Leitzins stabil
US-Notenbank Federal Reserve hält Leitzins stabil
Developing
Handelsblatt6/17/2026Business2 min readGermany

US-Notenbank Federal Reserve hält Leitzins stabil

Quick Look

  • Die US-Notenbank Federal Reserve hat den Leitzins erneut stabil gehalten.
  • Angesichts von Energiekrise und Inflation bleiben die Zinsen bei 3,5 bis 3,75 Prozent.
  • Zinssenkungen sind unwahrscheinlich, eine straffere Geldpolitik wird erwogen.

AI-generated summary

Why It Matters

Die US-Notenbank Federal Reserve hat wegen der Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs entschieden, den Leitzins nicht anzuheben. Die Zinsen bleiben bei 3,5 bis 3,75 Prozent.

Font size

Washington. Wegen der Energiekrise und Inflationssorgen infolge des Iran-Kriegs rührt die US-Notenbank Federal Reserve ein weiteres Mal den Leitzins nicht an. Der Zentralbankrat stimmte geschlossen für eine erneute Zinspause. Damit bleibt die Spanne zum vierten Mal in diesem Jahr bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Nicht einmal der neue Fed-Chef Kevin Warsh wollte in seiner ersten Sitzung die von US-Präsident Donald Trump geforderten Zinssenkungen durchsetzen.

2025 hatte die Fed aus Sorge um den Arbeitsmarkt den Leitzins dreimal um jeweils einen Schritt (25 Basispunkte) gesenkt. Bei den bisherigen drei Sitzungen im laufenden Jahr legte sie dann Pausen ein. Angesichts der unsicheren Weltlage bei zugleich erhöhter Inflation rücken Zinssenkungen in weite Ferne – stattdessen scheint eine straffere Geldpolitik im Jahresverlauf wahrscheinlicher, um die Inflation in den Griff zu bekommen.

Grund dafür sind die Folgen des Iran-Kriegs und die Blockaden in der Straße von Hormus, durch die das weltweite Energieangebot deutlich eingeschränkt wurde. Entsprechend müssen Firmen derzeit viel mehr Geld für Öl, Gas und Dünger ausgeben. Das belegen auch die Mai-Zahlen in der größten Volkswirtschaft: Für Energie musste 23,5 Prozent mehr gezahlt werden als vor einem Jahr. Besonders stark war der Anstieg der Benzinpreise. Der Kraftstoff hat sich etwa 40 Prozent verteuert.

Zudem war die Zahl der Beschäftigten in den USA im Mai überraschend um 172.000 gestiegen – fast doppelt so stark wie von Experten erwartet. Das lässt Zinssenkungen in weite Ferne rücken und stattdessen, wenn auch unwahrscheinlich, Zinserhöhungen wieder ein Thema werden.

Jerome Powell war turnusgemäß im Mai als Chef ausgeschieden und als Mitglied in den Vorstand gewechselt. Er versperrt Trump damit die Möglichkeit, einen weiteren Kandidaten im Fed-Führungsgremium zu platzieren. Powell dürfte es Warsh zudem schwieriger machen, Zinssenkungen durchzubringen.

Dieser saß einst schon im Fed-Vorstand. Warsh gilt eigentlich als „Inflation Hawk“ und tendiert eher zu einer restriktiveren Geldpolitik, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Der 56-Jährige soll sich allerdings laut US-Medien offen für niedrigere Leitzinsen gezeigt haben – zur Freude Trumps.

Die Fed soll unabhängig von der Politik über den Leitzins entscheiden und damit einen Kompromiss zwischen Inflation und Vollbeschäftigung finden. Das Problem: Lockert die Fed das Zinsniveau, dürfte das die Inflation zusätzlich anheizen – das will sie vermeiden. Zuletzt lag die Inflation in den USA bei 4,2 Prozent und damit weit über dem von der Fed angestrebten Ziel von zwei Prozent.

Ökonomen fürchten, dass Trump über Warsh erheblichen Einfluss auf derartige Entscheidungen nehmen und indirekt eine lockerere Geldpolitik forcieren könnte. Die eigentlich objektiven Zinsentscheidungen könnten damit politisch verfälscht werden. Trump dürfte genauestens darauf achten, wie sich sein Kandidat positioniert.

Auch die Europäische Zentralbank hatte jüngst ihre Zinsen wegen Inflationssorgen erstmals seit 2023 angehoben. Sie hob den für Banken und Sparer wichtigen Einlagenzins um 0,25 Prozentpunkte auf 2,25 Prozent an, um sich so gegen den Inflationsschub mit dem Iran-Krieg zu stemmen.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Straffere Geldpolitik im Jahresverlauf zur Inflationsbekämpfung.

    Likely · Within months

Open Questions

  • Wie wird sich die straffere Geldpolitik auf die Inflation auswirken?
  • Welchen Einfluss wird Trump auf zukünftige Zinsentscheidungen haben?

Related Topics

This article was originally published by Handelsblatt.

Related Stories

Gehaltsreport 2026: So verdienen Sie im Vergleich
Business·5m ago

Gehaltsreport 2026: So verdienen Sie im Vergleich

Der Stepstone Gehaltsreport 2026 zeigt, dass Ärzte mit über 100.000 Euro am besten verdienen. IT-Fachkräfte, Ingenieure und Führungskräfte liegen ebenfalls über dem Durchschnitt. Ein Studium erhöht das Gehalt, aber auch Meister und Spezialisten ohne Abschluss können gut verdienen. Hamburg und Hessen führen die Bundesländer-Rangliste an, während Ostdeutschland ein Gehaltsgefälle aufweist. Frauen verdienen weiterhin weniger als Männer.

Handelsblatt
More on this topicFederal Reserve