US-Notenbank lässt Leitzins unverändert - Erhöhung im September erwartet
Quick Look
- Die US-Notenbank (Fed) hat den Leitzins bei 3,5-3,75% gelassen.
- Neun von zwölf Ausschussmitglieder sprachen sich gegen eine Erhöhung aus.
- Experten erwarten eine Zinserhöhung im September, während US-Präsident Trump einen Zinsschnitt fordert.
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Why It Matters
Die Fed entscheidet über den Leitzins, um Inflation und Wirtschaftswachstum zu regulieren.
Die US-Notenbank lässt den Leitzins erneut unverändert. Die Zinsspanne bleibe bei 3,5 bis 3,75 Prozent, teilte der Zentralbankrat der Federal Reserve (Fed) in Washington mit. Neun von zwölf Mitgliedern des Ausschusses stimmten demnach gegen eine Erhöhung des Leitzinses. Die drei Abweichler sprachen sich für eine Zinserhöhung um einen Schritt (25 Basispunkte) aus.
Experten hatten mit einer Zinspause gerechnet, auch wenn sich der neue Fed-Chef Kevin Warsh mit Signalen zum Zinskurs bewusst zurückgehalten hatte. Die durch den Energiepreisschock infolge des Irankriegs gestiegene Inflation hatte zuletzt zwar nachgelassen. Mit 3,5 Prozent war die Teuerungsrate im Juni jedoch noch immer relativ hoch. Warsh hatte sich zuvor angesichts der vergleichsweise hohen Inflation kämpferisch gezeigt. »Die Mitglieder unseres Ausschusses tolerieren keine anhaltend hohe Inflation«, sagte er Mitte Juli. Warsh gilt als »Inflation Hawk« und tendiert eher zu einer restriktiveren Geldpolitik, um die Inflation zu bekämpfen.
Erhöhung im September erwartet An den Finanzmärkten wird damit gerechnet, dass die Fed im September die Zinsen anheben wird. US-Präsident Donald Trump drängt derweil weiter auf einen deutlichen Zinsschnitt.
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Zinserhöhung im September
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