US-Politikerin Ocasio-Cortez sorgt mit Aussage über „Woke“ für Debatte
Die linke US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez hat in einem Interview gesagt, „Woke eins war verrückt“. Die Äußerung löste weltweit Diskussionen aus.
Quick Look
- Die US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez hat in einem Interview mit dem Sender ABC erklärt, „Woke eins war verrückt“.
- Die Aussage löste rasch weltweite mediale und politische Debatten aus.
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Why It Matters
Der Begriff „woke“ beschreibt einen progressiv-aktivistischen Zeitgeist seit der #MeToo-Bewegung 2017 und den Black-Lives-Matter-Protesten 2020.
Berlin. Die Aussage, die später weltweit für Diskussionen sorgen würde, kam mit einem strahlenden Lachen daher. Anfang August sagte die linke US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez in einem Interview mit dem TV-Sender ABC: „Woke eins war verrückt.“
Der Begriff beschreibt einen progressiv-aktivistischen Zeitgeist, der mit dem Start der #MeToo-Bewegung 2017 entstand und rund um die globalen Black-Lives-Matter-Proteste 2020 seinen Höhepunkt fand.
„Okay, das ist interessant“, antwortete Moderator Jonathan Karl, wohlwissend, wie viel Brisanz in dem kurzen Satz steckte.
Und die Aussage von Ocasio-Cortez bestimmte dann tatsächlich schnell den medialen und politischen Nachrichtenzyklus.
In der „New York Times“ fragte Kolumnist Carlos Lozada die „ehemals Woken“: „Wenn ihr das jetzt so beiläufig abtun könnt, wie viel davon habt ihr wirklich geglaubt?“
In der „Los Angeles Times“ zitierte die Kolumnistin Robin Abcarian den demokratischen Politikberater James Carville. Der sagte: „Ocasio-Cortez muss nicht allzu viel Zeit mit Erklärungen verbringen. Sie kann sagen: ‚Ich bin erwachsen geworden‘, und die Leute verstehen das.“
Open Questions
- Wie wird sich die Äußerung auf die politische Zukunft von Ocasio-Cortez auswirken?




