
AI-generated summary
Das Sanktionsgesetz gegen Russland wurde zunächst im Senat verabschiedet und trägt den Namen des verstorbenen Senators Lindsey Graham, der es vorangetrieben hatte. Es soll die Öl- und Gasexporte Russlands einschränken, um den Ukraine-Krieg zu finanzieren.
Washington. In den USA hat nach dem Senat auch das Repräsentantenhaus für ein Sanktionsgesetz gestimmt, um Russland wegen des Ukraine-Kriegs stärker unter Druck zu setzen. Neben direkten Strafmaßnahmen gegen russische Politiker und Firmen soll das Gesetz die russischen Öl- und Gas-Exporte stärker eindämmen, mit denen Russland seinen Angriffskrieg finanziert.
Die Abgeordneten im Repräsentantenhaus stimmten mit einer überparteilichen Mehrheit von 262 zu 159 Stimmen für das Gesetz. Es geht damit zur Unterzeichnung an US-Präsident Donald Trump, der zuvor bereits seine Zustimmung angedeutet hatte. Der Senat hatte dem Gesetz bereits im vergangenen Monat mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. Das Vorhaben trägt den Namen des im Juli gestorbenen Senators und Trump-Vertrauten Lindsey Graham, der es maßgeblich vorangetrieben hatte.
Das Gesetz berechtigt Trump unter anderem, die fünf größten Käufer russischer Energieträger mit Sanktionen zu belegen - sowie die fünf Länder, die Russland am meisten dabei helfen, Energiesanktionen zu umgehen. Damit könnte es die US-Handelsbeziehungen zu China und Indien weiter strapazieren, die große Mengen russisches Erdöl beziehen.
Zunächst sollen die fünf größten Käufer russischer Energie im Jahr vor Inkrafttreten des Gesetzes ins Visier genommen werden. Die Zölle auf Einfuhren dieser Länder in die USA dürfen demnach bis zu 100 Prozent betragen. Die Höhe kann mit der Zeit angepasst werden, je nachdem, ob ein Land sich bemüht, von russischem Öl und Gas loszukommen. Wer die fünf größten Importeure sind, soll alle 180 Tage neu ermittelt werden.
Zugleich soll es Ausnahmen für Länder geben, deren Einfuhren weniger als 15 Prozent der russischen Erdgas-Exporte in einem Zwölfmonats-Zeitraum ausmachten. Ausnahmen soll es auch für diejenigen geben, die Maßnahmen ergreifen, um diese Käufe zu reduzieren. „Unsere europäischen Verbündeten sind hier also nicht betroffen“, betonte der demokratische Senator Richard Blumenthal Mitte Juli.
In der kommenden Woche wird Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping in Washington erwartet - die Einladung hatte Trump auf seiner Chinareise ausgesprochen. Die beiden größten Volkswirtschaften der Welt führen schon lange einen heftigen Handelskonflikt.
Der Kongress setzt mit dem Gesetz ein Zeichen gegen Kremlchef Wladimir Putin und seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine, den dieser seit Februar 2022 brutal führt. Zugleich macht das Gesetz auch dem eigenen Präsidenten Druck, auf Putin einzuwirken. Ob Trump die weitgehenden Befugnisse des Sanktionsgesetzes ausschöpfen wird, war im Vorfeld noch unklar.
Trump hatte im Wahlkampf vor seiner zweiten Amtszeit suggeriert, er könne den Krieg binnen eines Tages zu einem Ende bringen. Die USA sehen sich als Vermittler in dem Krieg, bislang kam es allerdings nicht zu nennenswerten Fortschritten. Trump sieht sich immer wieder mit dem Vorwurf konfrontiert, Putin wegen dessen Krieg bislang nicht genug unter Druck zu setzen.
Dass es nun auch das Repräsentantenhaus passiert hat, war kein Selbstläufer. Einige hochrangige Demokraten betonten in einer Stellungnahme vor ein paar Tagen zwar, dass sie für eine Unterstützung der Ukraine seien. Sie kritisierten aber, dass das nun verabschiedete Gesetz, die Zoll-Befugnisse des US-Präsidenten drastisch ausweiten würde. Gleichzeitig bemängelten sie, dass das Gesetz nicht garantiere, dass tatsächlich auch neue Sanktionen gegen Russland verhängt werden.
Der erste Entwurf für das Gesetz wurde bereits im Jahr 2025 eingebracht. Das Vorhaben steckte dann allerdings lange im Senat fest. Nach dem Tod Grahams, der als treibende Kraft hinter dem Gesetz galt, setzten sich seine Kollegen in der Kongresskammer für eine rasche Verabschiedung ein. Diese erfolgte dann Anfang August, wenige Wochen nach seinem Tod.
Trump wurde bereits im Juli darauf angesprochen, ob er das Paket für neue Russland-Sanktionen unterzeichnen würde, falls es den Kongress passieren sollte. Er legte sich daraufhin nicht eindeutig, deutete aber Unterstützung an. „Nun, ich weiß, dass Lindsey das unbedingt wollte“, sagte der US-Präsident damals im Weißen Haus. „Das war sein Anliegen.“ Graham, der kurz vor seinem Tod noch in der Ukraine war und dort auch Fortschritte bei dem Sanktionspaket verkünden konnte, habe die Sanktionen mehr als alles andere gewollt und die Chancen stünden gut, dass sie umgesetzt würden.
AI outlook — possibilities, not facts
Präsident Trump wird das Sanktionsgesetz unterzeichnen.
Likely · Within days
Die Sanktionen werden die US-Handelsbeziehungen zu China und Indien belasten.
Likely · Within weeks

The US Congress has passed a Russia sanctions law that provides for direct punitive measures against Russian politicians and companies and is intended to impose greater restrictions on Russian oil and gas exports in order to finance the war of aggression against Ukraine. The law imposes tariffs of up to 100 percent on imports from the five largest buyers of Russian energy and could strain U.S. trade relations with China and India.
Klaus Holetschek, head of the CSU parliamentary group in the Bavarian state parliament, supports the justice check called for by Markus Söder in the federal government's planned reforms. He emphasizes that the reforms are right and necessary, but calls for adjustments to inpatient care, affordable personal contributions to home costs and hardship regulations for pensions at 63. He described the plan to reduce pension points for caring relatives as a crazy idea.

EU Commission President Ursula von der Leyen and Canadian Prime Minister Mark Carney discuss Canada's associate EU membership in response to erratic US trade policies under Donald Trump, who is threatening high tariffs at the same time Canada is applying to join the British Joint Expeditionary Force.
In an action plan, the Left in the Bundestag is calling for 470 euros in energy aid per citizen, consisting of 320 euros in climate money and 150 euros in energy crisis money, financed by an excess profits tax of 50 percent on large international corporations. The parliamentary group leader Heidi Reichinnek criticized Friedrich Merz for his fuel price announcement before state elections as election tactics and without a concrete proposal.

US President Donald Trump is threatening the European Union with further tariffs if Canada gains associate membership in the EU, which he sees as a hostile act. At the same time, negotiations are underway between the USA and Canada on tariffs, while China and the USA are talking about mutual tariff reductions.
Union parliamentary group leader Thorsten Frei believes that quick decisions by the coalition to relieve drivers' burdens are achievable in the face of high fuel prices and cites as options a further reduction in the energy tax or a reduction in the VAT on fuels from 19 to 7 percent, pointing to possible long-term causes such as delivery routes in the Middle East.