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USA verschärft Regeln für Greencard-Anträge
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Spiegel Ausland5/22/2026Politics2 min readGermany

USA verschärft Regeln für Greencard-Anträge

Quick Look

  • Die US-Regierung erschwert den Weg zur Greencard, indem Anträge künftig meist im Heimatland gestellt werden müssen.
  • Dies betrifft auch Fachkräfte wie Ärzte und Geschäftsleute.

AI-generated summary

Why It Matters

Die US-Regierung plant, die Regeln für Anträge auf einen dauerhaften Aufenthaltsstatus (Greencard) zu verschärfen. Künftig sollen Anträge überwiegend aus dem Ausland gestellt werden, was bisherige Verfahren für Besucher in den USA erschwert.

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Die US-Regierung erschwert den Weg zur Greencard: Wer dauerhaft in den USA leben will, soll seinen Antrag künftig meist im Heimatland stellen.

Anträge auf einen dauerhaften Aufenthaltsstatus in den USA sollen nach dem Willen der US-Regierung künftig vorwiegend aus dem Ausland gestellt werden. Wer sich für eine sogenannte Greencard und damit auf einen dauerhaften Aufenthaltsstatus bewerben möchte, solle dazu in der Regel das konsularische Verfahren im Heimatland nutzen, heißt es in einer Anweisung der zuständigen Einwanderungsbehörde. Effektiv setzt die US-Regierung damit höhere Hürden für den Erhalt der Greencard.

Bisher war es Urlaubern, Studenten oder anderen Besuchern mit begrenztem Aufenthaltsrecht unter bestimmten Bedingungen möglich, sich auch in den USA um eine Greencard zu bewerben. Nach Angaben der »Washington Post« geht jährlich mehr als die Hälfte der erteilten Greencards auf dieses Verfahren zurück. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass die Absicht auf einen längeren Aufenthalt nicht von Beginn an bestand.

»Das wird Tausende und Abertausende von Menschen betreffen«, sagte Elizabeth Goss, die sich als Anwältin für die Rechte von Einwanderern einsetzt, der »Washington Post«. Goss stellte den Schritt als unbegründete Verschärfung dar, die kein Sicherheitsproblem als Ursache habe. Er treffe Menschen, die bereits von den Behörden geprüft worden seien. »Davon betroffen sind Ärzte, Professoren, Forscher und Geschäftsführer.«

Seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump hat die Regierung ihren Kurs in der Einreise- und Migrationspolitik erheblich verschärft. Die besonders drastischen Maßnahmen wie Einreisestopps oder Kautionen richten sich jedoch vor allem gegen Bürger aus dem Nahen Osten oder Afrika.

Im vergangenen Dezember führte Trump eine »Gold Card« für reiche Einwanderer ein. Für den Betrag von einer Million US-Dollar, umgerechnet rund 855.000 Euro, können sich Vermögende aus dem Ausland seitdem ein Aufenthaltsrecht in den USA erkaufen. »Im Grunde ist es die Greencard auf Steroiden«, prahlte er damals.

Der Erfolg des Programms scheint sich aber bisher in Grenzen zu halten. Demnach hat die US-Regierung bis Ende April 2026 genau eine »Gold Card« verkauft.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Die Anzahl der Greencard-Anträge, die im Ausland gestellt werden, wird steigen.

    Very likely · Short term

  • Es wird eine Zunahme von Anfragen bei Einwanderungsanwälten geben, die sich auf die neuen Regeln beziehen.

    Likely · Short term

Open Questions

  • Wie viele Menschen werden konkret von den neuen Regeln betroffen sein?
  • Welche genauen Kriterien werden für die Antragsstellung im Ausland gelten?
  • Gibt es Ausnahmen für bestimmte Berufsgruppen oder Situationen?
  • Wie wird die "Gold Card" für reiche Einwanderer weiterentwickelt oder bewertet?

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This article was originally published by Spiegel Ausland.

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