
Der BDZV drängt auf ein Treffen mit der Bundesregierung zur Zukunft der Presse und fordert unter anderem einen Pressefolgencheck bei neuen Gesetzen.
AI-generated summary
Der BDZV fordert von der Bundesregierung verlässliche Rahmenbedingungen für journalistische Medien angesichts des digitalen Wandels.
Der Verlegerverband will mit der Bundesregierung über die Zukunft der Presse sprechen. BDZV-Präsident Ditzen-Blanke macht deutlich, was er von einem solchen Treffen erwartet.
Berlin. Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), Matthias Ditzen-Blanke, fordert von der Bundesregierung konkrete Zusagen zur Stärkung journalistischer Medien. Der Verlegerverband dringt auf ein Spitzengespräch mit der Bundesregierung zur Zukunft der Presse. Dabei gehe es nicht um ein weiteres Bekenntnis zur Presse, sondern um eine Zusage der Bundesregierung, wer die offenen Fragen bis wann entscheidet, sagte Ditzen-Blanke der Deutschen Presse-Agentur.
Auf die Tagesordnung gehören Ditzen-Blanke zufolge unter anderem faire Sichtbarkeit journalistischer Angebote auf Plattformen, Regeln für die Nutzung journalistischer Inhalte durch künstliche Intelligenz (KI) sowie ein sogenannter Pressefolgencheck bei neuen Gesetzen. „Der Gipfel wäre dann mehr als ein Branchentreffen, wenn die Regierung anschließend nachvollziehbar darlegt, welche Vorschläge sie bis wann entscheidet.“
Ein Pressefolgencheck sollte nach Vorstellung des BDZV-Präsidenten fester Bestandteil der Gesetzesfolgenabschätzung werden. Die Bundesregierung müsste dann frühzeitig darlegen, wie sich geplante Regelungen etwa auf Redaktionen, Abonnements, die Zustellung und die wirtschaftliche Tragfähigkeit journalistischer Angebote auswirken.
Als Beispiel nannte Ditzen-Blanke Änderungen bei den Beschäftigungsregeln für Minijobs. Dabei müsse berücksichtigt werden, ob die frühe Zeitungszustellung insbesondere in dünn besiedelten Gebieten weiterhin funktioniere. „Ein Pressefolgencheck gibt Verlagen kein Vetorecht; er macht die Folgen politischer Entscheidungen für die Presse sichtbar.“
Der BDZV kommt an diesem Dienstag zu seinem Kongress in Berlin zusammen. Unter dem Motto „Demokratie braucht viele Stimmen“ geht es unter anderem um den Einfluss digitaler Plattformen auf die politische Meinungsbildung, Medienkompetenz und die Rolle regionaler Verlage gegenüber internationalen Tech-Konzernen.

In a new economic paper, the SPD parliamentary group is calling for, among other things, the reinstatement of a wealth tax, a reform of the inheritance tax and a fuel price cap. This clearly sets it apart from its coalition partner, the Union.
At the start of the inaugural state parliament session in Saxony-Anhalt, President Eva von Angern appealed for minority protection and respectful treatment. She sharply criticized the AfD and criticized the reduced proportion of women in parliament.

After the arrest of former BND chief August Hanning on suspicion of espionage, secret service controller Konstantin von Notz was shocked. He calls for quick clarification and a ban on lobbying activities for ex-secret service agents.
Exactly one month after the state elections in Saxony-Anhalt, the new state parliament was formed in Magdeburg. The focus is on the election of the President of Parliament, for which AfD MP Tobias Rausch has been nominated.

Despite the threat of litigation and a 4.7 billion euro claim for damages from the Damen Naval shipyard, the budget committee wants to clear the way for further Meko A-200 frigates from TKMS.
Exactly one month after the state elections in Saxony-Anhalt, the new parliament was formed in Magdeburg. The focus is on the historic election of AfD politician Tobias Rausch as state parliament president, supported by BSW.