Volkswagen: VW und IG Metall vereinbaren Tarifstart – und streiten an anderer Stelle gleich weiter
Quick Look
- Volkswagen und die IG Metall starten am 24.
- November in Emden die Tarifverhandlungen.
- Trotz der Einigung auf den Zeitplan gibt es scharfe Kritik der Gewerkschaft an VW-Plänen, Mitarbeiter über staatlich geförderte Transfergesellschaften abzubauen.
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Why It Matters
VW und die IG Metall hatten 2024 eine Einigung erzielt, deren Einhaltung nun überprüft wird. Die Gewerkschaft kritisiert den Plan des Managements, Beschäftigte über Transfergesellschaften abzubauen.
Düsseldorf. Volkswagen und die IG Metall haben sich auf den Beginn von Tarifverhandlungen bei Deutschlands größtem Autobauer verständigt. Allerdings ist über einen zentralen Vorschlag des Managements bereits erneut Streit entbrannt: Der Autobauer will Beschäftigte über öffentlich geförderte Transfergesellschaften aus dem Unternehmen bringen.
Die Gewerkschaft lehnt das entschieden ab, wie sie am späten Freitagnachmittag mitteilte. Sie wirft dem Vorstand vor, die Beschäftigungssicherung bis Ende 2030 auszuhebeln und die Kosten des Personalabbaus auf die Allgemeinheit abzuwälzen.
Am Freitag waren das VW-Management und die IG Metall in Hannover zum zweiten sogenannten Überprüfungsgespräch zusammengekommen. Dabei ging es eigentlich darum, inwieweit sich das Unternehmen noch an seine Zusagen von der letzten Einigung 2024 gebunden fühlt.
Bei dem Zusammentreffen in Hannover einigte man sich auf ein Datum für die erste VW-Tarifrunde. Demnach beginnen die Gespräche am 24. November in Emden und werden am 15. Dezember in Zwickau fortgesetzt. Damit kommt VW einem Vorschlag der Gewerkschaft entgegen. Sie hatte Gespräche an den gefährdeten Standorten gefordert.
What to Watch
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Beginn der Tarifverhandlungen am 24. November in Emden.
Very likely · Within weeks
Open Questions
- Wie reagiert das Management auf den Vorwurf der Aushebelung der Beschäftigungssicherung?
- Welche konkreten Auswirkungen haben die Transfergesellschaften auf die betroffenen Standorte?






