
AI-generated summary
Vor zwei Monaten hatten die Spar- und Zukunftspläne des VW-Vorstands im Aufsichtsrat am Widerstand der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen gescheitert. Nun wurde nach intensiven Verhandlungen eine Einigung erzielt.
Vor zwei Monaten scheitern die Sparpläne des VW-Vorstands im Aufsichtsrat. Nun gibt es doch grünes Licht für den Abbau von Zehntausenden Arbeitsplätzen. Vier VW-Werke in Deutschland stehen auf der Kippe.
Überraschende Einigung in Wolfsburg: Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat dem Sparpaket des Konzernvorstands einstimmig zugestimmt. Dabei will der Autobauer in den kommenden Jahren unter anderem weitere 50.000 Stellen streichen. Diese Anpassung der weltweiten Personalkapazitäten sei notwendig, um die Ziele des Transformationsprogramms zu erreichen, teilte das Unternehmen in Wolfsburg mit.
Im Volkswagen-Konzern stehen zudem vier Werke auf der Kippe. Für die Standorte Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm könne keine wettbewerbsfähige Folgebelegung gestaffelt ab den Jahren 2031 bis 2034 gewährleistet werden, erklärte VW. Für diese Werke würden "parallel und ergänzend alternative Verwendungsmöglichkeiten geprüft".
Für die europäischen Werke solle bis Ende Juni 2027 ein mit dem Zielbild zu vereinbarendes Konzept für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Produktionsstruktur entwickelt werden. Der Aufsichtsrat habe zur Kenntnis genommen, dass Überkapazitäten von 500.000 Fahrzeugen in Europa bestünden.
"Der Zukunftsplan schafft die Voraussetzungen, um den Volkswagen Konzern und seine Marken leistungsfähiger, wettbewerbsstärker und zukunftsorientierter aufzustellen", heißt es in der Mitteilung. "Die Umsetzung des Zukunftsplans ist nach Auffassung des Vorstands und des Aufsichtsrats zwingend erforderlich, um die Wettbewerbsfähigkeit des Volkswagen-Konzerns zu erhalten und für die Zukunft nachhaltig zu sichern." Der Aufsichtsrat habe nach intensiven und konstruktiven Beratungen dem umfassenden Zukunftsplan 2030 der Volkswagen Group "einstimmig zugestimmt".
Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer nannte die mitgeteilten Sparmaßnahmen eine "Light Version" des ursprünglich in der Presse bekannt gemachten Zukunftsplans. "Die Werkschließungen sind nicht beschlossen, aber auch nicht ausgesetzt. Ein Kompromiss, der besser ist als die quälenden öffentlichen Diskussionen der letzten 24 Monate." Jetzt müsse man in den nächsten zehn Monaten über Verbesserungen, Produktpläne und das Aus für die Werke sprechen. "Es kehrt also eine bestimmte Entspannung ein, aber noch lange kein Frieden."
"Kein Werk wurde aufgegeben"
IG Metall und Konzernbetriebsrat betonten in einer ersten Reaktion, eine Eskalation sei verhindert worden. Der Vorstand müsse jetzt seine Hausaufgaben machen. "Der Konfrontationskurs und die Kommunikation des Vorstands in den vergangenen Wochen war nicht zielführend", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von IG-Metall-Chefin Christiane Benner und Betriebsratschefin Daniela Cavallo.
Eine Ausgliederung der Kernmarke Volkswagen Pkw und der VW-Komponente ist laut Benner und Cavallo vom Tisch, der Angriff auf die Mitbestimmungsstrukturen sei damit erfolgreich abgewehrt. "Kein Werk wurde aufgegeben, und entgegen mehreren Medienberichten ist keine Werksschließung besiegelt", betonen Benner und Cavallo. "Vielmehr müssen jetzt für alle Standorte konkrete Lösungen erarbeitet werden - dabei sehen wir weiterhin ausdrücklich den Vorstand in der Pflicht."
Vor zwei Monaten waren die Spar- und Zukunftspläne des Vorstands erstmals im Aufsichtsrat behandelt worden - und dort am Widerstand der Arbeitnehmer und des Landes gescheitert. Einem Insider zufolge gingen dem Durchbruch intensive Verhandlungen voraus. Das Land Niedersachsen habe in den Gesprächen vermittelt.
Am Mittwochabend habe der Vorstand zunächst über ein Sanierungspaket verhandelt, das mit Niedersachsen zusammen ausgehandelt worden sei. Anschließend seien Benner und Cavallo dazugeholt worden, es sei bis zum Morgen verhandelt worden. Am Donnerstag habe zunächst das Präsidium des Aufsichtsrats getagt, Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch habe schließlich die eigentlich für Freitag geplante Aufsichtsratssitzung vorgezogen. In der Sache sei der Sanierungsplan sehr nah an dem, was der Vorstand gefordert habe, sagte der Insider. Im Vorfeld hatten mit der Sache vertraute Personen darauf verwiesen, dass bei einem Scheitern des Pakets eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden könnte.
AI outlook — possibilities, not facts
Bis Ende Juni 2027 wird ein Konzept für eine nachhaltige und wettbewerbsfähige Produktionsstruktur für die europäischen Werke entwickelt.
Very likely · Within months
In den nächsten zehn Monaten werden über Verbesserungen, Produktpläne und das Aus für die vier Werke Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm verhandelt.
Very likely · Within months

Polestar has sharply lowered its 2026 sales forecast due to a Trump administration ban. The Chinese-Swedish carmaker will no longer be allowed to sell new vehicles in the USA from 2027. The share fell to a historic low on the Nasdaq and was trading more than 30 percent below the previous day's price at around $8.20.

The five major German economic research institutes have raised their GDP forecast for 2024 to 1.3 percent adjusted for inflation, after three years of recession. The deficit is expected to rise to 4.5 percent of GDP by 2028, driven by additional government spending. Unemployment will not fall below six percent until 2028, and inflation will remain at 2.7 percent until 2027. Exports and government demand are driving the recovery, while private consumption remains weak and interest burdens limit the government's flexibility.
In the Volkswagen Group, the Emden, Zwickau, Hanover and Neckarsulm plants are in jeopardy due to a lack of competitive follow-up occupancy from 2031 to 2034. In parallel and in addition, VW is examining alternative uses for these locations.

German economic forecasts show growth of around 1.3 percent for 2024, driven by robust exports and government borrowing. But from 2028 onwards, growth is expected to fall to an average of just 0.7 percent, as economic momentum slows down after a maximum of two years. The recovery has so far been based primarily on government spending and new debt, while private households remain cautious due to high energy prices and reform burdens and there is a lack of private investment. Structural barriers such as a shrinking workforce and low productivity increases point to a flat growth path.

The DAX halted its recent sell-off and closed at 26,003 points, supported by a rising Wall Street. Brent oil prices above $95, ongoing geopolitical tensions in the Persian Gulf and high bond yields are weighing on the market as investors await upcoming US jobs data.

The Dutch central bank DNB has moved part of its gold reserves from North America to London. This means that a good third of the gold is now in the USA and Canada, previously more than half. The DNB justifies the step with geopolitical uncertainty and the better tradability of London gold in times of crisis.