Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder liefern sich Verteidigung und Staatsanwaltschaft einen Schlagabtausch über hunderte Seiten neue Beweisanträge.
AI-generated summary
Im Prozess geht es um die mutmaßliche Entführung der jüngsten Kinder der Hamburger Unternehmerin Christina Block aus Dänemark nach Deutschland.
Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder haben Verteidigung und Staatsanwaltschaft sich einen Schlagabtausch zu zahlreichen neuen Beweisanträgen geliefert.
Die Vertreterin der Anklagebehörde kritisierte eine „Verschleppung des Prozesses“.
Anwalt Ingo Bott, der die Mutter der beiden Kinder, Christina Block, verteidigt, wies den Vorwurf als abwegig zurück.
Das alles sei wichtig für die Wahrheitsfindung, denn die Anträge zeigten viel Entlastendes.
Kurz vor Ablauf einer für den 28. Oktober gesetzten Frist waren 860 Seiten an Anträgen beim Landgericht Hamburg eingegangen.
Allein 840 Seiten davon waren laut Vorsitzender Richterin von Anwalt Bott gekommen.
Die Prozessbeteiligten hatten an diesem 84. Verhandlungstag Gelegenheit, Stellung zu den Anträgen zu nehmen, über die das Gericht entscheiden muss.
Mutter der Kinder ist angeklagt
Die Hamburger Unternehmerin Block ist angeklagt, nach einem Sorgerechtsstreit eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihre beiden jüngsten Kinder vom Wohnort des Vaters in Süddänemark nach Deutschland zu entführen.
Sie bestreitet das.
Es gibt sechs weitere Angeklagte, darunter Blocks Lebensgefährte Gerhard Delling.
Der frühere Sportmoderator bestreitet ebenfalls, etwas Unrechtes getan zu haben.
In seinen neuen Beweisanträgen geht es nach Angaben von Bott vor allem um die Geodaten des Handys von Christina Block.
Diese belegten, dass seine Mandantin zur Zeit eines angeblichen Treffens mit den mutmaßlichen Entführern am 28. oder 29. Dezember 2023 gar nicht am angeblichen Treffpunkt im Hotel „Grand Elysée“ gewesen sein könnte.
Die Kinder waren in der folgenden Silvesternacht nach Deutschland gebracht worden.
Blocks Handy war wenige Stunden nach der Entführung von der Hamburger Polizei sichergestellt worden.
Die Daten wurden den Prozessbeteiligten aber erst kürzlich zur Verfügung gestellt.
Verteidiger: Sprachnachricht voller Hoffnungslosigkeit
Auch eine Sprachnachricht von Block an eine Freundin am Silvesterabend müsse eingeführt werden, forderte Bott.
Sie zeige ihre Hoffnungslosigkeit, wieder mit ihren Kindern in Kontakt zu kommen.
Sie könne von der bevorstehenden Tat wenige Stunden später also nichts gewusst haben.
Das Beschwerdeverfahren um die Sicherstellung von Tonaufnahmen mit der Familie des Vaters in Dänemark für den Podcast „Zeit Verbrechen: House of Block„ bei einer „Zeit“-Journalistin kam an diesem kurzen Prozesstag nicht zur Sprache.
Bislang hat die Kammer Verhandlungstage bis zum 18. Dezember angesetzt.
Es wurde im Gerichtssaal aber deutlich, dass der Prozess länger dauern könnte und bereits mögliche Termine bis Februar bei den Prozessbeteiligten abgefragt wurden.
Der nächste Verhandlungstag ist am 6. November.
AI outlook — possibilities, not facts
Fortsetzung des Prozesses am 6. November
Very likely · Within days
The Düsseldorf Administrative Court has dismissed a 28-year-old Iraqi's lawsuit against his deportation. He murdered his mother for reasons of honor in 2015. The court bases the decision on the continued threat to public safety.

An opinion from the ECJ Advocate General says that AI chatbots can violate copyrights if they systematically reuse press articles. The Luxembourg case is the first of its kind on generative AI and copyright.
Attac and the GFF have submitted grounds for appeal against a ban on protests at the Hamburg G-20 summit in 2017 to the Federal Administrative Court. A trial date is still pending.
The trial surrounding the kidnapping of the Block children before the Hamburg regional court is being extended significantly. Due to numerous new requests for evidence, 15 additional dates have been scheduled until February 2027. The public prosecutor accused the defense of delaying the process.

Snap has reached a settlement in a Los Angeles lawsuit in which two plaintiffs accused Snapchat of being addictive and causing depression, anxiety and eating disorders. The settlement amount was not disclosed. Meta also recently averted a lawsuit through a settlement. Thousands of similar lawsuits are pending in the United States.

The Federal Court of Justice has rejected the appeal by Günter G., the former managing director of the Sheridan Group. He was sentenced to three years and nine months in prison for attempted tax evasion through cum-ex transactions.