Studie der Universität Cambridge belegt Kokain- und Alkoholkonsum vor dem Capacocha-Ritual
AI-generated summary
Die Forscher der Universität Cambridge untersuchten acht eingefrorene Kinder-Mumien der Inka. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden kürzlich in der Fachzeitschrift „Antiquity“ veröffentlicht. Johan Reinhard entdeckte am 6. April 1995 auf 6380 Metern Höhe am Hang des Ampato in Peru einen in Stoff gebündelten kleinen Menschenkörper aus der Inkazeit. Es handelte sich um ein 14-jähriges Mädchen, das vor rund 600 Jahren den Göttern geopfert worden war.
Forscher der Universität Cambridge untersuchten acht eingefrorene Kinder-Mumien der Inka. Sie fanden Spuren von mehreren verschiedenen Drogen. Die Ergebnisse ihrer Studie wurden kürzlich in der Fachzeitschrift „Antiquity“ veröffentlicht.
Als Johan Reinhard am 6. April 1995 am Hang des Ampato in Peru unterwegs war, um einen Vulkanausbruch zu fotografieren, machte er eine unglaubliche Entdeckung: Auf 6380 Metern Höhe stieß er auf einen in Stoff gebündelten kleinen Menschenkörper aus der Inkazeit. Genauer gesagt fand er ein 14-jähriges Mädchen, das vor rund 600 Jahren den Göttern geopfert worden war. Die Fläche war teilweise eingestürzt, sodass das Mumienbündel und ein Teil der Grabbeigaben herausgefallen waren.
Die Forscher transportierten ihren Fund ins Tal und brachten die Leiche unter ständiger Kühlung ins Labor. Die Mumie stach durch ihren außergewöhnlich guten Zustand heraus. Das Eis hatte sie über mehrere hundert Jahre umgeben und so den Körper des Mädchens konserviert. Ihre Gewebe und Organe, Haut, Blut und sogar der Mageninhalt waren daher über mehr als 500 Jahre hinweg fast vollständig erhalten.
Bei späteren Expeditionen wurden noch weitere Kinderleichen gefunden, darunter auf einem Plateau auf 5800 Metern Höhe, auf dem ein sechsjähriges Mädchen und ein sechsjähriger Junge lagen. Seither wurden noch weitere Mumien an anderen Orten gefunden.
Die Forscher haben Haare und Nägel von insgesamt acht Kinder-Mumien untersucht, um herauszufinden, welche Pflanzen oder Getränke den Kindern vor ihrem Tod gegeben wurden.
In den Haaren aller untersuchten Kinder wurden Spuren von Kokain nachgewiesen. Das Kauen von Kokablättern half den Kindern vermutlich, die Strapazen des langen Aufstiegs in extremer Höhe zu bewältigen, indem es Hunger, Kälte und die Höhenkrankheit linderte.
Alkohol konnten die Wissenschaftler nur bei manchen Kindern nachweisen. In den Haaren einiger Kinder wurde Kokaethylen gefunden – ein Stoff, der nur entsteht, wenn man Kokain und Alkohol gleichzeitig konsumiert. Der Mais-Alkohol diente laut den Forschern dazu, die Ängste der Kinder vor dem Ritual zu beruhigen und ihre Sinne zu betäuben. Bei einer Kinderleiche konnten die Wissenschaftler zudem den Stoff Harmin finden. Dieses Alkaloid kommt beispielsweise in Pflanzen der Gattung Banisteriopsis vor, aus denen man in Südamerika den berauschenden Sud Ayahuasca anrührt.
Das Ritual, bei dem die Kinder geopfert wurden
Die Funde bestätigen ein brutales Ritual der Inka, das Capacocha genannt wird. Vor Hunderten Jahren wählte das Volk Kinder aus, um sie auf hohen Vulkanen in Peru und Argentinien den Berg-Göttern zu opfern.
Nachdem sie den Berg hochgewandert waren, wurden die Kinder ermordet und in Decken eingewickelt, bevor sie in hockender Position bestattet wurden. Die ungewöhnliche Position erklären sich Forscher damit, dass die hockende Haltung die Embryonalstellung im Mutterleib imitieren soll. Das Volk sah den Tod nicht als Ende an, sondern als Übergang in eine andere Phase der Existenz. Die Stellung im Mutterleib wird daher als Anfang für die spirituelle Wiedergeburt gedeutet.
Die Inkas opferten sowohl Jungen als auch Mädchen als Akt der Verehrung für die wichtigsten Gottheiten. Einige wurden von ihren Familien freiwillig freigegeben, andere waren aufgezogene Geiseln oder Tribute aus eroberten Regionen.
Gründe für die Opferungen waren etwa Dürren, Hungersnöte oder politische Instabilität. Die Rolle der Kinder bestand darin, als Boten zwischen der lebenden Gemeinschaft und der Welt der Götter zu fungieren.

After an extraordinary accumulation of bomb threats against flights in Europe, an overview highlights the security requirements, official procedures, the question of who is behind them and passenger rights.

The US government is offering up to $20 million for information about Iran's nuclear program and possible relocation for whistleblowers. President Trump wants Iran not to have nuclear weapons as Qatar continues diplomatic mediation efforts. After US attacks on Iranian facilities, the situation in the region remains tense.

Russia has attacked Kyiv and the surrounding area with ballistic missiles. Several residential buildings, a kindergarten and a bridge over the Dnipro were damaged and five people were injured. Zelenskyj criticizes Klitschko for power outages, Klitschko rejects the allegations. Pistorius sees little hope for an imminent ceasefire.

Federal Defense Minister Boris Pistorius sees little hope for an early ceasefire given the talks between the USA, Russia and Ukraine planned for next week in Abu Dhabi. A ceasefire depends on Russian President Vladimir Putin and the behavior of US President Donald Trump. An agreement between Russia and the USA at the expense of Ukraine and over its head is not acceptable for either Ukraine or the Europeans.

Afghanistan is facing a worsening hunger crisis. Millions of people, including displaced people from Pakistan, cannot afford food. The UN warns that 19.2 million people will be affected this winter while there is a lack of aid money and border crossings.

The general renovation of the Berlin-Lehrte route extends the journey from Berlin to Wolfsburg to 3.5 hours in each direction. 62 percent of the trains on the alternative route are unpunctual, which is why commuter Saskia Hieb often arrives the evening before.