Wasserrohrbruch in Berlin-Siemensstadt führt zu Kellerflut und Evakuierung eines Hauses
Quick Look
- Ein Wasserrohrbruch in Berlin-Siemensstadt hat Keller voll laufen lassen, Straßen unterspült und zu Evakuierungsmaßnahmen geführt.
- Über 1.200 Anwohner waren zeitweise ohne Wasser und Strom.
- Ein fünfstöckiges Wohnhaus muss geräumt werden, während Prüfstatiker die Gebäudesicherheit prüfen.
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Why It Matters
Ein Wasserrohrbruch hat in Berlin-Siemensstadt Keller voll laufen lassen und Straßen sowie Gehwege unterspült. Die Berliner Feuerwehr ist mit 100 Kräften im Einsatz, pumpt Keller leer und prüft die Sicherheit der Gebäude.
Der Bruch einer größeren Wasserleitung hat in Berlin-Siemensstadt Keller volllaufen lassen und Straßen und Gehwege unterspült. Prüfstatiker sind dort weiter im Einsatz, um die Sicherheit der betroffenen Gebäude in Augenschein zu nehmen. Für ein Haus im Hefnersteig steht bereits fest, dass die Bewohner dort nicht über Nacht bleiben können, wie ein Sprecher der Berliner Feuerwehr am Abend sagte.
Das fünfstöckige Wohnhaus müsse geräumt werden. Wie viele Menschen davon betroffen seien, sei noch nicht bekannt. Für diejenigen, die nicht bei Freunden oder Verwandten bleiben könnten, wolle der Bezirk für die Möglichkeit sorgen, in einem nahegelegenen Hotel zu übernachten. Ob noch weitere Gebäude vorerst nicht mehr genutzt werden sollten, sei bisher nicht abzusehen und hänge von den Untersuchungen der Prüfstatiker ab.
In der vergangenen Nacht liefen am Wernerwerkdamm über mehrere Stunden mehr als eine Million Liter Wasser aus. In 14 Wohnhäusern und einem Industriegebäude stand das Wasser zum Teil bis zur Kellerdecke. Straßen und Gehwege wurden unterspült. Auf Gehwegen brachen Pflastersteine ein und hinterließen Löcher. Straßen waren mit Matsch und Pfützen bedeckt.
1.200 Anwohner ohne Wasser und Strom
Mehrere Straßenzüge waren zeitweise ohne Strom und die Versorgung mit Trinkwasser unterbrochen. 1.200 Anwohner sind laut den Angaben davon betroffen. Laut einer ersten Prüfung von Statikern vor Ort sind die Gebäude nicht einsturzgefährdet. Die Bewohner können also vorerst in den Häusern bleiben. Die Gebäude sollen aber weiter geprüft werden.
Menschen wurden ersten Erkenntnissen zufolge nicht verletzt. Die Feuerwehr ist mit 100 Kräften im Einsatz und pumpt die Keller leer. Der Einsatz ist bislang nicht beendet und wird voraussichtlich bis zum Abend dauern. Es sind nicht alle Keller leergepumpt und eine Gasleitung muss geschlossen werden.
Laut Feuerwehr wurde ein Tor einer Werkszufahrt unterspült und könnte absacken. Deshalb muss eine Gasleitung, die unter dem Tor lang führt, abgequetscht werden. In den betroffenen Gebäuden gebe es inzwischen wieder Strom und Wasser, hieß es.
Open Questions
- Wie viele Menschen sind genau von der Evakuierung des Hauses im Hefnersteig betroffen?
- Wie lange wird die Strom- und Wasserversorgung in allen betroffenen Bereichen unterbrochen bleiben?
- Welche langfristigen Schäden könnten an der Infrastruktur durch das Unterspülen entstehen?

