
Der Robotaxi-Betreiber Waymo will nach London auch in der bayerischen Landeshauptstadt Fuß fassen und hat bereits erste Vorbereitungen für Testfahrten getroffen.
AI-generated summary
Deutschland hat 2021 einen Rechtsrahmen für fahrerloses Fahren im Regelbetrieb geschaffen. Waymo betreibt bereits Robotaxis in elf US-Großräumen.
San Francisco. Die Alphabet-Tochter Waymo plant, Ende 2027 in München einen fahrerlosen Taxidienst für die Öffentlichkeit anzubieten. Das kündigte der weltgrößte Robotaxi-Betreiber am Dienstag an.
Nach London, wo Waymo noch in diesem Jahr starten soll, wird München die zweite europäische Stadt des Unternehmens – und die erste in der Europäischen Union. Schon in den kommenden Wochen sollen die ersten Fahrzeuge durch die bayerische Landeshauptstadt fahren, zunächst manuell gesteuert von geschultem Personal, das das Straßennetz kartiert.
„München zählt weltweit zu den absoluten Topstandorten für Mobilität und Technologie“, ließ Co-Chefin Tekedra Mawakana mitteilen. Für die Zulassung steht Waymo nach eigenen Angaben mit Behörden auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene im Austausch. Eine Erprobungsgenehmigung soll bereits erteilt sein.
Den Rechtsrahmen für fahrerloses Fahren im Regelbetrieb hat Deutschland bereits 2021 geschaffen. Das Münchener Mobilitätsreferat sieht laut „Süddeutscher Zeitung“ gleichwohl Anpassungsbedarf: Das Personenbeförderungsgesetz gehe an einigen Stellen noch von anwesendem Fahrpersonal aus.
Waymo verweist auf umfangreiche Erfahrungen aus den Vereinigten Staaten, in denen der Fahrdienst derzeit in elf Großräumen und Städten – Atlanta, Austin, Dallas, Houston, Los Angeles, Miami, Nashville, Orlando, Phoenix, San Antonio sowie der Bucht von San Francisco – für die Öffentlichkeit im Einsatz ist. Den Betrieb unter winterlichen Bedingungen an der US-Ostküste bereitet Waymo vor.
AI outlook — possibilities, not facts
Beginn der manuell gesteuerten Kartierungsfahrten in München in den kommenden Wochen.
Very likely · Within weeks

WhatsApp hat drei Sicherheitsupdates veröffentlicht: Nutzer können nun mehrere Passkeys hinterlegen, die zweistufige Verifizierung durch individuelle Passwörter stärken und erhalten bei unbekannten Anrufen auf Android-Geräten mehr Kontextinformationen.

Deutsche Unternehmen melden einen Anstieg von Spionage durch ausländische Geheimdienste. Laut Bitkom-Bericht stieg dieser Anteil auf 37 Prozent. Besonders China und Russland stehen im Fokus, während KI-gestützte Angriffe wie Deepfakes und Robo Calls zunehmen.

Ein KI-generiertes Cover von Madonnas „Like a Prayer“ durch den DJ Josh Fawaz führte in Australien zu einer Neuregelung: Die Australian Recording Industry Association schließt Musik, die nicht „wesentlich von Menschen gemacht“ wurde, künftig von den Charts aus.

Apple hat vor seinem regulären September-Event neue Mac Studio- und Mac Mini-Modelle vorgestellt. Die Geräte bieten mit M5- und M6-Chips eine deutlich gesteigerte KI-Rechenleistung, neue Konnektivitätsstandards wie Wi-Fi 7 und verbesserte Display-Unterstützung.

OpenAI hat russische ChatGPT-Konten gesperrt, die für eine verdeckte Desinformationskampagne genutzt wurden. Die Betreiber nutzten VPNs und KI-generierte Inhalte auf Plattformen wie X und Telegram, um russische Ursprünge zu verschleiern.

Ein Aufruf von 200 Ökonomen, darunter 16 Nobelpreisträger, betont die dringende Notwendigkeit, die Auswirkungen der KI auf die Wirtschaft zu bewältigen, um massive Arbeitsplatzverluste zu vermeiden und Chancen für einen höheren Lebensstandard zu nutzen.