
Mehrere Passkeys, flexiblere PIN-Optionen und erweiterte Anrufinfos für unbekannte Nummern sollen die Sicherheit erhöhen.
WhatsApp hat drei Sicherheitsupdates veröffentlicht: Nutzer können nun mehrere Passkeys hinterlegen, die zweistufige Verifizierung durch individuelle Passwörter stärken und erhalten bei unbekannten Anrufen auf Android-Geräten mehr Kontextinformationen.
AI-generated summary
WhatsApp implementiert regelmäßig Sicherheitsupdates, um die Kontosicherheit zu erhöhen und Nutzer vor Betrugsversuchen zu schützen.
Berlin. WhatsApp hat drei neue Sicherheitsfunktionen eingeführt, mit denen Nutzende sich und ihre Konten besser schützen können sollen. Zum einen lassen sich nun bei Bedarf auch mehrere Passkeys für ein Konto erstellen.
Zum anderen wird die Verifizierung in zwei Schritten zum Zurücksetzen des Kontos sicherer gestaltet. Außerdem gibt es mehr Infos aufs Display, wenn unbekannte Anrufe hereinkommen - allerdings nicht auf allen Geräten. Die drei Neuerungen im Detail:
Nutzende können jetzt mehr als einen Passkey für ein Konto hinterlegen, was Meta zufolge insbesondere dann hilfreich zum Tragen kommt, wenn sowohl iOS- als auch Android-Mobilgeräte parallel genutzt werden. Einfach in den Einstellungen auf „Konto/Passkeys“ gehen und weitere Geräte hinzufügen.
Bei Passkeys handelt es sich um ein Log-in-Verfahren, das ohne Passwörter auskommt und über automatisch erstellte Kryptographie-Schlüssel funktioniert, die im Hintergrund ausgetauscht werden. Es gilt als besonders sicher, weil Passkeys anders als Passwörter nicht einfach erbeutet, gestohlen, erraten oder auch vergessen werden können - und als besonders komfortabel, weil Nutzende die Anmeldung nur kurz per Fingerabdruck, Face-ID oder Bildschirmsperr-Code bestätigen müssen.
Diese Sicherheitsfunktion wird gestärkt, indem Nutzende künftig statt der bisherigen sechsstelligen PIN auch ein individuelles Passwort wählen können. Die Verifizierungs-Option an sich bleibt optional.
Ihre Aktivierung ist aber ratsam, weil dann zum Zurücksetzen des Kontos nicht mehr allein ein per E-Mail verschickter Link genügt. Ist die Verifizierung aktiviert, fordert WhatsApp in regelmäßigen Abständen die Eingabe der PIN oder des Passworts, damit man sie nicht vergisst.
Bei eingehenden Anrufen von unbekannten Nummern, die nicht auf der eigenen Kontaktliste stehen, gibt es künftig zusätzliche Informationen - etwa, ob die Nummer aus einem anderen Land stammt oder ob man vielleicht gemeinsam mit der betreffenden Person Mitglied in Gruppen ist.
Dieser Kontext soll die Entscheidung erleichtern, ob man einen Anruf annimmt oder nicht, weil vielleicht Betrüger am anderen Ende der Leitung lauern. Allerdings gibt es diese zusätzlichen Anrufinfos erst einmal nur auf Android-Mobilgeräten.

Deutsche Unternehmen melden einen Anstieg von Spionage durch ausländische Geheimdienste. Laut Bitkom-Bericht stieg dieser Anteil auf 37 Prozent. Besonders China und Russland stehen im Fokus, während KI-gestützte Angriffe wie Deepfakes und Robo Calls zunehmen.

Ein KI-generiertes Cover von Madonnas „Like a Prayer“ durch den DJ Josh Fawaz führte in Australien zu einer Neuregelung: Die Australian Recording Industry Association schließt Musik, die nicht „wesentlich von Menschen gemacht“ wurde, künftig von den Charts aus.

Apple hat vor seinem regulären September-Event neue Mac Studio- und Mac Mini-Modelle vorgestellt. Die Geräte bieten mit M5- und M6-Chips eine deutlich gesteigerte KI-Rechenleistung, neue Konnektivitätsstandards wie Wi-Fi 7 und verbesserte Display-Unterstützung.

Die Alphabet-Tochter Waymo plant, bis Ende 2027 in München einen fahrerlosen Taxidienst anzubieten. Nach London wird München der zweite europäische Standort. Erste Testfahrten mit geschultem Personal zur Kartierung des Straßennetzes beginnen in Kürze.

OpenAI hat russische ChatGPT-Konten gesperrt, die für eine verdeckte Desinformationskampagne genutzt wurden. Die Betreiber nutzten VPNs und KI-generierte Inhalte auf Plattformen wie X und Telegram, um russische Ursprünge zu verschleiern.

Ein Aufruf von 200 Ökonomen, darunter 16 Nobelpreisträger, betont die dringende Notwendigkeit, die Auswirkungen der KI auf die Wirtschaft zu bewältigen, um massive Arbeitsplatzverluste zu vermeiden und Chancen für einen höheren Lebensstandard zu nutzen.