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Wohnungsbau in Hamburg bricht 2025 ein
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Die Welt5/22/2026Real_estate2 min readGermany

Wohnungsbau in Hamburg bricht 2025 ein

Quick Look

  • Der Wohnungsbau in Hamburg ist 2025 um 28% eingebrochen, mit nur 5976 fertiggestellten Wohnungen.
  • Der Mieterverein kritisiert den Rückgang bei Sozialwohnungen und fordert mehr kommunalen Wohnungsbau.

AI-generated summary

Why It Matters

Housing construction in Hamburg has seen declining approval numbers in recent years. The city has a self-imposed goal of 10,000 new apartments annually, which has not been met.

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Die schwachen Genehmigungszahlen der vergangenen Jahre deuteten es bereits an – nun wird die Lücke sichtbar. Der Wohnungsbau in Hamburg ist im vergangenen Jahr deutlich eingebrochen. Wie das Statistikamt Nord mitteilte, wurden 2025 insgesamt 5976 Wohnungen fertiggestellt – 2343 weniger als im Vorjahr, ein Rückgang um 28 Prozent. Damit bleibt die Hansestadt erneut klar unter dem selbst gesteckten Ziel von jährlich 10.000 neuen Wohnungen.

Auch die neu geschaffene Wohnfläche ging spürbar zurück. Insgesamt entstanden rund 440.100 Quadratmeter, rund 23 Prozent weniger als 2024. Der Großteil der Wohnungen wurde laut Statistik weiterhin im Geschosswohnungsbau errichtet: 87 Prozent der Neubauten befinden sich in Gebäuden mit mindestens drei Wohneinheiten, während Ein- und Zweifamilienhäuser nur eine geringe Rolle spielen. Zugleich werden die Wohnungen im Schnitt größer – die durchschnittliche Wohnungsgröße stieg auf gut 73 Quadratmeter.

Kritik kommt vom Mieterverein zu Hamburg, der die Entwicklung als alarmierend bezeichnet. Besonders der Rückgang bei geförderten Wohnungen verschärfe die Lage. 2025 wurden 1953 Sozialwohnungen fertiggestellt – rund 300 weniger als im Jahr zuvor. „Dieser massive Rückgang ist ein Schlag ins Kontor und sollte alle, die in Hamburg für bezahlbaren Wohnraum kämpfen, alarmieren“, sagte der Vorsitzende des Mietervereins, Rolf Bosse.

Die Neubauzahlen reichten bei weitem nicht aus, um den Bedarf zu decken. „Die aktuellen Neubauzahlen reichen bei weitem nicht aus, um den großen Bedarf an Wohnraum in Hamburg zu decken, von bezahlbarem Wohnraum ganz zu schweigen“, so Bosse. Besonders angespannt ist der Markt für Sozialwohnungen: Hunderttausende Haushalte haben Anspruch auf eine geförderte Wohnung, während das Angebot weiter sinkt.

Bosse stellt die Hoffnung auf eine schnelle Entspannung grundsätzlich infrage. „Mithilfe der Regeln des Marktes lässt sich der Bedarf jedenfalls nicht decken. Ebenso wenig mit steigenden Genehmigungszahlen“, sagte er. Stattdessen fordert er ein Umsteuern der Politik: „Gerade deshalb brauchen wir deutlich mehr kommunalen und gemeinwohlorientierten Wohnungsbau.“

Ein Blick auf den sogenannten Bauüberhang zeigt zudem, dass viele Projekte zwar genehmigt, aber noch nicht umgesetzt sind. Ende 2025 befanden sich mehr als 20.000 Wohnungen in diesem Stadium, ein erheblicher Teil davon war noch nicht begonnen.

What to Watch

AI outlook — possibilities, not facts

  • Increased demand for communal and non-profit housing construction.

    Likely · Medium term

  • Further decline in housing affordability in Hamburg.

    Very likely · Medium term

Open Questions

  • What specific policy changes are being considered by the government?
  • What are the primary reasons for the decline in construction permits?
  • What is the projected impact on rental prices?
  • How will the construction overhang be addressed?

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This article was originally published by Die Welt.

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