Im vergangenen Jahr sind laut Statistischen Bundesamt 29.270 Kinder im Straßenverkehr getötet oder verletzt worden.
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Nach einem Rückgang während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 ist die Zahl der verunfallten Kinder in den letzten Jahren wieder gestiegen.
Im vergangenen Jahr sind laut Zahlen des Statistischen Bundesamts insgesamt 29.270 Kinder im Straßenverkehr getötet oder verletzt worden.
Damit kamen 7 Prozent mehr Kinder unter 15 Jahren zu Schaden als im Vorjahr, wie die Statistikbehörde mitteilte.
Die Zahl der getöteten Kinder stieg ebenfalls und lag 2025 bei 74.
»Nach einem deutlichen Rückgang während der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 war die Zahl der bei Verkehrsunfällen verletzten und getöteten Kinder in den letzten Jahren wieder gestiegen«, teilte die Behörde in Wiesbaden mit.
34 Prozent der Kinder verunglückten mit ihrem Fahrrad.
Zum Zeitpunkt des Unfalls waren 31 Prozent mit dem Auto, 20 Prozent zu Fuß und acht Prozent mit einem E-Scooter unterwegs.
Bei der Zahl der Toten stieg die Zahl der Kinder, die in einem Auto mitgefahren waren, von 21 auf 31 an.
Damit verzeichnete das Auto den größten Anstieg bei den Todesfällen.
Größere Anstiege gab es auch bei getöteten Kindern, die mit Fahrrädern (von 8 auf 13) und mit E-Scootern (von 0 auf 4) unterwegs waren.
Schulweg ist für Kinder ein großes Risiko
Die Zahl der Toten nahm insgesamt über alle Altersgruppen hinweg zu.
Besonders stark stieg die Zahl bei den unter Sechsjährigen, von 18 auf 30.
Bei den Sechs- bis Neunjährigen erhöhte sich die Zahl der Getöteten von 15 auf 17, bei den Zehn- bis 14-Jährigen von 20 auf 27.

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