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Schaeffler plant seit 2024 den freiwilligen Abbau von 4700 Stellen bis Ende 2029. Im August wurde ein Altersteilzeitprogramm eingeführt, um weitere Einsparungen zu erzielen.
Der Konzern Schaeffler will bis Ende 2029 fast 5000 Stellen abbauen. Inzwischen haben sich entsprechend genügend Interessierte gemeldet. Und auch der Run auf ein Altersteilzeitprogramm übertrifft die Erwartungen. Dadurch fallen die Einsparungen höher aus als erwartet.
Das erst im August aufgelegte Altersteilzeitprogramm des Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler wird stärker nachgefragt, als von der Unternehmensführung zunächst erwartet. Statt der erhofften 1300 Mitarbeiter, die sich auf Altersteilzeit verpflichten sollten, hätten den Vorschlag derzeit bereits 1800 Männer und Frauen der Jahrgänge 1971 und älter angenommen, sagte Vorstandschef Klaus Rosenfeld in Herzogenaurach. Die Altersteilzeitmodelle umfassen Laufzeiten von zwei Jahren bis zu acht Jahren - mit jeweils hälftig aktiven und passiven Jahren.
Auch ein bereits 2024 gestartetes Programm zum freiwilligen Abbau von 4700 Arbeitsplätzen bis Ende 2029 bei Schaeffler laufe schneller als geplant. Bis zum 30. September 2026 seien bereits 3715 Stellen erreicht. Die Zielgröße werde nach aktueller Planung bereits Ende 2028 - ein Jahr früher als geplant - erreicht. Für die noch abzubauenden 985 Stellen lägen bereits vertragliche Vereinbarungen vor.
Die damit erhofften Einsparungen in Höhe von 290 Millionen Euro würden voraussichtlich um 20 Prozent übertroffen, sagte Rosenfeld. Für die Restrukturierung war ein Betrag in Höhe von rund 500 Millionen Euro zurückgestellt worden. Rückstellungen in Höhe von 84 Millionen Euro könnten nun aufgelöst werden.
Schaeffler beschäftigt nach eigenen Angaben in 55 Ländern rund 110.000 Mitarbeiter - gut die Hälfte davon in Europa.

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