Breaking
CN巴威颱風來襲!台中山區恐有「非常恐怖」雨量 盧秀燕指示4區1274保全戶預防性撤離RUСупертайфун Бави надвигается на Тайвань, власти закрывают школы и офисыCN中度颱風巴威逼近台灣 北海岸恐現毀滅性強風TRTayvan'da "Bavi" Tayfunu Hazırlıkları: Okullar Tatil, Halk Stok YapıyorPLTragiczny pożar lasu w Hiszpanii: 12 ofiar śmiertelnychCN賴清德視察中央災害應變中心 指示嚴防巴威颱風RUФрагменты беспилотников упали в Краснодарском крае, пострадавших нетARأمريكا تمنع لقاء مسؤولين من نيويورك مع السفير الإيراني بالأمم المتحدةCN第24届中国国际人才交流大会在雄安开幕 外籍专家共商创新发展CN廣西洪災無人機「吊人」救援引熱議,官媒:人民大於原則CN巴威颱風來襲!台中山區恐有「非常恐怖」雨量 盧秀燕指示4區1274保全戶預防性撤離RUСупертайфун Бави надвигается на Тайвань, власти закрывают школы и офисыCN中度颱風巴威逼近台灣 北海岸恐現毀滅性強風TRTayvan'da "Bavi" Tayfunu Hazırlıkları: Okullar Tatil, Halk Stok YapıyorPLTragiczny pożar lasu w Hiszpanii: 12 ofiar śmiertelnychCN賴清德視察中央災害應變中心 指示嚴防巴威颱風RUФрагменты беспилотников упали в Краснодарском крае, пострадавших нетARأمريكا تمنع لقاء مسؤولين من نيويورك مع السفير الإيراني بالأمم المتحدةCN第24届中国国际人才交流大会在雄安开幕 外籍专家共商创新发展CN廣西洪災無人機「吊人」救援引熱議,官媒:人民大於原則
Newsgather
BackZugunglücke in Bayern: Eine Chronik der tödlichen Kollisionen
Zugunglücke in Bayern: Eine Chronik der tödlichen Kollisionen
NEWS
Süddeutsche Zeitung6/21/2026Crime3 min readGermany

Zugunglücke in Bayern: Eine Chronik der tödlichen Kollisionen

Quick Look

  • Eine Chronik von sechs schweren Zugunglücken in Bayern seit 1951, bei denen insgesamt über 120 Menschen starben und Hunderte verletzt wurden.
  • Ursachen reichten von menschlichem Versagen über technische Defekte bis hin zu Ablenkung.

AI-generated summary

Why It Matters

Die Chronik listet schwere Zugunglücke in Bayern auf, die sich seit 1951 ereigneten. Die Vorfälle zeigen wiederkehrende Muster menschlichen Versagens und technischer Probleme im Bahnbetrieb.

Font size

8. November 1951: In Walpertskirchen im Landkreis Erding fährt am frühen Morgen auf der Strecke von München nach Simbach ein Personenzug auf einen stehenden Güterzug auf. Der Fahrdienstleiter hatte eine Weiche falsch gestellt. Bei dem Unfall kamen 16 Menschen ums Leben, 41 wurden verletzt.

9. Februar 1971: Bei Aitrang im Ostallgäu entgleiste ein Trans-Europ-Express, der von München nach Zürich unterwegs war. Der Lokführer war mit Tempo 124 unterwegs an einer Stelle, an der nur Tempo 80 erlaubt war. Teile des Zuges kamen auf dem Gleis der Gegenrichtung zum Liegen, mit denen ein aus Kempten kommender Personenzug kollidierte. Bei dem Unglück starben 28 Tote, 19 Personen wurden schwer, 23 leicht verletzt. Zwei der Todesopfer und sechs Verletzte saßen in dem Zug aus Kempten. Ob der Lokführer, der ums Leben kam, den Unfall verursacht hatte oder ein technischer Defekt vorlag, konnte nie geklärt werden.

8. Juni 1975: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Eilzüge, die zwischen Lenggries und München verkehrten, starben 41 Menschen, 122 Menschen wurden verletzt. Ursache war ein Missverständnis zweier Fahrdienstleiter. Beide hatten die eingleisige Strecke freigegeben. Sie wurden zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt.

12. Dezember 1995: Ein Regionalexpress, der von Innsbruck nach München unterwegs war, kollidierte bei Garmisch-Partenkirchen mit einer Panoramabahn Richtung Garmisch. Ein Mann kam ums Leben, 57 Passagiere wurden verletzt. Der Zugführer hatte den Regionalexpress freigegeben, obwohl das Signal noch auf Halt stand. Er und der Lokführer wurden zu Freiheitsstrafen auf Bewährung und Geldstrafen verurteilt.

9. Februar 2016: Bei Bad Aibling stießen am Faschingsdienstag zwei Meridian-Züge der Bayerischen Oberlandbahn auf einer eingleisigen Strecke frontal zusammen. Bei dem Unglück kamen zwölf Menschen ums Leben, 89 wurden teils schwer verletzt. Verantwortlich für den Unfall war ein Fahrdienstleiter, der Signale falsch gestellt hatte. Er war von einem Handyspiel abgelenkt. Einen Notruf setzte er zu spät ab. Wegen fahrlässiger Tötung verurteilte ihn das Landgericht Traunstein zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren.

14. Februar 2022: Der Valentinstag 2022 endete für Dutzende Menschen fatal. Am 14. Februar stießen am Nachmittag auf der eingleisigen Strecke bei Schäftlarn zwei Züge der S-Bahn-Linie S 7 frontal zusammen. Bei der Kollision kam ein 24 Jahre alter Mann ums Leben, zehn Menschen wurden schwer, 47 leicht verletzt. Der Lokführer, der Richtung München unterwegs und für den Unfall verantwortlich war, war trotz zweier Zwangsbremsungen, eines Halt-Signals und ohne Rücksprache mit einem Fahrdienstleiter weitergefahren. Die beiden kaputten Züge konnten erst sechs Tage nach dem schweren Unfall abtransportiert werden, die Strecke war so stark beschädigt, dass sie 16 Tage lang gesperrt bleiben musste. Der Lokführer wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt.

Open Questions

  • Gab es weitere, nicht genannte Unfälle?
  • Welche präventiven Maßnahmen wurden ergriffen?

Related Topics

This article was originally published by Süddeutsche Zeitung.

Related Stories

More on this topicZugunglück