Zwei Arbeiter lebend aus verschüttetem Tunnel in Nepal gerettet
Quick Look
- Neun Tage nach einer Sturzflut in Nepal wurden zwei Arbeiter lebend aus einem verschütteten Tunnel des Wasserkraftwerks Trishuli 3A geborgen.
- Einer kann seine Gliedmaßen nicht bewegen, der andere hat nicht kritische Verletzungen.
- Über 900 Arbeiter werden weiterhin vermisst, der Schaden wird auf mindestens 2,56 Milliarden US-Dollar geschätzt.
AI-generated summary
Why It Matters
Nach einem Gletscherabbruch zwischen Nepal und Tibet im Himalaya kam es zu einer Sturzflut, die erhebliche Schäden verursachte und zahlreiche Arbeiter in Wasserkraftprojekten verschüttete.
Neun Tage nach der Sturzflut in Nepal sind zwei Arbeiter lebend aus einem verschütteten Tunnel geborgen worden. Der nepalesische Energieminister Biraj Bhakta Shrestha teilte mit, ein Mensch sei »soeben wohlbehalten aus dem Tunnel« des Wasserkraftwerks Trishuli 3A gerettet worden. Kurz danach verkündete Innenminister Sudan Gurung: »Wir haben gerade erfahren, dass eine zweite Person gerettet wurde.«
Einer der Männer könne seine Arme und Beine nicht bewegen, die Verletzungen des anderen seien jedoch nicht kritisch, sagte ein Berater des Energieministers. Die beiden Verletzten würden in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Kathmandu geflogen. Nach dem Gletscherabbruch zwischen Nepal und Tibet im Himalaya stieg die Anzahl der Toten durch die Flut zuletzt auf mindestens 1.280. In Nepal teilte die Katastrophenschutzbehörde mit, es seien bislang 1.259 Leichen geborgen worden. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 21 Tote in Tibet gemeldet.
Noch Hunderte Arbeiter vermisst
Laut örtlichen Behörden werden weiterhin mehr als 900 Mitarbeiter aus zwölf Wasserkraftprojekten vermisst. Mehr als 500 von ihnen sind vermutlich in Tunneln eingeschlossen.
Der durch die Überschwemmungen verursachte Schaden beläuft sich nach vorläufigen Angaben der nepalesischen Katastrophenschutzbehörde auf mindestens 2,56 Milliarden US-Dollar (2,20 Milliarden Euro). Rund 20.000 Häuser müssten wieder aufgebaut werden, von denen mindestens 7.500 komplett zerstört wurden, teilte der Behördenchef Dharma Raj Upreti mit. Detaillierte Bewertungen der Schäden stünden jedoch noch aus.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Die Rettungsarbeiten für die vermissten Arbeiter werden in den nächsten Tagen fortgesetzt.
Likely · Within days
Die offizielle Todeszahl wird voraussichtlich weiter steigen, da noch viele Arbeiter vermisst werden.
Likely · Within days
Open Questions
- Wie viele der vermissten Arbeiter werden noch lebend gefunden?
- Wann werden die Rettungsarbeiten abgeschlossen sein?
- Wie wird der Wiederaufbau der zerstörten Häuser finanziert?
- Welche Sicherheitsmaßnahmen werden bei zukünftigen Wasserkraftprojekten ergriffen?


