Busunternehmen leiden unter hohen Dieselpreisen
Hohe Dieselpreise belasten deutsche Busunternehmen, insbesondere jene mit alten Verträgen. Während einige auf E-Busse setzen, fordern andere staatliche Entlastungen und Bürokratieabbau.
Hohe Dieselpreise belasten deutsche Busunternehmen, insbesondere jene mit alten Verträgen. Während einige auf E-Busse setzen, fordern andere staatliche Entlastungen und Bürokratieabbau.

Der Iran-Krieg sorgt für einen globalen Energiepreisschock, der die Kraftstoffpreise in Deutschland massiv in die Höhe treibt. Die Bundesregierung plant ab dem 1. Mai einen Tankrabatt, um Verbraucher zu entlasten, während die Lage am Persischen Golf volatil bleibt.

Deutsche Busunternehmer kämpfen mit stark gestiegenen Dieselpreisen. Ein Liter kostet mittlerweile rund 2,30 Euro - vor dem Irangriff waren es noch unter 1,75 Euro. Unternehmen wie die Firma Markert aus Bingen sind in langfristigen Verträgen zu Festpreisen gebunden und können die höheren Kosten nicht ausgleichen. Der Branchenverband bdo fordert neben kurzfristigen Entlastungen auch eine nationale Strategie für den Busmittelstand mit Fokus auf E-Mobilität. Bereits 14 Prozent der deutschen ÖPNV-Flotte sind elektrisch, mit stark steigender Tendenz.