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Ifo-Präsident warnt vor Rezession durch US-Strafzölle
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Spiegel Wirtschaft03.05.2026Business1 dk okumaGermany

Ifo-Präsident warnt vor Rezession durch US-Strafzölle

Deutsche Wirtschaft in Gefahr: Autoexporte in die USA könnten ab nächster Woche mit 25 Prozent Zoll belegt werden – EU droht mit Gegenmaßnahmen

Hızlı Bakış

  • Das Ifo-Institut warnt vor einer Rezession in Deutschland 2026, falls die USA die Strafzölle auf EU-Autos von 15 auf 25 Prozent erhöhen und die EU mit Gegenzöllen reagiert.
  • Ifo-Präsident Clemens Fuest befürchtet erhebliche Folgen für die deutsche Autoindustrie, die bereits in einer schwierigen Lage steckt.
  • Die EU-Kommission behält sich alle Optionen zum Schutz der EU-Interessen vor.

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Im September 2025 schlossen EU und USA ein Handelsabkommen, das die Auto-Zölle auf 15 Prozent senken sollte. Nun kündigt Trump eine Erhöhung auf 25 Prozent an – nur wenige Monate später. Die deutsche Autoindustrie kämpft bereits mit strukturellen Problemen.

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Das Ifo-Institut malt ein düsteres Szenario für die deutsche Wirtschaft. Der Präsident des Ifo-Instituts, Clemens Fuest, warnt angesichts drohender neuer US-Zölle vor erheblichen Risiken für die deutsche Wirtschaft. Der Ökonom befürchtet ernsthafte Folgen, sollte die EU ihrerseits Zölle auf US-Produkte erheben. Fuest sagte der »Bild«-Zeitung: »Falls daraus ein neuer Handelskrieg wird, droht Deutschland 2026 eine Rezession.

US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag eine deutliche Erhöhung der Einfuhrzölle auf Fahrzeuge aus der EU angekündigt. Die USA wollen demnach Zölle auf Auto- und Lastwagenimporte aus der EU in die USA von 15 auf 25 Prozent erhöhen. Die neuen Sätze sollen ab kommender Woche gelten.

Laut Fuest treffen die Zollerhöhungen die deutsche Autoindustrie »in einer ohnehin schwierigen Lage«. Deutschland steht für einen großen Teil der Autoexporte aus der EU und würde von höheren Zöllen vermutlich hart getroffen werden.

Eine Sprecherin der für die Handelspolitik der Staatengemeinschaft zuständigen EU-Kommission erklärte am Samstag: Sollten die USA die höheren Zölle einführen, behalte man sich »alle Optionen vor, um die Interessen der EU zu schützen«.

Jens Südekum, Ökonom und Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), riet der EU via »Bild«, erst mal abzuwarten. Zunächst solle geprüft werden, ob die angekündigten US-Zölle tatsächlich erhoben würden, sagte Südekum. Brüssel riet er für den Fall des Eintretens zu »angemessenen Gegenmaßnahmen«.

Die EU und die USA hatten im September 2025 ein umfassendes Handelsabkommen für zahlreiche Bereiche geschlossen. Damit sollte auch eine rückwirkende Senkung der Zölle für EU-Autoexporte in die USA von zuvor 27,5 Prozent auf 15 Prozent einhergehen.

Trumps Ankündigung erfolgte nun kurz nachdem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den US-Präsidenten scharf kritisiert hatte. Trump forderte Merz daraufhin auf, sich auf die Beendigung des Ukrainekriegs zu konzentrieren, anstatt sich in die Angelegenheiten Irans »einzumischen«. Zudem solle Merz »sein marodes Land in Ordnung bringen«, erklärte Trump am Donnerstag.

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  • Deutsche Wirtschaft könnte 2026 in Rezession fallen

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Açık Sorular

  • Werden die USA die angekündigten Zölle tatsächlich umsetzen?
  • Welche konkreten Gegenmaßnahmen wird die EU ergreifen?
  • Wie wird sich dies auf die laufenden Verhandlungen zum Ukrainekrieg auswirken?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Spiegel Wirtschaft.

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