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SPD, Grüne und Linke verlassen X koordiniert –服务平台陷入混乱
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Tagesschau Inland04.05.2026Siyaset1 dk okumaGermany

SPD, Grüne und Linke verlassen X koordiniert –服务平台陷入混乱

德国三党因虚假信息问题退出X平台,转向Bluesky等替代服务

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德国社民党、绿党和左翼党协调退出X平台。三党在#WirVerlassenX标签下宣布停止使用该平台,称X近年来陷入混乱并助长虚假信息传播。埃隆·马斯克2022年收购推特后大幅削减平台的内容审核机制。绿党政治事务主管佩加·埃达拉蒂安表示,将建议党员和地方组织也离开X,但最终决定权在各成员手中。

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SPD, Grüne und Linke ziehen sich in einer untereinander abgestimmten Aktion vom Internetdienst X zurück. "X ist in den letzten Jahren im Chaos versunken", heißt es in gleichlautenden Mitteilungen auf X. Betroffen sind demnach sowohl die offiziellen Parteiaccounts als auch die privaten Accounts führender Vertreterinnen und Vertreter. "Politische Debatten leben vom Austausch, der Menschen erreicht und informiert", hieß es in den Mitteilungen weiter. "X hingegen fördert zunehmend Desinformation." Unter dem Hashtag #WirVerlassenX wird jeweils angekündigt: "Deshalb bespielen wir diesen Account nicht mehr." Schutz vor Desinformation zurückgefahren Der US-Milliardär Elon Musk hatte den damaligen Internetdienst Twitter im Oktober 2022 gekauft und später in X umbenannt. Schutzmechanismen gegen Desinformation fuhr er gezielt zurück, nach eigenen Angaben mit dem Ziel, die freie Meinungsäußerung zu fördern. In den vergangenen Jahren hatte es immer wieder Überlegungen unter deutschen Parteien gegeben, X zu verlassen. Dabei spielten auch Musks Unterstützung für rechtspopulistische Bewegungen und sein Engagement für US-Präsident Donald Trump eine Rolle. Bluesky als Alternative Von dem Rückzug betroffen sind die Parteiaccounts von Grünen, SPD und Linken, die Accounts der Bundestagsfraktionen sowie von zahlreichen Politikerinnen und Politikern, darunter die Fraktions- und Parteivorsitzenden der Grünen. Andere hatten diesen Schritt schon früher vollzogen. Die Parteiaccounts sollen allerdings offensichtlich nicht gelöscht, sondern vorerst lediglich deaktiviert werden. Die drei Parteien wollen auch ihren Mitgliedern und Parteigliederungen den Rückzug von X empfehlen, hieß es im Portal table.briefings. Diesen stehe es aber "natürlich frei, selbst zu entscheiden, ob sie auf X bleiben wollen", sagte dort die Politische Geschäftsführerin der Grünen, Pegah Edalatian. Für Debatten im digitalen Raum sollten künftig andere Instrumente genutzt werden, etwa der Internetdienst Bluesky.

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