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GeriWohnungsbau in Deutschland: So wenige Neubauten wie seit 2012 nicht mehr
Wohnungsbau in Deutschland: So wenige Neubauten wie seit 2012 nicht mehr
Gelişiyor
Spiegel Wirtschaft22.05.2026Real_estate3 dk okumaGermany

Wohnungsbau in Deutschland: So wenige Neubauten wie seit 2012 nicht mehr

Hızlı Bakış

  • In Deutschland wurden 2025 so wenige Wohnungen fertiggestellt wie seit 2012 nicht mehr.
  • Die Zahl sank um 18% auf 206.600.
  • Experten erwarten einen weiteren Rückgang, trotz gestiegener Baugenehmigungen.

Yapay zekâ özeti

Neden Önemli?

In 2025, Germany saw the fewest housing completions since 2012, marking a significant decline for the second consecutive year. This downturn is attributed to various economic and regulatory challenges, despite a rise in building permits.

Yazı boyutu

In Deutschland wurden im vergangenen Jahr so wenige Wohnungen gebaut wie seit 2012 nicht mehr. Die Zahl der Fertigstellungen ​brach um 18,0 Prozent oder 45.400 auf 206.600 ein, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Damit sank sie bereits das zweite Jahr in Folge deutlich: 2024 hatte es einen Rückgang ‌von 14,4 Prozent gegeben, nachdem die Fertigstellungen in den Jahren 2021 bis 2023 bei jeweils rund 294.000 gelegen hatten. Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159.000 im Jahr 2009 auf den Rekord von 306.400 im Jahr 2020 gestiegen, beflügelt auch durch niedrige Zinsen.

Bundesbauministerin Verena Hubertz sprach von »schlechten Zahlen«. Diese seien das Resultat der vergangenen Krisenjahre. »Rund 206.000 gebaute Wohnungen im letzten Jahr sind zu wenig«, sagte die SPD-Politikerin. »Das ist die ehrliche Botschaft an alle, die heute eine Wohnung suchen.« Der ​Anstieg der Baugenehmigungen mache aber Hoffnung. Zudem würden Rekordmittel in den sozialen Wohnungsbau investiert.

Experten gehen jedoch davon aus, dass sich der Abwärtstrend in diesem Jahr ⁠fortsetzen wird. So rechnet ⁠das Ifo-Institut nur noch mit 185.000 Fertigstellungen. »Es besteht die Gefahr, dass der Irankrieg die davor beobachtete moderate Belebung größtenteils abwürgt«, sagte Ifo-Experte Ludwig Dorffmeister. Die höhere Inflation, sinkende Reallöhne sowie steigende Materialkosten und Zinsen seien die belastenden Faktoren.

»Bauen bleibt einfach zu aufwendig, teuer, reguliert und langwierig«, sagte er. Die ‌vielen politischen Initiativen wie der Bau-Turbo führten aus unterschiedlichen Gründen nicht zu einem flächendeckenden Durchbruch. Teils überzogene Anforderungen bei ​städtebaulichen Verträgen, fehlendes Bauland, hohe Entsorgungskosten, ‌stark gestiegene Preise für Bauleistungen sowie langwierige Planungs- und Verwaltungsprozesse bremsten. Ebenso behinderten zu eng ausgelegte Brand- und Lärmschutzauflagen oder die Mietenregulierung.

Rückgänge gab es sowohl bei Ein- und Zweifamilienhäusern als auch bei den Mehrfamilienhäusern. 41.800 Einfamilienhäuser wurden fertiggestellt und damit 23,3 Prozent weniger als 2024. Bei Zweifamilienhäusern gab es ein Minus von 21,4 Prozent auf 13.800. In Mehrfamilienhäusern wurden 109.800 Neubauwohnungen geschaffen, 18,9 Prozent weniger. In ‌neu errichteten Wohnheimen gab es einen Rückgang um 15,1 Prozent auf 7200.

Viele genehmigte, aber nicht fertiggestellte Wohnungen

Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen ist im vergangenen Jahr um 10,6 Prozent auf 238.100 gestiegen. Der sogenannte Bauüberhang – das sind bereits genehmigte, aber noch nicht fertiggestellte Wohnungen – bewegte sich Ende 2025 mit 760.700 ‌auf dem Vorjahresniveau. Davon befanden sich 307.200 bereits im Bau. ​Zugleich erloschen 35.700 Genehmigungen: Das war der höchste Wert seit 2002 und ‌ein Anstieg um rund ein Viertel im Vergleich zu 2024. In der regionalen Betrachtung zeigt ‌sich, dass die Zahl der fertiggestellten ​Neubauwohnungen im vergangenen Jahr im Osten prozentual mehr als doppelt so stark zurückging wie im Westen.

Die Stimmung im deutschen Wohnungsbau hat sich im April massiv verschlechtert: Das entsprechende Barometer ​für das Geschäftsklima fiel von minus 19,3 Punkten im Vormonat auf minus 28,4 Zähler, wie ⁠das Ifo-Institut zu seiner Umfrage mitteilte. Das ist ​der stärkste ​Rückgang seit vier Jahren, als der russische Einmarsch in die Ukraine belastete. »Die geopolitische Unsicherheit belastet inzwischen auch den Wohnungsbau in Deutschland«, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. »Mit fragilen Lieferketten und steigenden Finanzierungskosten kommen ‌mehrere Risiken ‌gleichzeitig auf den Bau zu.«

Bundan Sonra Ne Olabilir?

Yapay zekâ öngörüsü — kesinlik taşımaz

  • The downward trend in housing completions will continue in 2026.

    Çok muhtemel

  • The business climate in German housing construction will remain poor.

    Çok muhtemel · Kısa vadede

Açık Sorular

  • What specific measures will the government implement to counter the decline in housing construction?
  • How will the projected 185,000 completions in 2026 affect housing availability and prices?
  • To what extent will record investments in social housing mitigate the overall shortage?
  • What are the long-term implications of the current construction crisis on the German economy?

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Bu haber ilk olarak şurada yayınlandı: Spiegel Wirtschaft.

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