
Millionen-Eierspende nach Preisabsprachen in den USA
Wegen illegaler Preisabsprachen bei Eiern müssen drei US-Großproduzenten 53 Millionen Eier an Lebensmittelausgaben spenden und Millionenstrafen zahlen.

Wegen illegaler Preisabsprachen bei Eiern müssen drei US-Großproduzenten 53 Millionen Eier an Lebensmittelausgaben spenden und Millionenstrafen zahlen.

Das Niedrigwasser am Rhein hat laut IW-Ökonom Simon Gerards Iglesias dramatische Folgen für die deutsche Wirtschaft. Wegen jahrzehntelanger Vernachlässigung fehlten Ausweichmöglichkeiten, was auch die Tankstellenpreise treiben könnte.

Der deutsche Immobilienmarkt kühlt sich ab. Nominal steigen die Preise im zweiten Quartal nur noch moderat oder sinken (Mehrfamilienhäuser), inflationsbereinigt befinden sich alle Segmente im Minus. Das IfW Kiel verzeichnet zudem regionale Unterschiede.

Laut dem Kiel Institut für Weltwirtschaft schwächt sich der Preisanstieg bei Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern ab. Inflationsbereinigt sanken die Wohnungspreise im zweiten Quartal sogar leicht um 0,9 Prozent.
Die deutsche Industrie verzeichnete im Juni dank vieler Großaufträge ein unerwartetes Neugeschäftswachstum von 3,1 Prozent. Ökonomen dämpfen die Euphorie jedoch angesichts sinkender Umsätze, nach unten korrigierter Vormonatsdaten und Risiken wie dem Rhein-Niedrigwasser.

Nach starken Preisanstiegen im Juli sinken die Gas- und Ölpreise Anfang August wieder. Marktteilnehmer hoffen auf eine Einigung zur Wiederöffnung der Straße von Hormus, während die Gasspeicher unter dem Fünfjahresdurchschnitt liegen.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erwartet spürbare Strompreissenkungen erst in den 2030er-Jahren. Sie verteidigte die geplante EEG-Reform und das Netzpaket gegen Kritik von Verbänden und Grünen, die eine Ausbremsung der Energiewende befürchten.

Das Wetterphänomen El Niño verursacht steigende Rohstoffpreise, insbesondere bei Agrarrohstoffen. Der Bloomberg Agriculture Spot Index erreichte den höchsten Stand seit drei Jahren.

Das Niedrigwasser des Rheins führt zu spürbaren regionalen Preisunterschieden beim Benzin in Deutschland. Im Juli drifteten die Spritpreise zwischen Nord und Süd um bis zu elf Cent pro Liter auseinander, bedingt durch stark gestiegene Frachtraten.

Trotz einer Umsatzsteuersenkung verzeichnet die deutsche Gastronomie im Mai ein Umsatzminus von über sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Steigende Kosten bei Personal, Energie und Wareneinsatz sowie höhere Preise belasten die Branche.

Das Bundeskartellamt kommt bei seinen Ermittlungen zu den Spritpreisen voran. Ein Gericht lehnte die Aussetzung der Auskunftspflicht für zwei Raffinerien ab. Schnelle Preissenkungen sind laut Behörde jedoch nicht zu erwarten.

Teures Kerosin und Crew-Streiks haben der Lufthansa im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch von 56 Prozent auf 383 Millionen Euro beschert. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einem möglichen Ergebnisrückgang und senkte die Prognose.

Die Wall Street erreichte Rekordstände, angetrieben durch starke Quartalszahlen von KI-Profiteuren wie Palantir und Caterpillar sowie sinkende Ölpreise infolge möglicher diplomatischer Fortschritte im Nahen Osten.

Der Rhein verzeichnet an der Engstelle bei Kaub extrem niedrige Wasserpegel, was die Frachtschifffahrt behindert und Transportkosten treibt. Zudem debattieren EU-Minister über die Lage in Ceuta, und die Bundesregierung hüllt sich bezüglich des KI-Einsatzes in Reden in Schweigen.

Niedrigwasserstände am Rhein gefährden industrielle Lieferketten und könnten laut Ökonom Thilo Schaefer zu höheren Spritpreisen sowie Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum führen.

Das Niedrigwasser am Rhein führt zu regionalen Preisunterschieden bei Spritpreisen. Im Juli betrug der Unterschied bei E5 bis zu elf Cent pro Liter und bei Diesel bis zu zehn Cent, insbesondere zwischen Süd und Nord Deutschland.

Die Deutsche Bahn verzichtet 2026 auf eine Preiserhöhung und bietet seit Frühjahr Last-Minute-Sparpreise ab 6,99 Euro für Wochenendbuchungen an.

Lufthansa verzeichnet im 2. Quartal starke Einbußen: Bereinigtes Betriebsergebnis (Ebit) um 56% auf 383 Mio. Euro, Konzernergebnis um 88% auf 123 Mio. Euro. Grund: Höhere Kerosinkosten durch den Irankrieg und ein Streik im April. Prognose für das Gesamtjahr leicht angepasst.

US-Präsident Donald Trump hat die Ölkonzerne ExxonMobil und Chevron wegen hoher Benzinpreise und Rekordgewinne kritisiert. Er warf ihnen vor, zu viel Geld zu verdienen, und forderte Preissenkungen, während der Iran-Konflikt die Märkte belastet.

Die Folgen des Iran-Kriegs und Streiks belasten die Lufthansa im zweiten Quartal massiv. Vorstandschef Carsten Spohr hält für 2026 nun einen Gewinnrückgang für möglich und korrigiert die bisherigen Pläne nach unten.

Zahlreiche internationale Konzerne wie BP, Saudi Aramco, Linde und Evonik verzeichnen im zweiten Quartal starke Gewinne, angetrieben durch hohe Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Gleichzeitig belasten Konsumflaute, Lieferengpässe und steigende Kerosinpreise Branchen wie Automobil, Mode und Luftfahrt.

Ein Frachter wurde nahe Oman in der Straße von Hormus angegriffen. US-Präsident Trump fordert Ölkonzerne zu niedrigeren Preisen auf und droht dem Iran. Im Gazastreifen lehnt Israel einen Truppenabzug ab, während der Friedensrat einen Abzug nach Hamas-Entwaffnung erwartet. Verhandlungen zwischen Iran und Oman über Schifffahrtskorridore laufen.
Vor der Sonderkonferenz der Verkehrsminister fordern die Länder rasches Handeln beim Bund und eine vollständige Kostenkompensation für steigende Trassenpreise, um Zugausfälle zu verhindern.

US-Börsen steigen nach Ölpreisrückgang und Aussetzung eines Iran-Angriffs; Dow Jones erreicht Rekord-Schlussstand bei 53.178 Punkten, S&P 500 bei 7600, Nasdaq bei 25.913; Ölpreise fallen.