AfD fordert "geschlossene Tür" in der Migrationspolitik
نظرة سريعة
- Die AfD fordert in einem Zwölf-Punkte-Programm eine "Migrationswende" mit geschlossenen Grenzen und strengeren Einbürgerungskriterien.
- Der Artikel argumentiert, dass Zuwanderung für Deutschlands wirtschaftlichen Aufstieg entscheidend war und auch zukünftig wichtig sein wird, und verweist auf historische Binnenwanderungen im Ruhrgebiet.
ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي
Düsseldorf. Auf der Internetseite der Bundestagsfraktion der „Alternative für Deutschland“ findet sich ein Zwölf-Punkte-Sofortprogramm, „um Deutschland wieder auf die Beine zu bekommen“.
So fordert die größte Oppositionsfraktion im Deutschen Bundestag: „Die ausgebliebene Migrationswende muss durch eine Politik der geschlossenen Tür eingeleitet werden. (…) Die Migrationsmagneten werden abgestellt. (…) Eingebürgert wird nur noch nach strengen Kriterien und frühestens nach zehn Jahren – auf eigenen Füßen und voll im Beruf stehend.“
Offensichtlich verkennt die AfD, dass Deutschlands wirtschaftlicher Aufstieg zur drittgrößten Volkswirtschaft der Welt ohne Zuwanderung nicht möglich gewesen wäre.
Ein Blick in die Historie zeigt, wie wichtig dieses Thema auch in Zukunft sein wird.
Ende des 19. Jahrhunderts führte das rasante Wachstum in der Montanindustrie zu einem enormen Arbeitskräftebedarf. Der Boom im Ruhrgebiet wirkte wie ein Magnet für arbeitssuchende Menschen aus den strukturschwachen Gebieten Ostpreußens. Zwischen 1871 und dem Ersten Weltkrieg wanderten mehr als eine halbe Million Menschen ein – eine der größten Binnenwanderungen der europäischen Geschichte.





