CDU-Kandidat Sebastian Ehlers gewinnt Oberbürgermeisterwahl in Schwerin
54 Prozent für Ehlers – SPD-Linke-Kandidatin Mandy Pfeifer unterliegt mit 46 Prozent – Nachfolge von Rico Badenschier
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- Der CDU-Politiker Sebastian Ehlers hat die Stichwahl um das Oberbürgermeisteramt in Schwerin gewonnen.
- Er erhielt 54 Prozent der Stimmen, seine Kontrahentin Mandy Pfeifer (SPD/Die Linke) kam auf 46 Prozent.
- Ehlers, bisher Landtagsabgeordneter und zuletzt Stadtpräsident, tritt die Nachfolge des Ende 2025 vorzeitig zurückgetretenen SPD-Politikers Rico Badenschier an.
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In den größten Städten Mecklenburg-Vorpommerns haben die Bürgermeisterwahlen den ersten Ton für die Landtagswahl im September gesetzt: Der CDU-Kandidat Sebastian Ehlers hat die Stichwahl zum Oberbürgermeister von Schwerin gewonnen. Auf ihn entfielen 54 Prozent der Stimmen in der Landeshauptstadt. Seine Kontrahentin Mandy Pfeifer, die als Gemeinschaftskandidatin von SPD und Die Linke angetreten war, erhielt 46 Prozent. Ehlers ist bisher Landtagsabgeordneter. In der Schweriner Kommunalpolitik war er zuletzt als Stadtpräsident aktiv. Nun tritt er die Nachfolge des Ende 2025 vorzeitig als OB zurückgetretenen SPD-Politikers Rico Badenschier an. Badenschier hatte neun Jahre an der Spitze der knapp 100.000 Einwohner zählenden Landeshauptstadt gestanden. Er war unter anderem wegen schwerwiegender Differenzen mit der Stadtvertretung vorzeitig gegangen. Ein deutlicher Sieg von Junge war erwartet worden, nachdem Medrow in der ersten Runde der Bürgermeisterwahl vor zwei Wochen nur 20,5 Prozent bekommen hatte. Junge erhielt damals mit 42,1 Prozent gut doppelt so viele Stimmen wie Medrow. Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Die AfD liegt in aktuellen Umfragen 10 und sogar 14 Punkte vor der SPD. Die Partei ist etabliert in Mecklenburg-Vorpommern, holte bei den Kommunalwahlen und der Bundestagswahl die meisten Stimmen. Deutschland diskutiert derzeit über einen möglichen Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt – dabei ist die Lage in Mecklenburg-Vorpommern genauso ernst. Wie sich SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig durchsetzen will, lesen Sie hier.







