Führungswechsel bei Bosch inmitten wirtschaftlicher Herausforderungen
نظرة سريعة
- Bosch wechselt inmitten einer Krise die Führung: Christian Fischer wird neuer Chef, Stefan Hartung scheidet aus.
- Das Unternehmen leidet unter der schwachen Wirtschaft, dem Wandel zur E-Mobilität und plant massive Stellenstreichungen.
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لماذا يهم
Bosch, der weltweit größte Autozulieferer, verzeichnete 2023 einen Nachsteuerverlust und plant massive Stellenstreichungen aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage und des Wandels zur E-Mobilität.
Hartung wolle sich künftig neuen gesellschaftlichen und unternehmerischen Aufgaben außerhalb der Bosch-Gruppe widmen, heißt es. Sein Nachfolger soll der bisherige Vizechef Christian Fischer werden. Die Stellvertreterposition teilen sich dann laut Bosch in Zukunft zwei Manager: Finanzgeschäftsführer Markus Forschner und der Chef der Zuliefersparte, Markus Heyn.
Der Wechsel geschieht demnach in enger Abstimmung und im Einvernehmen mit der obersten Ebene bei Bosch. »Die Gesellschafter und der Aufsichtsrat bedauern die Entscheidung von Stefan Hartung und danken ihm ausdrücklich für seine großen Verdienste bei der umsichtigen Führung des Unternehmens in einer außergewöhnlich anspruchsvollen Phase«, teilt Aufsichtsratschef Stefan Asenkerschbaumer mit. Hartung habe die kraftvolle Weiterentwicklung von Bosch gezielt fortgesetzt.
Der neue Bosch-Chef Fischer verantwortete zuletzt die Konsumgütersparte und war so etwas wie der Chefstratege der Gruppe. Die berufliche Karriere des 58-Jährigen startete einst bei den Schwaben als Trainee. Über Stationen bei der Unternehmensberatung Roland Berger, Walter Bau, Smartrac und wieder Roland Berger kam der promovierte Wirtschaftswissenschaftler 2018 zurück zu Bosch – direkt in die Geschäftsführung.
Bosch steckt in der Krise
Die schwierige Wirtschaftslage hat im vergangenen Jahr mit voller Wucht bei Bosch durchgeschlagen. Der weltweit größte Autozulieferer leidet in seinem Kernbereich, insbesondere der schleppende Wandel zur E-Mobilität setzt dem Unternehmen zu. Aber auch fast alle weiteren Geschäftsfelder haben Probleme. So halten sich zum Beispiel viele Verbraucherinnen und Verbraucher wegen der aktuellen Wirtschaftslage beim Kauf von Geräten wie Kühlschränken, Backöfen, Waschmaschinen, Elektrowerkzeugen und Gartengeräten zurück.
Nach eigenen Angaben ist Bosch in vielen Bereichen mittlerweile nicht mehr wettbewerbsfähig. Um das Ruder herumzureißen, spart das Unternehmen kräftig an Personal und Strukturen. Allein in der Zuliefersparte will der Konzern in den kommenden Jahren bis zu 22.000 Stellen streichen. Abbaupläne gibt es aber auch in anderen Bereichen, unter anderem bei der Hausgerätetochter BSH und der Sparte für Elektrowerkzeuge.
Die Kosten für den beispiellosen Stellenabbau haben – neben den US-Zöllen und Steuereffekten – auch die Geschäftszahlen der Schwaben schwer belastet. Insgesamt schlugen die Programme mit 2,7 Milliarden Euro zu Buche, vor allem in Form von Rückstellungen. Im vergangenen Jahr musste Bosch daher erstmals seit 2009 einen Nachsteuerverlust in Höhe von 363 Millionen Euro verbuchen. Bereits im Vorjahr hatte sich der Gewinn halbiert. Der Umsatz stieg 2025 nur leicht auf 91 Milliarden Euro. Damit lag das Unternehmen auch deutlich hinter den eigenen Erwartungen.
ما الذي يجب مراقبته
توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق
Bosch wird in den kommenden Jahren bis zu 22.000 Stellen streichen.
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- Wie wird sich die neue Führung auf die Unternehmensstrategie auswirken?
- Wie erfolgreich werden die geplanten Sparmaßnahmen sein?
- Welche genauen Bereiche sind vom Stellenabbau betroffen?




