Newsgather
رجوعSuche nach Migrantenleichen vor Ceuta geht weiter
Suche nach Migrantenleichen vor Ceuta geht weiter
يتطور
FAZقبل 5 ساعاتسياسة2 د قراءةGermany

Suche nach Migrantenleichen vor Ceuta geht weiter

نظرة سريعة

  • Behörden suchen vor Ceuta weiter nach Leichen ertrunkener Migranten, die bei einem Massenansturm auf die spanische Exklave ums Leben kamen.
  • Die Zahl der Toten stieg auf 72.
  • Spanien installiert physische Barrieren im Meer, um eine Lücke nach einem Gerichtsurteil zu schließen, das eine sofortige Zurückweisung erschwert.

ملخص مُنشأ بالذكاء الاصطناعي

لماذا يهم

Zehntausende Migranten versuchten kürzlich, die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta zu stürmen, was zu einer hohen Zahl von Todesfällen führte. Ein spanisches Gerichtsurteil erschwert die sofortige Zurückweisung von Migranten, die über unbefestigte Abschnitte wie das Meer einreisen.

حجم الخط

Die Behörden suchen im Meer vor Ceuta weiter nach Leichen von Migranten, die bei dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Nordafrika-Exklave ertrunken sind. Der spanische staatliche Fernsehsender RTVE berichtete am Morgen, die Polizeieinheit Guardia Civil durchsuche die Gewässer vor der Küste. Der Vertreter des spanischen Innenministeriums in Ceuta, Miguel Ángel Pérez Triano, sagte am Sonntag, es seien schon weitere Leichen geborgen worden. Die Zahl der Toten stieg damit auf 72.

Die spanische Zeitung „El País“ zitierte einen anonymen Polizeibeamten mit den Worten: „Es gibt mehr Tote im Meer“. Den Informationen der Zeitung zufolge bereiten die Behörden der Stadt eine Einrichtung vor, um bis zu 200 Leichen aufbahren zu können.

Unterdessen kommt die Frage auf, welche Rolle Marokko bei den Ansturm gespielt hat. Das Magazin „Spiegel“ zitiert einen Migranten mit den Worten, marokkanische Sicherheitskräfte hätten Migranten den Weg zum Strand gewiesen. Dort hätten diese erst weggeschaut und dann begonnen, die Leute ins Wasser zu schubsen. Ein anderer Migrant soll berichtet haben, er sei von marokkanischen Sicherheitskräften geschlagen worden, damit er weiter nach Spanien gehe.

Fernsehbilder von der Küste vor Ceuta, wo während des Ansturms noch Tausende Migranten entlangliefen, zeigten am Morgen eine ruhige Lage. Versuche, über das Meer in die Exklave zu gelangen, seien nicht zu beobachten, berichtete eine RVTE-Reporterin vor Ort.

Zu sehen waren lediglich einige Arbeiter, die dem Sender zufolge mit der Installation von Bojen als physische Grenze beschäftigt seien. Am Freitag hatte die Guardia Civil bereits eine 500 Meter lange aufblasbare orangefarbene Barriere installiert. Zusammen mit der Bojenkette solle damit die Kontrolle und Überwachung des Gebiets verbessert werden, heißt es in einem Post.

Mit der Installation dieser physischen Grenze im Meer will Spanien nicht zuletzt auch eine Lücke schließen, die durch ein Gerichtsurteil des spanischen Obersten Gerichtshofs entstanden war und die bei dem jüngsten Ansturm allem Anschein nach eine Rolle gespielt hatte.

Der Gerichtshof hatte entschieden, dass denjenigen Menschen eine Einzelprüfung auf Asyl zustehe, die beim irregulären Grenzübertritt über einen unbefestigten Abschnitt wie das Meer nach Spanien gelangen. Eine sofortige Zurückweisung von Migranten ist demnach nur dann zulässig, wenn ein Zaun oder eine andere Sperre überwunden werden muss.

ما الذي يجب مراقبته

توقعات الذكاء الاصطناعي — احتمالات وليست حقائق

  • Die spanischen Behörden werden die Installation der Bojenkette als physische Grenze vor Ceuta abschließen.

    مرجح جداً · خلال أيام

أسئلة مفتوحة

  • Wie viele weitere Leichen befinden sich noch im Meer?
  • Welche genaue Rolle spielten marokkanische Sicherheitskräfte?
  • Wie effektiv sind die neuen physischen Barrieren?

مواضيع ذات صلة

This article was originally published by FAZ.

أخبار ذات صلة

المزيد حول هذا الموضوعceuta