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AfD führt erstmals in Berliner Umfrage zur Abgeordnetenhauswahl
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Handelsblattvor 13 StundenPolitik1 Min. LesezeitGermany

AfD führt erstmals in Berliner Umfrage zur Abgeordnetenhauswahl

Eine neue Umfrage des Instituts Insa im Auftrag von „Nius“ sieht die AfD mit 19 Prozent vorn, gefolgt von CDU und Linken mit je 18 Prozent.

Auf einen Blick

  • Knapp zwei Monate vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20.
  • September liegt die AfD laut einer Insa-Umfrage für „Nius“ erstmals mit 19 Prozent vorn.
  • CDU und Linke folgen mit je 18 Prozent, Grüne (16%) und SPD (13%) dahinter.

KI-generierte Zusammenfassung

Warum es wichtig ist

Die Abgeordnetenhauswahl in Berlin findet am 20. September statt. Eine frühere Umfrage von Infratest Dimap sah die Linke vorn, während die aktuelle Insa-Umfrage die AfD erstmals in Führung sieht.

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Knapp zwei Monate vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin liegt die AfD bei einer repräsentativen Umfrage das erste Mal vorn. Wenn am nächsten Sonntag gewählt würde, käme die Partei nach der Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag des Nachrichtenportals „Nius“ auf 19 Prozent. CDU und Linke folgen mit jeweils 18 Prozent dicht dahinter, wie „Nius“ berichtet.

Die Grünen kommen der Umfrage zufolge auf 16 Prozent, die SPD auf 13 Prozent. FDP und BSW wären mit jeweils 4 Prozent nicht im Landesparlament vertreten. Die sonstigen Parteien erreichen zusammen 8 Prozent. CDU, Grüne und SPD haben erklärt, nicht mit der AfD koalieren zu wollen.

Für die repräsentative Umfrage wurden den Angaben zufolge 1.000 Berlinerinnen und Berliner zwischen dem 14. und 21. Juli online befragt - nach dem Rückzug des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner als CDU-Spitzenkandidat. Die Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 3,1 Prozentpunkten. Neuer Spitzenkandidat der CDU ist Finanzsenator Stefan Evers.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen für den Wahlausgang.

Eine ebenfalls repräsentative, am 16. Juli veröffentlichte Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des öffentlich-rechtlichen Senders RBB kam zu anderen Ergebnissen: Dabei lag die Linke mit 22 Prozent vorn, die CDU mit 20 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von den Grünen mit 17 und der AfD mit 16 Prozent. Die SPD kam bei der Sonntagsfrage auf 12 Prozent. Die Abgeordnetenhauswahl ist am 20. September.

Offene Fragen

  • Wie werden sich die Umfragewerte bis zur Wahl entwickeln?
  • Welche Koalitionen sind nach der Wahl möglich?
  • Wie beeinflusst der neue CDU-Spitzenkandidat die Wähler?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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