Kritik an Karsten Wildbergers Deutschland-App in der Koalition
Digitalpolitiker der SPD fordern in einem Positionspapier mehr als nur eine KI-gestützte Oberfläche und verlangen ein zentrales Bürgerkonto.
Auf einen Blick
- Digitalpolitiker der SPD kritisieren in einem Positionspapier die geplante Deutschland-App von Karsten Wildberger.
- Sie fordern ein zentrales Bürgerkonto statt einer reinen KI-Oberfläche, um echte Verwaltungsstrukturen zu reformieren.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Die Deutschland-App soll als zentraler Zugang für staatliche Leistungen dienen und wird von SAP und der Deutschen Telekom umgesetzt.
Berlin. Behördengänge vom Sofa aus erledigen – so lautet das Versprechen von Karsten Wildbergers (CDU) Deutschland-App. Das Vorhaben soll einer dieser „Quick Wins“ seines Hauses werden, bei dem Bürgerinnen und Bürger spüren, dass es endlich vorwärtsgeht bei der Digitalisierung der Verwaltung.
Die Deutschland-App soll zum zentralen Zugang für staatliche Leistungen werden. Über sie sollen Bürger Anträge stellen, Termine buchen, ihre Identität verifizieren und Informationen abrufen können. Umgesetzt werden soll das Projekt von SAP und der Deutschen Telekom.
Doch innerhalb der schwarz-roten Koalition wächst die Sorge, dass zwar eine KI-gestützte Oberfläche entsteht, die Bürger durch bestehende Verwaltungsleistungen führt, sich an den dahinterliegenden Strukturen aber wenig verändert.
In einem Positionspapier, das dem Handelsblatt exklusiv vorliegt, kritisieren Digitalpolitiker der SPD, die Deutschland-App müsse mehr werden, als „ein Wegweiser durch die Bürokratie“. Und fordern ein zentrales Bürgerkonto, um das zu verhindern.
Offene Fragen
- Wird die Forderung nach einem zentralen Bürgerkonto umgesetzt?
- Wie reagiert das zuständige Ministerium auf die SPD-Kritik?






