Sachsen investiert 50 Millionen Euro aus «Sachsenfonds» in Straßen und Mobilität
Auf einen Blick
- Sachsen investiert 50 Millionen Euro aus dem «Sachsenfonds» in den Haushaltsjahren 2025 und 2026 für Straßen, öffentlichen Nahverkehr, Radverkehr und Schieneninfrastruktur.
- Infrastrukturministerin Regina Kraushaar betont die Bedeutung für Menschen und Wirtschaft.
KI-generierte Zusammenfassung
Warum es wichtig ist
Der «Sachsenfonds» bündelt Mittel aus dem Bundes-Sondervermögen «Infrastruktur und Klimaneutralität» für den Freistaat. Insgesamt sind für Sachsen 4,8 Milliarden Euro über zwölf Jahre vorgesehen, davon knapp zwei Milliarden für landeseigene Vorhaben.
Sachsen will rund 50 Millionen Euro aus dem «Sachsenfonds» in Straßen und nachhaltige Mobilität investieren. Das Kabinett bestätigte die entsprechende Verwendung der Mittel aus dem Sondervermögen des Bundes für die Haushaltsjahre 2025 und 2026. Den Angaben zufolge sind 26 Millionen Euro für den Erhalt von Staatsstraßen geplant, 24 Millionen Euro sollen zu jeweils gleichen Teilen in den öffentlichen Nahverkehr, den Radverkehr und die Schieneninfrastruktur fließen.
Damit könne man den Menschen im Freistaat dienen, so Infrastrukturministerin Regina Kraushaar. «Mit der längst überfälligen Sanierung von Straßen, mit sicheren Radwegen und mit einem weiteren Schub hin zu starken Schienenverbindungen. Bessere Bedingungen für Menschen und Wirtschaft - das ist gut investiertes Sondervermögen», so die CDU-Politikerin.
Fahrbahnen, Brücken und Tunnel
Bei den Straßen geht es unter anderem um den Erhalt und Ausbau an Fahrbahnen, Knotenpunkten, Brücken und Tunneln sowie die dafür notwendigen Planungs- und Ingenieurleistungen. Viele der Vorhaben seien seit längerem vorbereitet, konnten bislang aber wegen fehlender Haushaltsmittel nicht begonnen werden, hieß es.
Im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs werden Vorhaben der Dresdner Verkehrsbetriebe gefördert - unter anderem Projekte zur Barrierefreiheit und klimafreundlichen Mobilität. Auch für den Radverkehr stehen acht Millionen Euro bereit. Das Geld soll den Angaben zufolge Lücken im Netz schließen, Schul- und Pendelwege verbessern sowie Radwege besser an den öffentlichen Nahverkehr anbinden. Geld fließt unter anderem auch in die weitere Planung für die Elektrifizierung und Ausbau der Bahnstrecke Dresden-Görlitz.
Der sogenannte Sachsenfonds bündelt die Mittel, die der Freistaat aus dem Sondervermögen des Bundes «Infrastruktur und Klimaneutralität» erhält. Für Sachsen sind für einen Zeitraum von zwölf Jahren insgesamt 4,8 Milliarden Euro vorgesehen. Davon stehen knapp zwei Milliarden Euro über den «Landesarm» für Vorhaben des Freistaates zur Verfügung.
Worauf zu achten ist
KI-Ausblick — Möglichkeiten, keine Fakten
Die Sanierung von Staatsstraßen wird in den Jahren 2025 und 2026 beginnen.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Projekte zur Barrierefreiheit und klimafreundlichen Mobilität der Dresdner Verkehrsbetriebe werden gefördert.
Sehr wahrscheinlich · Innerhalb von Monaten
Offene Fragen
- Welche konkreten Straßenprojekte werden zuerst umgesetzt?
- Wie wird die Verteilung der Mittel auf die einzelnen Projekte genau aussehen?
- Welche Auswirkungen haben die Investitionen auf die Pendelzeiten?



