
FAA erteilt Boeing die Zulassung für die 737 MAX 7
Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat die Boeing 737 MAX 7 zertifiziert. Anleger reagierten positiv, während die größere MAX 10 weiter auf die Zulassung wartet.

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat die Boeing 737 MAX 7 zertifiziert. Anleger reagierten positiv, während die größere MAX 10 weiter auf die Zulassung wartet.
Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat Boeing das Flugzeugmodell 737 Max 7 nach jahrelanger Verzögerung zugelassen. Die Entscheidung ist für den Konzern von großer Bedeutung, der bereits über 280 Bestellungen für den Typ vorliegen hat.
Ab 28. August verhandelt das Landgericht Braunschweig eine Schadenersatzklage von 30 Betroffenen des Germanwings-Absturzes 2015 gegen das Luftfahrtbundesamt. Die Kläger behaupten, die Behörde habe die Flugtauglichkeit des psychisch vorbelasteten Co-Piloten nicht ausreichend überwacht.

Forscher haben vor Puerto Rico das Wrack einer Pan Am Douglas DC-4 entdeckt, die 1952 notlandete und 52 Menschenleben forderte. Das Unglück führte zu neuen Sicherheitsvorschriften in der Luftfahrt und veränderte diese nachhaltig.
Forscher haben das Wrack des 1952 vor Puerto Rico abgestürzten Pan-Am-Fliegers „Clipper Endeavour“ nach jahrelanger Suche entdeckt. 52 Menschen starben damals bei der Notwasserung, die zu weitreichenden Sicherheitsreformen in der Luftfahrt führte.

Zwei US-Finanzgiganten, Castlelake und Apollo, buhlen um die britische Billigfluglinie Easyjet. Experten sehen darin eine Chance für Low-Cost-Carrier wie Ryanair und Wizz Air, während steigende Ticketpreise erwartet werden. EU-Recht könnte den Deal jedoch erschweren.

Airbus prognostiziert bis 2045 eine Verdopplung der Passagierzahlen auf zehn Milliarden und einen Bedarf von über 42.000 Flugzeugen. Asien, insbesondere Indien, wird als Hauptwachstumsregion erwartet, während China langsamer wächst. Die Prognose für den A380 war in der Vergangenheit fehlerhaft.

Die Europäische Luftfahrtbehörde EASA hat aufgrund von Rissen in Tragflächenteilen des Airbus A380 eine Untersuchung von 16 Maschinen angeordnet. Fünf Flugzeuge von Emirates und Qantas müssen sofort überprüft werden, da die Risse die Stabilität beeinträchtigen könnten.

Die EASA hat wegen Rissen an Tragflächen-Bauteilen kurzfristige Inspektionen bei 16 Airbus A380 angeordnet. Fünf Emirates-Maschinen müssen sofort überprüft werden, die übrigen nach 25 Flugzyklen. Die Schäden könnten die Stabilität beeinträchtigen.

Die EASA hat wegen Rissen in Tragflächenteilen des Airbus A380 Kurzzeituntersuchungen für 16 Maschinen von Emirates und Qantas angeordnet. Die Stabilität der Tragflächen könnte beeinträchtigt werden.
Deutschland plant massive Investitionen in die Luft- und Raumfahrt, um seine führende Position zu sichern. Mit einer neuen Strategie sollen zivile und militärische Aspekte verbunden und 35 Milliarden Euro für Weltraumverteidigung bereitgestellt werden. Ziel ist ein nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Sektor.

Die Bundesregierung hat eine neue Luftfahrtstrategie verabschiedet, um die deutsche Luftfahrt international wettbewerbsfähig zu halten. Ziele sind niedrigere Steuern, eine stärkere Rolle deutscher Werke beim Bau des nächsten Airbus-Mittelstreckenflugzeugs und die Förderung von Kerosinalternativen.

Die ILA in Berlin präsentiert Innovationen in Luftfahrt, Raumfahrt und Verteidigung. Schwerpunkte sind Drohnen, europäische Rüstungszusammenarbeit und die neue Luftfahrtstrategie der Bundesregierung, die auf Wachstum und Klimaschutz abzielt, aber Kritik von Umweltverbänden erntet.

Nach dem Scheitern des deutsch-französischen FCAS-Projekts bilden acht europäische Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen, geführt von Airbus, eine Allianz namens 'Team Gen 6' zur Entwicklung eines neuen europäischen Kampfjets der sechsten Generation.

Der US-Finanzinvestor Castlelake prüft laut Medienberichten eine Partnerschaft mit der Reederei MSC für eine mögliche Übernahme des britischen Billigfliegers Easyjet. Die Aktie der Airline stieg daraufhin um 2,3 Prozent. Eine formelle Offerte liegt noch nicht vor, die Frist endet am 26. Juni.

Lufthansa und Fraport versichern, dass die Treibstoffversorgung im Sommer nicht gefährdet ist. Importe aus den USA und Afrika sowie maximale Kerosinproduktion in europäischen Raffinerien sichern die Versorgung. Passagieren wird Angst vor Engpässen genommen.

Lufthansa und der Frankfurter Flughafen (Fraport) versichern, dass es im Sommer keine Treibstoff-Engpässe für Flüge geben werde. Importe aus den USA und Afrika sowie maximale Kerosin-Produktion in europäischen Raffinerien sichern die Versorgung.

John Travolta wurde in Cannes mit der Goldenen Ehrenpalme ausgezeichnet und präsentierte seinen Regiedebütfilm „Propeller One-Way Night Coach“. Der Film, der auf seiner autobiografischen Erzählung basiert, ist eine Hommage an seine Eltern und seine verstorbenen Angehörigen. Travolta reiste mit seiner Tochter Ella Bleu an, die ebenfalls eine Rolle im Film spielt.

Die Bewertung von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX steht im Fokus. Die Luftfahrtbranche, die für Deutschland von Bedeutung ist, wird über die Rechtfertigung dieser gigantischen Bewertung entscheiden.

Trotz steigender Kerosinpreise und globaler Angebotslücken zeigt sich die europäische Luftfahrtbranche optimistisch für die Sommersaison. Branchenvertreter versichern, dass keine Treibstoffengpässe zu erwarten sind, während Experten vor möglichen Versorgungsrisiken warnen.

Was passiert, wenn Kerosin tatsächlich knapp wird? In der Luftfahrtbranche kursieren konkrete Szenarien, Flüge zu streichen.

Der internationale Flughafen Tehran hat am Samstag Auslandsflüge wieder aufgenommen. Die ersten Maschinen starteten nach Istanbul, Maskat und Medina. Die Verbindung nach Medina ermöglicht Muslimen wieder die Pilgerreise nach Mekka. Der iranische Luftraum war seit dem 28. Februar gesperrt, nachdem militärische Konflikte zwischen USA, Israel und Iran ausgebrochen waren. Eine Waffenruhe wurde am 8. April vereinbart. Die zivile Luftfahrtbehörde bezifferte die Kriegsschäden als immens: vier Tower zerstört, zwölf Radarsysteme beschädigt, zahlreiche Flugzeuge der zivilen Flotte zerstört.

Istanbul, Maskat und sogar ins saudi-arabische Mekka: Die ersten zivilen Flieger haben Iran verlassen. Die zivile Luftfahrtbehörde hat derweil die Schäden benannt, sie sind immens.

Der Iran-Konflikt löst eine Energiekrise aus, die den Flugverkehr und die deutsche Wirtschaft belastet. Während die Regierung die Versorgung als gesichert ansieht, fordern Airlines und Opposition gezielte Entlastungen, während Umweltminister Schneider an Klimazielen festhält.