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Inflation in Deutschland könnte erstmals seit Ende 2023 wieder über drei Prozent liegen
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Spiegel Wirtschaft·4/29/2026·🇩🇪Germany·Economy

Inflation in Deutschland könnte erstmals seit Ende 2023 wieder über drei Prozent liegen

Forsa-Umfrage: 58 Prozent haben sich im Alltag bereits eingeschränkt – jüngere Menschen und Geringverdiener besonders betroffen

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Der Ölpreisschock im Zuge des Irankriegs hat das Leben in Deutschland deutlich verteuert, im April könnte die Inflation weiter gestiegen sein. An diesem Mittwoch veröffentlicht das Statistische Bundesamt eine erste Berechnung dazu auf Basis vorläufiger Daten. Volkswirte halten es für möglich, dass die Teuerungsrate erstmals seit Ende 2023 wieder die Marke von drei Prozent überschritten hat. Schon jetzt zwingen die gestiegenen Preise laut einer Forsa-Umfrage viele Menschen zum Sparen. 58 Prozent der Befragten gaben bei der Befragung im Auftrag von RTL/ntv an, sie hätten sich zuletzt im Alltag eingeschränkt. 41 Prozent sagten, ihr Verhalten habe sich nicht wesentlich verändert. Besonders häufig sparen demnach Jüngere unter 30 Jahren sowie Menschen mit geringerem Einkommen. In der repräsentativen Umfrage wurden 1.005 Menschen am 24. und 27. April 2026 befragt. Der Krieg im Nahen Osten hat die Energiepreise nach oben getrieben, vor allem Sprit an der Tankstelle und Heizöl wurden erheblich teurer. Das katapultierte die Inflationsrate im März mit 2,7 Prozent auf den höchsten Stand seit Januar 2024. Im Februar dieses Jahres waren es noch 1,9 Prozent. Je höher die Inflationsrate, umso weniger können sich Verbraucherinnen und Verbraucher für einen Euro leisten. Weil teure Energie Produktions- und Transportkosten steigen lässt, könnten in der Folge die Preise für Lebensmittel, Restaurantbesuche und Dienstleistungen anziehen. Mit Beginn der Reisesaison dürften sich auch Flugtickets und Pauschalreisen verteuern.

This article was originally published by Spiegel Wirtschaft.

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