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Arbeitsministerin Bas legt Entwurf zur Wochenarbeitszeit vor
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Handelsblatt18.06.2026Política2 dk okumaGermany

Arbeitsministerin Bas legt Entwurf zur Wochenarbeitszeit vor

En resumen

  • Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hat einen Entwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes vorgelegt.
  • Dieser erlaubt Tarifparteien, statt einer täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu vereinbaren, jedoch nur in tarifgebundenen Betrieben und mit besonderen Gesundheitsschutzregeln.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Das Bundesarbeitsministerium plant eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes, um Tarifparteien mehr Flexibilität bei der Gestaltung der Wochenarbeitszeit zu ermöglichen. Dies ist Teil einer Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag.

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Die Arbeitsministerin Bärbel Bas hat einen Entwurf für die vereinbarte Wochenarbeitszeit vorgelegt. Diese soll aber nur im Rahmen von Tarifverträgen möglich sein. Das birgt Sprengstoff für die Koalition. 18.06.2026 - 10:18 Uhr Artikel anhören

Bärbel Bas: Die Arbeitsministerin könnte die Höchstarbeitszeit reformieren. Foto: IMAGO/Chris Emil Janßen

Berlin. Das Bundesarbeitsministerium will den Acht-Stunden-Tag nicht pauschal abschaffen, aber den Tarifparteien mehr Spielraum für längere Arbeitstage geben. Künftig sollen Tarifparteien anstelle einer täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit vereinbaren können. Dies geht aus einem Referentenentwurf zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes hervor, der am Donnerstag auch dem Handelsblatt vorlag.

Der Entwurf greift damit eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD auf. Darin hatte die Koalition angekündigt, die Möglichkeit einer wöchentlichen statt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu schaffen. Dem Entwurf zufolge will das Arbeitsministerium diese Öffnung aber auf tarifgebundene Betriebe beschränken.

Die Lockerung für eine wöchentliche Höchstgrenze ist zudem an die Bedingung geknüpft, dass besondere Regeln den Gesundheitsschutz der Beschäftigten sichern. Für Bereiche ohne Tarifvertrag soll es dem Entwurf zufolge im Grundsatz bei der täglichen Höchstarbeitszeit bleiben.

Aus dem Ministerium von SPD-Co-Chefin Bärbel Bas hieß es, es handele sich um einen Arbeitsentwurf, der nicht final abgestimmt sei. Die Debatte über eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes war bei den Gewerkschaften auf scharfe Kritik gestoßen, während die Arbeitgeber eine weitergehende Öffnung forderten.

Der Entwurf reagiert auch auf Urteile des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) sowie des Bundesarbeitsgerichts (BAG) zur Arbeitszeiterfassung. Arbeitgeber sollen grundsätzlich verpflichtet werden, Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit elektronisch zu erfassen. Das Modell der Vertrauensarbeitszeit soll weiterhin möglich sein, sofern der Arbeitgeber sicherstellt, dass ihm Verstöße gegen gesetzliche Ruhezeiten bekannt werden.

Nach dem geltenden Arbeitszeitgesetz ist in der Regel eine tägliche Arbeitszeit von acht Stunden bei einer 48-Stunden-Woche die Obergrenze.

Mehr: Weniger Bürokratie, aber mehr Kosten? Die Folgen einer großen Sozialstaatsreform

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Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Die Änderung des Arbeitszeitgesetzes wird zu intensiven Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern führen.

    Probable · En meses

Preguntas abiertas

  • Wie werden die besonderen Regeln zum Gesundheitsschutz aussehen?
  • Welche Bereiche werden von der täglichen Höchstarbeitszeit ausgenommen?
  • Wie reagieren die Gewerkschaften auf die endgültige Fassung des Entwurfs?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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