CDU-Parteitag: Spahn und Rhein stärken Merz den Rücken
En resumen
- Auf dem CDU-Parteitag stärken führende Politiker wie Jens Spahn und Hendrik Wüst Bundeskanzler Friedrich Merz den Rücken.
- Sie weisen Spekulationen über einen möglichen Machtwechsel zurück, die durch Merz' Unbeliebtheit und schlechte Umfragewerte angeheizt werden.
Resumen generado por IA
Spahn verwies in seiner Rede auf Erfolge der schwarz-roten Bundesregierung und sprach von einem Politikwechsel in vielen Feldern.
Merz sei ein Kanzler, der anpacke und einen klaren Kompass habe, wenn es darum gehe, Deutschland zu reformieren und wirtschaftlich wieder stark zu machen – »und dabei hat er unsere volle Unterstützung«.
Rhein rief seine Partei dazu auf, dem politischen Gegner bei derartigen Gerüchten nicht in die Falle zu laufen. »Wir sind Mehrheit, wir sind Mitte, wir sind Merz«, betonte er unter Beifall der Parteitagsdelegierten.
Medien hatten zuletzt von Gedankenspielen innerhalb der Union berichtet, ob Merz angesichts der schwierigen Lage der schwarz-roten Koalition durch einen anderen Politiker ersetzt werden könnte. Dabei war der Name des NRW-Regierungschefs und CDU-Landesvorsitzenden Wüst gefallen. Auch aus dem Umfeld des Kanzlers wurden die Gerüchte scharf zurückgewiesen. Die Idee zeuge von einer »gefährlichen Lust an der Zündelei«, hieß es.
Die Spekulationen haben unter anderem mit der Unbeliebtheit des Kanzlers zu tun. Anfang des Monats war die Unzufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz laut ARD-»Deutschlandtrend« größer denn je. Mit der Arbeit des Kanzlers sind demnach 16 Prozent zufrieden, das sind fünf Prozentpunkte weniger als im April. Unzufrieden sind demnach 83 Prozent (plus 7). Das sei der schlechteste Wert, der im »Deutschlandtrend« je für einen amtierenden Bundeskanzler gemessen worden sei. Auch innerhalb seiner Partei ist die Kritik an Merz zunehmend präsent.
Lesen Sie auch: In Berlin wird spekuliert, ob NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst demnächst den Kanzler ablösen könnte. Friedrich Merz lässt hart dementieren. Und zeigt damit, wie nervös man im Kanzleramt ist .





