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Johann Wadephul wirbt in Afrika für deutsche Investitionen und Partnerschaften
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Johann Wadephul wirbt in Afrika für deutsche Investitionen und Partnerschaften

En resumen

  • Johann Wadephul, deutscher Außenminister, trifft in Nigeria Influencer und Wirtschaftsvertreter, um deutsche Investitionen in Afrika zu fördern.
  • Er betont die Notwendigkeit flexiblerer Wirtschaftspartnerschaften und die Suche nach Rohstoff- und Energiepartnern abseits Chinas, während er auch Mauretanien und Südafrika besucht.

Resumen generado por IA

Por qué importa

Johann Wadephul ist zum dritten Mal in diesem Jahr in Afrika, um die deutsche Wirtschaft zu ermutigen, flexibler in afrikanische Märkte zu investieren und neue Partner zu finden.

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Lagos/Abuja. Es ist ein eher ungewöhnlicher Termin für Johann Wadephul: In der nigerianischen Wirtschaftsmetropole trifft der deutsche Außenminister Influencerinnen und Influencer. Darunter ein Musiker, ein Unternehmer aus der Kulturbranche, eine Filmemacherin. Berlinale, die Fashion Week in Berlin - das sind Dinge, die den jungen Frauen und Männern einfallen, wenn sie nach Deutschland gefragt werden.

Auf seiner Reise nach Mauretanien, Nigeria und Südafrika wird Wadephul von Wirtschaftsvertretern begleitet. In Richtung Wirtschaft geht auch der Aufruf, den er mit seinem Treffen mit den jungen Kreativen verbindet: Die deutsche Wirtschaft müsse mehr Flexibilität bei Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent zeigen. Wadephul macht Wirtschaftsaußenpolitik, auch in Afrika.

Afrika als Chancenkontinent, das ist für Wadephul ein zentraler Grund dafür, dass er schon zum dritten Mal in diesem Jahr in Afrika ist. Im Januar war er in Kenia und Äthiopien, im April in Marokko. Am Dienstagnachmittag sagt er mit Blick auf das Engagement der deutschen Unternehmer auf dem Kontinent: „Alle müssen sich bewegen. Alle müssen flexibler werden. Und das gilt auch für die deutsche Wirtschaft.“ Und fügt hinzu: „Wer heute nicht in Afrika präsent ist, der riskiert, entscheidende Chancen zu verpassen.“

Die Bundesregierung sucht vor dem Hintergrund der protektionistischen Handels- und Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump weltweit nach neuen Wirtschaftspartnern. Nigeria ist mit mehr als 240 Millionen Einwohnern Afrikas bevölkerungsreichster Staat, größer Binnenmarkt Afrikas und eine seiner größten Volkswirtschaften. Und mit einem niedrigen Durchschnittsalter ein vielversprechender Zukunftsmarkt.

Auch um Deutschland unabhängiger von China bei der Versorgung mit den für die Zukunftstechnologien wichtigen sogenannten Seltenen Erden und kritischen Rohstoffen sowie bei der Energieversorgung zu machen, ist Wadephul auf der Suche nach neuen Partnern. Mauretanien, wo er am Montag war, bietet hier nach Einschätzung von Experten große Potenziale, auch bei erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff.

Der Energiebereich ist bisher auch Schwerpunkt der Wirtschaftsbeziehungen Deutschlands zu Nigeria. Nigeria ist Afrikas größter Ölproduzent und lebt zu einem großen Teil durch Einnahmen aus dem Export von Rohöl. Seit 2008 gibt es eine vom Auswärtigen Amt geführte deutsch-nigerianische Energiepartnerschaft, 2022 wurde in Abuja ein deutsch-nigerianisches Wasserstoffbüro eröffnet.

Südafrika, das der Minister am Donnerstag besuchen will, ist mit knapp 600 deutschen Firmen und als bei weitem bedeutendster Handelspartner in Afrika „zentraler Ankerpunkt“ (Wadephul) für die deutsche Wirtschaft. Aber auch hier sieht er besonders bei der Energiewirtschaft und im Rohstoffbereich große Chancen für mehr Wirtschaftszusammenarbeit.

Wadephul verspricht deutsche Investitionen in mehr Sicherheit und gegen Extremismus und Terrorismus. Ohne Hintergedanken ist dieser Ansatz nicht. In Westafrika und der Sahel-Region herrscht nach verschiedenen Militärputschen eine Dauerkrise.

Mit einer verstärkten Sicherheitszusammenarbeit mit Mauretanien und auch mit Nigeria versucht Deutschland, neue größere Flüchtlingsbewegungen in Richtung Europa zu verhindern. Denn auch nach Nigeria schwappt die Sahel-Krise und der Terrorismus über.

Mauretanien, Nigeria und Südafrika gelten der Bundesregierung als wichtige Partner beim Einsatz für internationale Krisenlösung und in multilateralen Organisationen wie den Vereinten Nationen - anders als die USA, die sich zum Beispiel aus verschiedenen UN-Organisationen zurückgezogen haben.

Qué observar

Perspectiva de IA — posibilidades, no hechos

  • Wadephul wird Südafrika besuchen.

    Muy probable · En días

Preguntas abiertas

  • Wie werden die afrikanischen Länder auf die deutschen Investitionsappelle reagieren?
  • Welche konkreten Investitionen werden folgen?
  • Wie erfolgreich wird die Sicherheitszusammenarbeit sein?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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