Herzensbildung in Zeiten der Zerstörungslust
Angesichts der aktuellen Unruhen und der politischen Entwicklungen, insbesondere in Sachsen-Anhalt, stellt sich die Frage nach der Herzensbildung und Güte der Menschen.
Angesichts der aktuellen Unruhen und der politischen Entwicklungen, insbesondere in Sachsen-Anhalt, stellt sich die Frage nach der Herzensbildung und Güte der Menschen.

Die ungewöhnliche Karriere von Deniz Undav, der nie eine Akademie besuchte, zeigt, wie wichtig der zweite Bildungsweg im Fußball ist. Nach finanziellen Schwierigkeiten und Stationen in unteren Ligen schaffte er es über Belgien und Brighton zum VfB Stuttgart und nun in den WM-Kader.
Paraguays Miguel Almirón erhielt bei einem WM-Spiel gegen die Türkei die Rote Karte wegen einer neuen Regel, die das Hand-vor-dem-Mund-Halten ahndet. Der Vorfall ereignete sich nach einer Verletzung und wurde durch den Videoassistenten aufgedeckt.
Brandenburg startet das Konzept "Bildungsland Brandenburg 2035" zur Entwicklung der Schulen. Angesichts von Lehrermangel und steigenden Schülerzahlen will die rot-schwarze Koalition mit breiter Beteiligung Lösungen entwickeln, während die Opposition Kritik übt.
Sachsens Kultusminister Conrad Clemens (CDU) fordert eine Reform der frühkindlichen Bildung angesichts wachsender Defizite bei Vorschülern. Ein neuer Plan setzt auf verbindliche Ziele und bessere Übergänge, auch im Umgang mit digitalen Medien. Eltern werden als schlechtes Vorbild beim Medienkonsum kritisiert. Der Plan tritt am 1. Januar in Kraft.
In NRW schlossen 2025 16.164 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit einen Ausbildungsvertrag ab, fast doppelt so viele wie 2015. Die Zahl deutscher Azubis sank im selben Zeitraum um 22,6 Prozent. Insgesamt wurden erstmals unter 100.000 neue Verträge geschlossen.
Annegret Kramp-Karrenbauer warnt vor Gedankenspielen über ein vorzeitiges Ende der schwarz-roten Regierungskoalition. Sie betont, dass es keine alternative Mehrheit in der Mitte gibt und eine Minderheitsregierung de facto eine informelle Koalition mit der AfD bedeuten würde.
Mehrere SPD-Abgeordnete kritisieren Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) für mangelnde Einbindung bei der Überarbeitung des Förderprogramms „Demokratie leben!“. Ein Brief, unterzeichnet u.a. von Saskia Esken, drückt Unmut über den Umgang mit der SPD als Koalitionspartner aus.
Die Bundeswehr plant, die Anzahl der Tierversuchsprojekte bis 2029 zu erhöhen, hauptsächlich zur Behandlung verletzter Soldaten. Das Verteidigungsministerium betont die Einhaltung von Tierschutzgesetzen, während die Linke ein Verbot schwerer Tierversuche fordert.

Die Frankfurter CDU hat dem Koalitionsvertrag mit Grünen und SPD einstimmig zugestimmt. Überraschend starker Einfluss für die Grünen wird durch die Übernahme von Bildungs- oder Kulturressort in zwei Jahren eingeräumt. Die CDU setzt strategisch auf das Mobilitätsressort für schnelle Erfolge.
Die Bundeswehr will in den nächsten drei Jahren verstärkt Tiere für Ausbildungszwecke und Forschung einsetzen. Das Verteidigungsministerium rechnet mit einem Anstieg von Projekten, bei denen Tiere verwendet oder getötet werden, aufgrund der "veränderten geopolitischen Lage". Konkrete Zahlen zu Versuchstieren werden aus "Staatswohlgründen" geheim gehalten.
Das US-Bildungsministerium gibt Zuständigkeiten für Sonderpädagogik und Bürgerrechte an Gesundheits- und Justizministerium ab. Dies folgt Trumps Wahlversprechen, Bildungsfragen den Bundesstaaten zu überlassen.
Das deutsche Rüstungsunternehmen Hensoldt kooperiert mit dem ukrainischen Hersteller Fire Point bei der Entwicklung des Raketenabwehrsystems Freyja. Hensoldt liefert Radarsysteme, während Fire Point die Raketen entwickelt. Die Partnerschaft soll die ukrainische Luftverteidigung stärken, da das Land Schwierigkeiten bei der Beschaffung westlicher Systeme hat.
Eine satirische Online-Bewegung, die Cockroach Janta Party (CJP), hat sich in Indien zu einer Massenbewegung entwickelt. Sie bündelt die Wut junger Menschen über Arbeitslosigkeit und ein marodes Bildungssystem und fordert den Rücktritt des Bildungsministers.

Elf nationale Bildungsberichte in 20 Jahren zeigen: Trotz vieler Reformen bleiben Kernprobleme wie Bildungsstandards, Schulabschlüsse und soziale Herkunft bestehen. Es fehlt an ganzheitlicher Steuerung und dynamischer Personalrekrutierung.
Hessens Bildungsminister Armin Schwarz (CDU) betont die Bedeutung des Leistungsgedankens bei den Bundesjugendspielen. Nach hessischem Vorbild wird der Wettkampfmodus bundesweit für die 3. und 4. Grundschulklassen wieder eingeführt.

China weist EU-Vorwürfe zurück, russische Soldaten für den Ukraine-Krieg auszubilden. Außenamtssprecher Lin Jian bezeichnete die Behauptungen als "faktisch grundlos" und "reine Verleumdung". EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte zuvor von verifizierten Berichten gesprochen.

Der Bildungsbericht zeigt, dass Bildungserfolg stark vom Bildungsgrad der Eltern abhängt. Der Staat soll bei grundlegenden Kompetenzen wie Spracherwerb eingreifen, aber verbindlicher Kita-Besuch für unter Dreijährige geht zu weit, da Eltern über Bindung und Geborgenheit entscheiden müssen.

Brandenburg kämpft mit historischem Lehrermangel. Schulleiter und Bildungsminister warnen, dass Schulabschlüsse bundesweit nicht mehr anerkannt werden könnten. Zusätzliche Stellen und Stipendien sollen Abhilfe schaffen, doch Gewerkschaften und Elternverbände sehen das Problem als hausgemacht und fordern attraktivere Anreize.

Der Nationale Bildungsbericht zeigt, dass Bildungschancen in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhängen, bereits ab dem Alter von zwei Jahren. Trotz vieler politischer Maßnahmen wird die Ungleichheit oft zu spät angegangen, da die meisten Programme auf die Schule und nicht auf die frühe Bildung abzielen. Experten fordern mehr Investitionen in die frühkindliche Förderung.

Bundesbildungsministerin Karin Prien plant, noch vor dem Sommer einen Gesetzentwurf für verpflichtende Sprachtests für Vierjährige durch das Kabinett zu bringen. Ziel ist die Angleichung von Bildungsstandards und die Förderung von Chancengerechtigkeit, insbesondere angesichts der Zuwanderung und unterschiedlicher sozialer Herkünfte.
Die Polizei in Celle ist wegen einer telefonischen Bombendrohung gegen ein Bildungszentrum zu einem Großeinsatz ausgerückt. Das Gebäude ist geräumt, ein Sprengstoffspürhund ist im Einsatz. Der Bereich wurde abgesperrt.
Die Linkspartei ruft zu bundesweiten Protesten gegen die geplanten Sozialreformen der Bundesregierung auf. Parteichefin Ines Schwerdtner warnt vor Rentenkürzungen und Einschnitten im Sozialstaat, während Ko-Chef Jan van Aken weitere Kürzungen in Bildung, Pflege und Gesundheit kritisiert.
Der nationale Bildungsbericht 2026 zeigt trotz Reformen anhaltende Krisen im deutschen Bildungssystem. Sinkende Kinderzahlen, soziale Ungleichheiten und Digitalisierung stellen Herausforderungen dar, während Kompetenzstandards verfehlt werden.