Wohngeld in Thüringen: Mehr Haushalte angewiesen
Die Zahl der Haushalte in Thüringen, die Wohngeld beziehen, ist 2025 gestiegen. Alleinlebende machen über 66% der Empfänger aus. Geplante Einsparungen ab 2027 könnten zu Leistungskürzungen führen.
Die Zahl der Haushalte in Thüringen, die Wohngeld beziehen, ist 2025 gestiegen. Alleinlebende machen über 66% der Empfänger aus. Geplante Einsparungen ab 2027 könnten zu Leistungskürzungen führen.
Seit Ende 2024 haben über 10.000 Haushalte über eine App der Linkspartei mutmaßlich überhöhte Mieten gemeldet. Die App wurde 303.500 Mal genutzt, 198.000 geprüfte Mieten waren überhöht. Die gemeldeten Überschreitungen lagen im Schnitt bei 66%, was eine Mietminderung von 250 Euro bedeuten würde.
Meta, der US-Technologiekonzern hinter Facebook und Instagram, plant den Bau seines ersten Rechenzentrums in Kanada. Die Anlage in Alberta soll 8 Milliarden Euro kosten, eine Leistung von einem Gigawatt haben und wird in Kooperation mit Pembina mit Strom versorgt.

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat ein neues Förderkonzept für klimafreundliche Heizungen beschlossen. Die maximal förderfähigen Kosten sinken, der Einkommensbonus steigt für Geringverdiener. Kritiker sprechen von Kürzungen.

Industriedesign hat viele Produkte aufgewertet, doch Klimaanlagen bleiben ästhetisch zurück. "Red Dot Awards" ehren wenige Geräte, meist aus Asien. Debatten über mehr Klimaanlagen in Deutschland entstehen, während Hersteller wie LG und Samsung ästhetische Lösungen anbieten, die hierzulande aber kaum verfügbar sind.

Die Bundesregierung will die Förderung für klimafreundliche Heizungen umbauen und zurückfahren, um bis 2030 bis zu 2,1 Milliarden Euro einzusparen. Die Förderung wird stärker einkommensabhängig und entlastet Familien, während der Klimageschwindigkeitsbonus ausläuft. Kernpunkte des umstrittenen Heizungsgesetzes entfallen, neue Gas- und Ölheizungen sind weiterhin möglich.
Millionen Haushalte in Deutschland sind von geplanten Kürzungen des Wohngeldes betroffen. Die Bundesregierung will die Berechnungsgrundlage ändern, die Heizkostenkomponente halbieren und die Dynamisierung aussetzen, um 1,5 Milliarden Euro einzusparen. Sozialverbände und die Linke kritisieren die Pläne scharf.

Die Schuldenbremse verliert an Bedeutung, obwohl Deutschland hohe Investitionen für Verteidigung und Infrastruktur benötigt. Experten und Politik sind sich uneinig, ob die Bremse weiterhin sinnvoll ist. Gute Haushaltsführung sollte unabhängig von der Schuldenbremse Priorität haben.
Die SPD-Abgeordnete Annika Klose zeigt sich offen für Ausnahmen bei der geplanten Abschaffung von Minijobs für Studenten. Sie schlägt eine Ausweitung der Werkstudentenregelung oder vergünstigte Rentenversicherungen vor. Für Rentner und private Haushalte schließt sie Ausnahmen eher aus.

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der ab 2027 jährliche Wohngeldeinsparungen von bis zu zwei Milliarden Euro vorsieht. Dies betrifft alle Wohngeldhaushalte durch Aussetzen der Dynamisierung, Halbierung der Heizkostenkomponente und Änderung der Wohngeldformel.
Hamburg erhöht ab 2027 die Kita-Gebühren für Familien mit höherem Einkommen. Ziel ist ein sozial ausgewogenes System, das die finanzielle Stabilität sichert und einkommensschwache Familien entlastet.

Eine Fraunhofer-Studie prognostiziert, dass Energieversorger bis 2045 keine wettbewerbsfähigen Gaspreise mehr anbieten können. Der Großteil der Haushalte wird auf Wärmepumpen umsteigen, was die Gasnetze unwirtschaftlich macht und zu steigenden Preisen für verbleibende Nutzer führt. Das Institut warnt vor Fehlinvestitionen in neue Gasheizungen.
Bundeskanzler Friedrich Merz äußerte sich optimistisch zu einem angestrebten Reformpaket vor Beratungen des Koalitionsausschusses. Er erwartet einen großen Fortschritt bei der Modernisierung Deutschlands und der Stärkung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit.

Die schwarz-rote Koalition ringt um eine Einkommensteuerreform. Eine IMK-Studie zeigt, dass spürbare Entlastungen für breite Einkommensschichten zu zweistelligen Milliardenverlusten bei den Steuereinnahmen führen würden, was die Haushaltslöcher vergrößert. Finanzminister Klingbeil schlägt höhere Spitzensteuersätze zur Gegenfinanzierung vor.

Ökonom Peter Bofinger aus der Rentenkommission fordert eine Änderung der Berechnung von Beamtenpensionen, um Förderschläge im letzten Dienstjahr zu verhindern und eine fünf- bis zehnjährige Berechnungsperiode vorzuschlagen.

Eine anhaltende Hitzewelle betrifft Westeuropa, mit roten Alarmstufen in 16 italienischen Städten, Stromausfällen in Frankreich und Schulschließungen in Großbritannien. Experten sehen den Klimawandel als Ursache für die Intensität der Rekordtemperaturen.

Die Bundesregierung plant laut einem Bericht starke Kürzungen beim Wohngeld. Ein Drittel der bisherigen Haushalte soll den Anspruch verlieren, um eine Milliarde Euro einzusparen. Die Linke kritisiert die Pläne scharf.

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) kündigt Kürzungen beim Wohngeld an. Ein Drittel der bisherigen Empfänger wird wegfallen, da die Einkommensgrenzen verschärft werden. Bestehende Bescheide bleiben unberührt, aber Neuanträge könnten betroffen sein.
Bundesumweltminister Schneider zieht positive Bilanz zur neuen E-Auto-Kaufprämie: Über 55.000 Anträge mit 240 Mio. Euro Fördersumme. Soziale Staffelung funktioniert, mehr als die Hälfte der Antragsteller hat ein Einkommen bis 45.000 Euro. Ladeinfrastruktur bleibt ausbaufähig.
Haushalte in Baden-Württemberg haben ein hohes verfügbares Einkommen. Das Pro-Kopf-Einkommen stieg 2024 um 3,5% auf 31.966 Euro, was fast 1.900 Euro über dem Bundesdurchschnitt liegt. Baden-Württemberg belegt damit Platz zwei hinter Bayern.

Private Haushalte in Deutschland zahlten 2023 durchschnittlich 335 Euro pro Monat für Lebensmittel. Fleisch und Fisch machten mit 22% den größten Anteil aus, gefolgt von Getreideprodukten (17%) und Milchprodukten (17%).

Deutsche Haushalte geben laut einer Umfrage von BearingPoint durchschnittlich 62 Euro pro Monat für Online-Abos aus, ein Anstieg von 7 Euro. Junge Erwachsene (18-24) zahlen 87 Euro, oft über ihrem Budget. Bundle-Angebote und Account-Sharing tragen zu den steigenden Kosten bei.

Deutsche Haushalte geben monatlich 62 Euro für digitale Abonnements aus, ein Anstieg von 55 Euro im Vorjahr. Fast jeder Fünfte zahlt über 100 Euro. Social Media und Streaming wachsen, während digitale Presse verliert.

Ein Brand in einem Umspannwerk in Reutlingen hat zu einem großflächigen Stromausfall für etwa 40.000 Menschen geführt. Ermittler vermuten Brandstiftung mit extremistischer Motivation, Täter sind unbekannt.