Dernière minute
CN28歲男捷運上與網拍賣家通話情緒失控 北捷拒載FRTrump annule une frappe aérienne massive contre l'Iran, évoquant des pourparlersRUВзрыв у полицейского участка в Пакистане: 14 погибшихITJuventus ufficializza l'acquisto di Kolo Muani dal Paris Saint GermainTRTİP Milletvekili Sera Kadıgil Hakkında Cumhurbaşkanına Hakaret ve Tehdit SoruşturmasıVNHai trực thăng chữa cháy va chạm trên không ở Hy Lạp, hai người thiệt mạngRUSuicide Bomber Kills 14, Injures 20 Near Police Station in PakistanESCientos de inmigrantes permanecen en Ceuta tras entrada masiva desde MarruecosUSIndian Student Suicides and Exam Scandals Fuel Protests Against Modi GovernmentRUУкраинские АЗС ограничили продажу топлива из-за дефицитаCN28歲男捷運上與網拍賣家通話情緒失控 北捷拒載FRTrump annule une frappe aérienne massive contre l'Iran, évoquant des pourparlersRUВзрыв у полицейского участка в Пакистане: 14 погибшихITJuventus ufficializza l'acquisto di Kolo Muani dal Paris Saint GermainTRTİP Milletvekili Sera Kadıgil Hakkında Cumhurbaşkanına Hakaret ve Tehdit SoruşturmasıVNHai trực thăng chữa cháy va chạm trên không ở Hy Lạp, hai người thiệt mạngRUSuicide Bomber Kills 14, Injures 20 Near Police Station in PakistanESCientos de inmigrantes permanecen en Ceuta tras entrada masiva desde MarruecosUSIndian Student Suicides and Exam Scandals Fuel Protests Against Modi GovernmentRUУкраинские АЗС ограничили продажу топлива из-за дефицита
Newsgather
RetourGesetzesverschärfungen nach Terroranschlag in Berlin angedeutet
Gesetzesverschärfungen nach Terroranschlag in Berlin angedeutet
En développement
Handelsblattil y a 6 heuresPolitique3 min de lectureGermany

Gesetzesverschärfungen nach Terroranschlag in Berlin angedeutet

L'essentiel

  • Eine Woche nach einem islamistischen Terroranschlag in Berlin, bei dem eine Person starb und 31 verletzt wurden, deuten sich schnelle Gesetzesverschärfungen an.
  • Politiker von Union und SPD fordern strengere Maßnahmen für sogenannte Gefährder, darunter Präventivhaft und verstärkten Einsatz elektronischer Fußfesseln, während das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung abnimmt.

Résumé généré par IA

Pourquoi c'est important

Eine Woche nach dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days in Berlin, bei dem eine Frau starb und 31 Menschen verletzt wurden, deuten sich schnelle Gesetzesverschärfungen an.

Taille de police

Berlin. Eine Woche dem islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin deuten sich schnelle Gesetzesverschärfungen an. „Ich bin davon überzeugt, dass der Bundesinnenminister und die Bundesjustizministerin in den nächsten Wochen - vermutlich noch im August - entsprechende Vorschläge unterbreiten werden“, sagte Unionsfraktionschef Thorsten Frei der „Bild am Sonntag“ mit Blick auf Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) und Justizministerin Stefanie Hubig (SPD).

„Wir haben in der Vergangenheit gezeigt, dass Beraten und Diskutieren nicht heißt, es auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben, sondern wir können sehr schnell agieren und auch umsetzen, wenn es notwendig ist, und das müssen wir auch“, sagte Frei.

In Berlin hatte ein dort geborener mutmaßlicher Islamist vor gut einer Woche mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau aus Polen starb, 31 Menschen wurden verletzt. Der zunächst flüchtige 21-Jährige wurde einen Tag danach von Polizisten gestellt und erschossen, als er sie nach Polizeiangaben angriff. Abdul B. war von der Polizei als sogenannter Gefährder eingestuft. Er war zu einer noch nicht rechtskräftigen Jugendstrafe verurteilt, aber auf freiem Fuß.

Innenminister Dobrindt hatte sich für einen verstärkten Einsatz elektronischer Fußfesseln und eine bundesweit einheitliche Regelung zur Präventivhaft für Gefährder ausgesprochen. Zudem nannte er die Anwendung des Jugendstrafrechts bei erwachsenen Gefährdern „inakzeptabel“.

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zeigt sich offen für einen strengeren Umgang mit Gefährdern. „Es ist deutlich, dass wir mit dem Islamismus ein Problem haben“, sagte Miersch der Funke-Mediengruppe. „Darum müssen wir aus meiner Sicht auch bei bestimmten Vereinen und Gruppen noch genauer hinschauen und Gefährder besser kontrollieren, auch wenn wir den Strafverfolgungsbehörden und Gerichten nicht für jeden Einzelfall den Umgang vorschreiben können.“

Er denke etwa an eine Präventivhaft für Gefährder, was aber in der Zuständigkeit der Länder liege, so Miersch. „Wir müssen gemeinsam mit den Bundesländern darüber sprechen, ob wir eine einheitliche Regelung und einen bundesgesetzlichen Rahmen finden, um Gefährder in Präventivhaft nehmen zu können.“ Auch zur elektronischen Fußfessel gebe es unterschiedliche Länderregeln, die bisher kaum genutzt würden.

Im konkreten Fall liege das eigentliche Versäumnis im fehlenden Informationsaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden und der Justiz. Miersch: „Genau da müssen wir ansetzen. Und da erwarte ich Vorschläge des Innenministers.“

Einer Umfrage zufolge hat das Sicherheitsgefühl bei rund vier von zehn Deutschen abgenommen. 38 Prozent der vom Meinungsforschungsinstitut Civey Befragten gaben an, dass ihr Sicherheitsgefühl seit dem Anschlag eindeutig oder eher abgenommen habe.

Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ ergab, dass jeder Zweite bei Innerer Sicherheit und Migration besonders großen Handlungsbedarf sieht.

Trotzdem demonstrierten am Samstag in Hamburg rund 300.000 Menschen für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt. Unter dem Motto „Solidarisch queer. Haltung zeigen - für eine Zukunft ohne Angst!“ zog eine Parade von 60 Lastwagen als fahrende Bühnen von Firmen, Vereinen, Parteien und evangelischer Kirche durch die Innenstadt. Im vergangenen Jahr waren etwa 260.000 Menschen gekommen. Paraden gab es auch in Bonn und weiteren Städten sowie im Ausland in Amsterdam, Stockholm und Brighton.

À surveiller

Perspective IA — des possibilités, pas des certitudes

  • Bundesinnenminister und Bundesjustizministerin werden Vorschläge für Gesetzesverschärfungen unterbreiten.

    Très probable · En quelques mois

Questions ouvertes

  • Welche konkreten Gesetzesvorschläge werden unterbreitet?
  • Wie werden sich Bund und Länder auf eine einheitliche Regelung einigen?
  • Wie wird der Informationsaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden verbessert?

Sujets liés

This article was originally published by Handelsblatt.

Articles liés

Streit um die „Rente mit 63“ entzweit die CDU
En développement·il y a 59 minutes

Streit um die „Rente mit 63“ entzweit die CDU

In der CDU ist ein Streit über die Beibehaltung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren, der „Rente mit 63“, entbrannt. Während junge CDU-Politiker und die Parteiführung die Abschaffung gemäß Rentenkommission fordern, wollen ostdeutsche Ministerpräsidenten die Regelung beibehalten. Die SPD zeigt sich gesprächsbereit, betont aber die CDU-interne Klärung. Die Regelung kostet jährlich knapp zehn Milliarden Euro.

FAZ
2 min de lecture
Plus sur ce sujetterroranschlag