
Laut einer Deloitte-Studie dominieren deutsche Großstädte die europäischen Spitzenplätze bei den Immobilienpreisen.
AI-generated summary
Die Untersuchung basiert auf Daten der Unternehmensberatung Deloitte zu 71 Städten in 25 Ländern. Die Zahl der Wohnungsfertigstellungen in Deutschland ist um fast 18 Prozent gesunken.
Deutschland dominiert laut einer neuen Auswertung die Top Ten der Städte mit den teuersten Neubauten in Europa. London? Paris? Fehlanzeige.
Deutsche Großstädte zählen in Europa zu den teuersten Wohnungsmärkten. München belegt im Vergleich von 71 Städten in 25 europäischen Ländern inzwischen sogar Platz eins bei den Preisen für Neubauwohnungen. Das ergab eine aktuelle Untersuchung der Unternehmensberatung Deloitte. Der durchschnittliche Kaufpreis von 11.200 Euro pro Quadratmeter in der bayerischen Hauptstadt lag demnach im vergangenen Jahr sogar vor Metropolen wie Paris oder Barcelona.
Für 100 Quadratmeter Neubau werden in München somit mehr als 1,1 Millionen Euro fällig. Zu den zehn europäischen Städten mit den teuersten Neubauten gehören drei weitere deutsche Großstädte: Hamburg (Platz 5 mit 7700 Euro pro Quadratmeter), Frankfurt am Main (6) und Berlin (7, jeweils 7500 Euro pro Quadratmeter) - allesamt vor Kopenhagen und Oslo.
Nur Luxemburg-Stadt, Amsterdam und Barcelona sind teurer als Hamburg, Frankfurt und Berlin. Allerdings ist in der Auswertung die Schweiz nicht berücksichtigt. Grundlage sind neben Daten und Einschätzungen von Deloitte Marktdaten aus öffentlich verfügbaren nationalen Quellen. Dabei unterscheiden sich die einbezogenen Daten je nach Verfügbarkeit teilweise, in Amsterdam flossen nicht nur Neubauten in die Berechnung ein. Die Werte sind somit nicht eins zu eins vergleichbar, die Preisniveaus der untersuchten Märkte werden aber deutlich.
In Paris kostete der neu gebaute Quadratmeter zuletzt im Schnitt 5750 Euro. In den untersuchten deutschen Städten lag der durchschnittliche Angebotspreis bei 5200 Euro und damit gut acht Prozent über dem Vorjahreswert. Die Zahl der Wohnungsfertigstellungen sank hierzulande um fast 18 Prozent, wie Deloitte ausführt. Dies sei einer der stärksten Rückgänge in Europa und verschärfe den Wohnraummangel.
Das teuerste Land ist demnach mit durchschnittlich 9160 Euro pro Quadratmeter Luxemburg. Im albanischen Vlora sind im Schnitt mehr als 21,3 Jahresgehälter für eine 70-Quadratmeter-Neubauwohnung nötig, in Turin weniger als 5. In München liegt der Wert bei fast 12 Bruttojahresgehältern.
Die stärkste Preissteigerung ist im albanischen Durrës mit einem Plus von fast einem Viertel im Vergleich zum Vorjahreswert zu beobachten. Auch Belgrad wurde deutlich teurer, dort betrug der Aufschlag ein Fünftel.

According to the German Economic Institute, rising loan interest rates are leading to falling property prices in German cities, while rents are rising sharply across the country as wealthy households turn to the rental market.

According to a Deloitte study, Munich is the most expensive metropolis in Europe for new apartments at 11,200 euros per square meter, overtaking Paris. Four German cities are among the top ten.

A study by the German Economic Institute analyzes how the move out and sale of real estate by the baby boomer generation affects all 400 German districts and cities. While there is a risk of oversupply in structurally weak regions, the pressure in metropolises remains high.

According to an Interhyp study, 80 percent of 23 to 30 year olds in Germany want to own their own property. However, higher interest rates and the cost of living make this dream more difficult to achieve.

The new Greix rental price index from the IfW shows widely diverging asking rents in 37 German cities. Hamburg, Düsseldorf and Cologne are recording strong increases, while Berlin is increasing moderately. Munich remains the most expensive city.

Grand City Properties (GYC) has increased its stake in LEG Immobilien AG to 20.04 percent, making it the new major shareholder. Behind GYC is Aroundtown and investor Yakir Gabay. LEG shares reacted positively, while analysts are surprised.