
Im Westen Deutschlands sind 2025 mehr als 140 Milliarden Euro Vermögen verschenkt oder vererbt worden – im Osten waren es nur wenige Milliarden. Allerdings bildet die Statistik nicht alles ab.
AI-generated summary
Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung gibt es weiterhin deutliche Unterschiede bei Erbschaften und Schenkungen zwischen Ost und West.
Auch Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung gibt es deutliche Unterschiede zwischen Ost und West in Deutschland – nämlich beim Erben und Verschenken von Vermögen.
Insgesamt entfielen im Jahr 2025 auf den Westen 142,5 Milliarden Euro oder 95 Prozent des Gesamtwerts der steuerlich berücksichtigten Vermögensübertragungen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Die östlichen Länder und Berlin kommen demnach nur auf acht Milliarden Euro durch Erbschaften und Schenkungen.
Ende 2025 lebte zwar knapp ein Fünftel der Bevölkerung in den östlichen Ländern und Berlin (19 Prozent). Auf sie entfielen jedoch nur fünf Prozent der steuerlich erfassten Vermögensübertragungen.
Rechnerisch wurden im Westen gut 2100 Euro pro Kopf übertragen, im Osten waren es knapp 500 Euro. Diese Ungleichheit spiegelt sich auch bei der festgesetzten Steuer wider.
Von den insgesamt 21,4 Milliarden Euro Erbschaft- und Schenkungsteuer fielen 20,4 Milliarden Euro im Westen an und eine Milliarde Euro im Osten.
Statistiker wiesen jedoch darauf hin, dass die Zahlen nicht alle Vermögensübergänge abbilden. Die meisten Erbschaften und Schenkungen liegen innerhalb der persönlichen Freibeträge und werden daher für die Statistik nicht erfasst. Die Erbschaft- und Schenkungsteuer ist eine Ländersteuer.
Die enormen Unterschiede zwischen Ost und West spielen auch in der aktuellen Rentendebatte eine Rolle. Mehrere Ministerpräsidenten in Ostdeutschland fordern auch angesichts der deutlich geringeren Erbschaften die Beibehaltung der abschlagsfreien Rente mit 45 Beitragsjahren.
Sie verweisen unter anderem darauf, dass Erbschaften und Schenkungen im Osten viel seltener die Renten ergänzen. Für viele ostdeutsche Ruheständler ist die gesetzliche Rente die einzige finanzielle Säule im Alter.
Die Rentenkommission hatte sich für die Abschaffung der sogenannten Rente mit 63 Jahren eingesetzt.
Großerben zahlten 2025 nur zwei Prozent Erbschaftsteuer. Das Bundesverfassungsgericht könnte jedoch bald die Privilegien für Firmen bei der Erbschaftsteuer kippen. Neue Berechnungen zeigen, wie weit diese gehen.

Employees can reduce their tax burden through income-related expenses. In addition to the flat rate of 1,230 euros, expenses for work equipment, home office, commuter trips, training and work-related moves can be deducted from tax.

Mercedes-Benz beendet die bisherige flexible Homeoffice-Regelung und verpflichtet Büroangestellte in Deutschland zu einer Präsenzpflicht von vier Tagen pro Woche. The aim is to strengthen cooperation in the face of falling profits and sales figures.

The financial scientist Martin Weber explains strategies for building wealth in an interview. He recommends broad diversification via ETFs for private investors, warns against trying to beat professionals and emphasizes the importance of individual investment goals.

Berlin labor lawyers are warning managers not to hastily sign termination agreements with high one-off severance payments. Staggered continued salary payments and the preservation of pension entitlements are often much more economically valuable.
The Lower Saxony state government would like to increase its shares in NordLB to over 80 percent through a purchase of around 750 million euros. The German Savings Banks and Giro Association has not yet agreed to the offer and is calling for further discussions.

Italy's largest fuel suppliers, including Eni, Italia Petroli and Q8, are voluntarily reducing their petrol and diesel prices. The measure is intended to prevent government interventions such as price caps or excess profits taxes after the government appealed to the industry.